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Rei­se­fieber #15: Ein­ge­schmiert

Rei­se­fieber — die Kolumne von Wolfgang Bachmann auf URLAUBSARCHITEKTUR

LSF, wie man vor­eilig ver­muten könnte, bezeichnet keine neue Fern­seh­sendung mit Dieter Bohlen, sondern ist die Abkürzung für den Licht­schutz­faktor einer Son­nen­creme. Um sie soll es gehen.

Son­nen­creme, wis­sen­schaftlich als Licht­schutz­prä­parat klas­si­fi­ziert, ist das Schmier­mittel für den Urlaub. Schon ihr Geruch ver­heißt Sonne und Freizeit. Welche Erin­ne­rungen kleben an der ange­bro­chenen Tube, die man im letzten Jahr auf Malle gekauft hat! Zur Rei­sezeit rüsten die Dro­gerien ent­spre­chend auf, ein paar Regal­meter sind schon nötig, um die kon­kur­rie­renden orange-braunen Tuben, Fläschchen, Dosen, Tiegel auf­zu­stellen. Der Kunde bedient sich hier mit Bedacht, es sind Pro­dukte zwi­schen Kos­metik und Phar­mazie. Man hat ja einiges gelesen über Haut­krebs, aber nur passiv abhalten will man die Son­nen­strahlen ja auch nicht: Wird man nicht doch schöner braun, wenn man einen gerin­geren Licht­schutz­faktor nimmt? Selbst­bräu­nungs­creme kauft und ver­wendet man dagegen nur diskret, so wie Kondome. Das hängt damit zusammen, dass Urlaubs­bräune als gesunde kör­per­liche Leistung zählt, da will man beim Mogeln nicht erwischt werden. Nix Push-up!

Seit wann gibt es eigentlich Son­nen­creme? Als Kinder hat man uns lediglich ganz normale Nivea­creme auf die Nase und den Buckel geschmiert. Erst bei einer Reise an die Nordsee kam Mutter mit einer tür­kis­far­benen Flasche Zeozon daher. Das war toll, Son­nen­milch! Sofort bekam der Urlaub ein ganz anderes Niveau. Es war dann aber nur kalt und hat geregnet.

Später als Pen­näler schworen wir auf Tiroler Nussöl, wenn wir die Nach­mittage im Schwimmbad ver­brachten. Nussöl war eine elend klebrige Ange­le­genheit, hin­terließ Flecken auf dem Handtuch und Schlieren im Wasser, aber es roch nach Urlaub und sollte uner­reicht gut bräunen. Das leuchtete uns ein, unter Fett und Frit­tieren konnte sich jeder etwas vor­stellen.

Son­nen­creme ist also ein Auszeit-Prä­parat. Jeden­falls für uns Büro­an­ge­stellte in der Stadt. Es gibt Berufe, bei denen gehört Son­nen­creme dazu wie Büro­ma­terial, etwa bei Ski­lehrern und Skippern. Die können sie sogar steu­erlich absetzen. Egal mit welchem LSF.

Wolfgang Bachmann war Chef­re­dakteur und danach Her­aus­geber der Archi­tek­tur­zeit­schrift “Bau­meister”. Neben seiner jour­na­lis­ti­schen Arbeit ist er weithin bekannt für seine oft augen­zwin­kernden Kolumnen z.B. im Bau­meister und für die Süd­deutsche Zeitung. Wolfgang Bachmann schreibt ab 2014 regel­mässig für URLAUBSARCHITEKTUR.

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