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Rei­se­fieber #7: Ansichts­sache

Rei­se­fieber — die Kolumne von Wolfgang Bachmann auf URLAUBSARCHITEKTUR

Aus dem Urlaub schickt man eine Ansichts­karte. Wir hoffen, dass diese Kul­tur­bot­schaften nach der Ein­führung des Smart­phones nicht ver­loren gehen werden. Ansichts­karten sind kon­fek­tio­nierte Ziel­ein­lauf­be­stä­ti­gungen, denen man eine halb­öf­fent­liche Nach­richt anver­traut. Man schickte sie (früher) an die besorgten Eltern, um das gesunde Ankommen zu bestä­tigen, heute (immer noch) obli­ga­to­risch den Kol­legen für die Pinnwand im Büro und dann an Freunde und Bekannte, um sie mit dem exo­ti­schen Rei­seziel zu beein­drucken. Zu manchen Ver­wandten, die man sonst nur bei Hoch­zeiten und Beer­di­gungen trifft, ist es der einzige Kontakt übers Jahr.

Auf jeden Fall schreibt niemand gerne eine Ansichts­karte. Es ist lästig. Manche Leute adres­sieren und fran­kieren ihre Karten deshalb am ersten Urlaubstag, weil dann scheinbar schon viel erledigt ist, und ergänzen sou­verän die Gruß­formeln, wenn sie nachts aus der Strandbar kommen. Andere berichten brav wie vom Schul­ausflug oder wie­der­holen, was ohnehin schon auf der Vor­der­seite steht (Herz­liche Grüße aus dem Ost­seebad Ückeritz!) Auch Ori­gi­nelles erreicht die Zuhau­se­ge­blie­benen immer wieder, meist von Rei­se­gruppen, die den Karton rundum mit bunten Filz­schreibern signieren.

Das größte Problem mit Ansichts­karten haben Intel­lek­tuelle, Publi­zisten, Phi­lo­sophen, die täglich sei­ten­weise unser Dasein und Sosein reflek­tieren. Es ist nicht nur die höhere Erwartung, die der Emp­fänger mit der Bot­schaft eines homme de lettres ver­bindet, es ist auch die Furcht, dass der knappe Gruß der Nachwelt erhalten bleiben könnte und in einer Antho­logie erscheint. Dann würden alle lesen: „Liebe Mutti, viele Grüße von unserem phi­lo­so­phi­schen Kol­lo­quium in Wer­ni­gerode. Das Essen ist reich­haltig und gut, ich teile mir ein Zimmer mit Rüdiger (Safranski, du kennst ihn ja). Gut, dass ich meinen eigenen Bade­mantel dabei habe. Nochmals herz­liche Grüße, dein Peter.“

Nein, damit möchte Slo­terdijk nicht in die Annalen ein­gehen.

Wolfgang Bachmann war Chef­re­dakteur und danach Her­aus­geber der Archi­tek­tur­zeit­schrift “Bau­meister”. Neben seiner jour­na­lis­ti­schen Arbeit ist er weithin bekannt für seine oft augen­zwin­kernden Kolumnen z.B. im Bau­meister und für die Süd­deutsche Zeitung. Wolfgang Bachmann schreibt ab 2014 regel­mässig für URLAUBSARCHITEKTUR.

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