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Rei­se­fieber #20: Lager­leben

Rei­se­fieber — die Kolumne von Wolfgang Bachmann auf URLAUBSARCHITEKTUR

Im Urlaub will man etwas erleben. Wem sage ich das. Es gehört zum Bei­spiel immer dazu, sich irgendwie beschaulich oder sportlich im Freien zu bewegen. Eben anders als im Büro, in der Fabrik oder auf dem Traktor. Es ist also nicht bloß eine Frage des Budgets, wenn Men­schen sich für die schönste Zeit des Jahres unter ein paar was­ser­dichten Stoff­bahnen ein­richten. Oder in einem fahr­baren „Wohn­wagen“, wie ihn sonst Schau­steller benutzen und die Damen eines noch älteren Gewerbes an den Aus­fall­straßen.
Diese mobilen Inte­rims­be­hau­sungen darf man nicht überall auf­schlagen oder abstellen. Nicht nur, weil das die anderen Erho­lungs­su­chenden stören würde, wenn im Eng­li­schen Garten auf einmal gezeltet würde, sondern weil auch der Camper selbst ein wenig bequeme Infra­struktur sucht. Urban nesting, wie es in Archi­tek­tur­fach­zeit­schriften gerne heißt.
Nachdem man diese Areale zunächst zur som­mer­lichen Kul­ti­vierung angelegt hatte, war es nicht mehr weit, daraus ohne großen Mehr­aufwand win­ter­feste Dau­er­cam­ping­plätze her­zu­stellen. Solche städ­te­bau­lichen Not­auf­nah­me­lager liegen häufig an den male­rischsten Flecken, an den Gestaden von Bergseen, Fluss­ufern oder am Saum von Natur­schutz­ge­bieten. Die Par­zellen sind ähnlich wie in Schre­ber­ko­lonien ras­ter­artig geordnet, nur dass hier keine gärt­ne­ri­schen Ambi­tionen gefragt sind. Es geht ums schlichte Hausen.
Wie die Kon­di­tionen sind, bleibt dem unbe­tei­ligten Beob­achter unklar. Es scheint, als sollte alles nach ambu­lanter Archi­tektur aus­sehen, als würde man sich auf ein Signal hin flucht­artig mit seinem Gefährt in Bewegung setzen, gleich­zeitig ver­sucht jeder, sein Biwak mit Blechen, Folien und Planen wet­terfest zu machen und wie ein Landhaus behelfs­mäßig mit Loggien und Win­ter­gärten zu ver­größern. Was die Bau­märkte her­geben, hier wird es vert­ackert und ver­zurrt und ver­klebt. Lagos und Garda sehen sich plötzlich ganz ähnlich. Wann ist es hier am Schönsten? Im Juli, wenn Wäsche zwi­schen den Gar­ten­stühlen und Satel­li­ten­an­tennen flattert, Grill­kohle schmaucht und Radios dudeln – oder im Novem­ber­niesel, wenn sich hinter beschla­genen Fenstern ein paar einsame Pio­niere an ihrer Iso­kanne wärmen? Ich weiß es nicht.

Wolfgang Bachmann war Chef­re­dakteur und danach Her­aus­geber der Archi­tek­tur­zeit­schrift “Bau­meister”. Neben seiner jour­na­lis­ti­schen Arbeit ist er weithin bekannt für seine oft augen­zwin­kernden Kolumnen z.B. im Bau­meister und für die Süd­deutsche Zeitung. Wolfgang Bachmann schreibt ab 2014 regel­mässig für URLAUBSARCHITEKTUR.

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