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Rei­se­fieber #39: Wir fahr’n, fahr’n, fahr’n mit der Eisenbahn…

Dies ist ein Artikel aus unserem Archiv. Er ist im June 2015 erschienen, möglicherweise sind nicht mehr alle Details aktuell.

Rei­se­fieber — die Kolumne von Wolfgang Bachmann auf URLAUBSARCHITEKTUR

Man kann das auch positiv sehen, das mit den stän­digen Ver­spä­tungen der Deut­schen Bahn. Wo sonst erhält man ohne Auf­preis eine längere Fahrzeit? Bei der Ach­terbahn oder dem Auto­scooter auf dem Rummel ist uns das noch nie pas­siert. Wenn man die Leis­tungen der Bahn AG betriebs­wirt­schaftlich betrachtet, kann man sagen, an Per­sonal und ver­läss­licher Qua­lität wird gespart, dafür eine Wun­dertüte aus ent­behr­lichen Zugaben ange­boten. Ver­mutlich folgt die Bahn einem FDP-nahen Unter­neh­mens­be­rater, der sie mit einem modernen Mar­ke­ting­konzept zu einem national carrier auf­werten möchte: Welcome the ICE to Frankfurt!

Der erste Teil unserer kurzen Städ­te­reise verlief leidlich. Wir kamen aller­dings sehr ins Schwitzen, weil die Kli­ma­ti­sierung aus­ge­fallen war. Das hat die Bahn bedauert und Mine­ral­wasser spen­diert. Die spätere Wei­ter­reise nach Köln war schon unan­ge­nehmer. Wir hatten auf einen Imbiss im Spei­se­wagen ver­traut, aber der war kom­plett aus­ge­fallen, was der Bahn abermals sehr Leid tat. Den Anschluss nach Aachen haben wir nur knapp ver­passt, kein Ver­gleich zur Rück­fahrt. Da erwischten wir immerhin noch einen Zug mit 120 Minuten Ver­spätung, in dem eine bel­gische Schul­klasse ihre Plätze ein­zu­nehmen ver­suchte. Damit war der Waggon für 20 Minuten nicht pas­sierbar, weil die Kinder den erschöpften Fahr­gästen weder die feh­lende Reser­vierung erklären, noch ihre rie­sigen Roll­koffer in die Gepäck­ablage hieven konnten. Außerdem wollten Marie neben Chantal und Pierre neben Domi­nique sitzen. Als wir nach einigem Hand­ge­menge das Bis­tro­abteil erreichten, trafen wir dort die drei mit­rei­senden Lehr­kräfte schon bei einem Glas Rotwein. Die freund­liche Dame hinter dem Tresen, wo gerade zwei ver­gessene Baguettes im Heiß­luftofen ver­brannten, suchte für uns aus ihren Plas­tik­körben nach einer Alter­native. Das Bier bekamen wir gratis, weil sich die Bahn nicht lumpen lässt, wenn sie zwei Stunden zu spät ist.

Die Fahrt am nächsten Tag stand unter einem güns­ti­geren Stern, der Zug hatte nur 60 Minuten Ver­spätung, was einer Ver­bes­serung von 50 Prozent ent­sprach. Damit fuhren prak­tisch zwei Züge zur selben Zeit nach München, das ent­lastete den Verkehr merklich. Neben uns saß ein erfah­rener Bahn­rei­sender, der wusste, dass er nun ein Viertel des Fahr­preises würde erstattet bekommen. Aber die Schaff­nerin musste ihn ent­täu­schen. Er war nicht in den ver­spä­teten, sondern in den regu­lären, par­allel fah­renden Zug ein­ge­stiegen.

Damit war für die Bahn doch alles in Ordnung.

Wolfgang Bachmann war Chef­re­dakteur und danach Her­aus­geber der Archi­tek­tur­zeit­schrift “Bau­meister”. Neben seiner jour­na­lis­ti­schen Arbeit ist er weithin bekannt für seine oft augen­zwin­kernden Kolumnen z.B. im Bau­meister und für die Süd­deutsche Zeitung. Wolfgang Bachmann schreibt ab 2014 regel­mässig für URLAUBSARCHITEKTUR.

Kommentare

Ein Kommentar

Immer dieses Geme­ckere, in anderen Ländern fährt gar kein Zug und anderswo muss man sich auf dem Dach fest­krallen. Und auch mit 120 Minuten Ver­spätung ist man schneller als zu Fuß, es sei denn, die Fahrt­strecke wäre unter 10 Kilo­meter. So oder so aber Gefahr für dünne Jour­na­listen. Hier also der Rat, immer ein EPA dabei und genug Wasser!

Robert Schäfer sagt:

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