
Der mondän, verstaubte k.u.k. Charme, der das ehemalige Kaiserbad Bad Gastein in Österreich umweht, endet abrupt an der Schwelle des Regina. Olaf Krohne, jung und Gastein-Enthusiast seit Jahren, hat das Haus aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Eine Mischung aus Überbleibseln der alten barock anmutenden Ausstattung mit ironischen Designkicks. Zum Hotel gehört auch eine futuristische Gipfelbar in 2.161m Höhe.
Nora Witzigmann, die Gestalterin sagt zum Designkonzept: “Es musste alles ganz schnell gehen. Der erste Gast hatte bereits gebucht, da begann die Umgestaltung 6 Wochen vor seiner Anreise. Und da der Gast König ist, gab es keinen Spielraum. Kein Verzug.
So wurde mit all dem gearbeitet, was das Haus hergab. Die grösste Herausforderung war das Entrümpeln der überladenen Räume und das definieren der Dinge, die bleiben durften. Und wie sie bleiben durften. Aus diesem Puzzel ergab sich dann der Mix aus dem Alten, aus dem verwandelten Alten, und aus bewusst nicht veränderten Elementen.
Für manche mag es irritieren, doch wenn man ein wenig Nostalgie mitbringt nach Bad Gastein (wozu ich ausdrücklich rate!), dann empfindet man das Konzept als schlüssig. Mit all seinen Ecken und Enden…”
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Weitere Kommentare
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dorine abegg sagt:
Das gefällt mir sehr, und ich möchte es noch diesen Winter kennenlernen.