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Rei­se­fieber #12: Klei­der­ordnung

Rei­se­fieber — die Kolumne von Wolfgang Bachmann auf URLAUBSARCHITEKTUR

Die Auswahl, was man im Urlaub anziehen muss, ist unüber­sichtlich geworden. Es hängt von vielen Details ab, eben davon, was man genau unter­nehmen will. Der Ein­fachheit halber gibt es dafür eng­lische Bezeich­nungen, die wieder unter einem Ober­be­griff sub­su­miert werden. So kennt man sich schnell aus, wenn man zum Bei­spiel einen Strand­urlaub plant, passen alle Akti­vi­täten ins Begriffsfeld „Beachen“. Damit sind den Ver­käufern ein­deutige Hin­weise gegeben, dass sie keine Schlitt­schuhe anzu­bieten brauchen. Die Zeiten, in denen man mit seinem Schul­anorak Segeln, Ski­laufen und Wandern konnte, sind unwi­der­ruflich vorbei. Ver­mutlich gibt es dafür bereits – ähnlich wie für Win­ter­reifen – eine Ver­ordnung, und mit Kleidung ohne pro­fes­sio­nelle Aus­stattung macht man sich strafbar. Mir ist es bereits im Laden peinlich, wenn ich den ver­kaufs­ge­schulten Beratern nicht ein­deutig sagen kann, wozu ich eine neue Joppe brauche: Wirklich nur Walking, kein Trekking, mit Tendenz zum Climbing? Aha.

Wie einfach war das noch, als ich mit meinen Eltern in unser Feri­enhaus gefahren bin. Es lag völlig ver­steckt im Wald, das bedeutete, dass uns niemand sehen würde und wir deshalb auf Kleidung keine Rück­sicht nehmen mussten. Also wurden alle abge­tra­genen Anzieh­sachen dorthin geschafft: Schuhe mit schiefen Absätzen, ver­filzte Pullover, spe­ckige Schnei­de­r­anzüge. Von Komfort und Per­for­mance konnte keine Rede sein. Vater grub in seinem alten Zwei­reiher, mit dem er noch vor kurzem an der Vor­stand­sitzung teil­ge­nommen hatte, die Beete um. Das feh­lende Gefühl für Frei­zeit­kleidung führte aller­dings dazu, dass er ver­se­hentlich immer wieder lehm­ver­schmiert mit einem neuen Anzug durch den Garten krauchte. Das löste regel­mäßig kul­tu­relle Grund­satz­dis­kus­sionen zwi­schen meinen Eltern aus.

Im Prinzip war es so, dass in dem Feri­enhaus ein end­loser Fundus an abge­tra­gener Kleidung ver­wahrt wurde. So konnte man auch Freunden und Bekannten aus­helfen, wenn sie uns für eine gemeinsame Wan­derung besuchten. Wichtig war, dass wir alle unsere Aus­weise dabei hatten, falls uns im Wald etwas zustoßen würde. Man hätte uns sonst für Flücht­linge aus der Zone gehalten.

Wolfgang Bachmann war Chef­re­dakteur und danach Her­aus­geber der Archi­tek­tur­zeit­schrift “Bau­meister”. Neben seiner jour­na­lis­ti­schen Arbeit ist er weithin bekannt für seine oft augen­zwin­kernden Kolumnen z.B. im Bau­meister und für die Süd­deutsche Zeitung. Wolfgang Bachmann schreibt ab 2014 regel­mässig für URLAUBSARCHITEKTUR.

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