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Rei­se­fieber #53: Orts­wechsel

Dies ist ein Artikel aus unserem Archiv. Er ist im December 2015 erschienen, möglicherweise sind nicht mehr alle Details aktuell.

Rei­se­fieber — die Kolumne von Wolfgang Bachmann auf URLAUBSARCHITEKTUR

Jeder bekannte Urlaubsort ist mit bestimmten Erwar­tungen und Vor­stel­lungen ver­knüpft. Wenn jemand von einer Reise nach Monte Carlo erzählt, nimmt man nicht an, dass er dort im Wohn­mobil cam­piert hat. St. Moritz, Gstaad und Davos werden dagegen mit den Bildern einer mon­dänen Ski­freizeit illus­triert. Auch die großen Schul­ferien waren mit Orten und Erwar­tungen ver­bunden. Als unsere Eltern in den 50er Jahren mit uns ins Allgäu fuhren, hatten die Nachbarn bereits Italien gebucht, später Spanien. Das hieß Sommer, Sonne, Strand, wie die Pro­spekte alli­te­rierten. Wenn dagegen Kinder erzählten, sie würden sechs Wochen nach England oder Frank­reich fahren, wusste jeder, da war die Ver­setzung gefährdet, die mussten Sprachen lernen.

Natürlich war diese Inves­tition völlig umsonst. Die puber­tie­renden Buben, die bei den Fran­zosen waren, grienten, als hätten sie in ganz Paris nicht nur von der Liebe geträumt. Der Auf­enthalt in London blieb in Erin­nerung durch unbe­heizbare Zimmer, unge­nieß­bares Essen und Dis­ko­theken, die einem in Jeans den Zutritt ver­wehrten. Wer in den USA war, sprach gnä­diger über seine Gast­eltern. Aller­dings war der Eng­lisch­lehrer über die flugs ange­eignete Aus­sprache seiner Schüler unglücklich, weil er sie nicht mehr ver­stand.

Das liegt nun schon lange hinter uns. Die Welt ist erschlossen. Warum jemand ver­reist und vor allem, was er dort anstellt, lässt sich nicht mehr mit der Nennung des Zielorts erklären. In Shanghai und Moskau müssen einen keine stra­pa­ziösen Geschäfts­ver­hand­lungen erwarten, und die Kerle, die nach Bangkok ein­checken, suchen nicht unbe­dingt einen Mas­sa­ge­salon, sondern die Paläste der Könige von Siam und bud­dhis­tische Tem­pel­an­lagen. Bil­dungs­reisen und Well­ness­trips sind ein Geschäfts­modell. Wo es keine Attrak­tionen gibt, werden sie erfunden: Reiten in Hassloch, Aqua­rel­lieren in der Camarque, Para­gliding in St. Peter-Ording, Medi­tation in Sie­ben­bürgen, Eis­tauchen in Nor­wegen, Helis­kiing in Aspen, Über­le­bens­training in Schottland.

Wie ging das eigentlich damals, dass man zur „Som­mer­frische“ unvor­be­reitet in irgendeine blasse Gegend gefahren ist und einfach Urlaub gemacht hat?

Wolfgang Bachmann war Chef­re­dakteur und danach Her­aus­geber der Archi­tek­tur­zeit­schrift “Bau­meister”. Neben seiner jour­na­lis­ti­schen Arbeit ist er weithin bekannt für seine oft augen­zwin­kernden Kolumnen z.B. im Bau­meister und für die Süd­deutsche Zeitung. Wolfgang Bachmann schreibt ab 2014 regel­mässig für URLAUBSARCHITEKTUR.

Kommentare

Ein Kommentar

Ein toller Beitrag zum Schmunzeln! Mein Mann und ich machen auch super gerne Urlaub und das am liebsten in und um Deutschland. Man findet immer wieder Ecken, die man noch nicht gesehen hat. Am liebsten machen wir aber Urlaub in Ober­staufen, einfach ein himm­li­scher Ort! Liebe Grüße

Ricarda sagt:

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