Breac.House – Die Textur eines Ortes

Von Britta Krämer

Es gibt Orte auf dieser Erde, denen eine magnetische Anziehungskraft innewohnt. Orte, die auf sehr sublime Weise genau die richtigen Register ziehen, um unbewusste Sehnsüchte zum Schwingen zu bringen. Manchmal sind sie sogar im Stande, unser ganzes Leben auf den Kopf stellen.
2016 wehten die nordatlantischen Winde Cathrine Burke und Niall Campbell in ein kleines Dorf am äußersten Ende Irlands und bescherten ihnen einen Neuanfang, der tief durchdrungen ist vom Wesen und Erbe der Grafschaft Donegal – architektonisch, naturalistisch und menschlich. In einem atemberaubenden Setting schufen sie ihre zeitgenössische Version des traditionellen irischen longhouse, ein stilles Refugium, das die Seele nährt und die Sinne beflügelt: Breac.House.

Wo die Welt aufhört

Am nördlichsten Ende der Republik Irland entfaltet sich auf einer Landzunge entlang des Wild Atlantic Way eines der dramatischsten Naturszenarios der grünen Insel und offenbart seine zeitlose und ungezähmte Schönheit – Horn Head. Mit einer weichen Decke aus Gras und violett leuchtendem Heidekraut überzogen, fallen die Klippen hier bis zu 180 Meter steil in die Tiefe, hinein in die tosende Gischt des Atlantik. In ihren Felsspalten brüten Seevögel und die archaische Landschaft ist ein geschütztes Habitat für eine artenreiche Flora und Fauna. Der Blick schweift weit und frei über das Wasser und die markanten Silhouetten von Errigal und Muckish Mountain. Windgekämmte Dünen, goldene Sandstrände und einsame Buchten säumen die Ausläufer der Landzunge.

Hie und da stößt man auf die Reste von keltischen Steinkreisen oder prähistorischen Feldgrenzen und man spürt, dass an diesem äußersten Winkel der Welt das mystische Erbe der Vergangenheit allgegenwärtig ist und sich mit der Gegenwart zu einem untrennbaren Ganzen verwebt. Mittendrin liegt das Breac.House im stillen Dialog mit dem endlos weiten Himmel, mit Nebeldunst und Sonnenuntergängen, mit Stürmen, Sternen und den tanzenden Nordlichtern. Eine einzige Steinbrücke verbindet Horn Head mit dem Festland, jenseits der Brücke liegt der quirlige Fischerort Dunfanaghy, der durch und durch vom Geist des Donegal durchdrungen ist: Man liest ihn in den freundlichen Gesichtern seiner Menschen und in ihren Händen, die von pulsierender Kreativität und einem Leben im Einklang mit den Elementen erzählen.

© Mike O’Toole
© Mike O’Toole
© Mike O’Toole
© Mike O’Toole

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Niall kam als Kind in den Sommerferien nach Horn Head, denn die Familie seiner Mutter stammt aus dieser Gegend. Jahrzehnte später kauften er und seine Frau Cathrine ein kleines Wochenend-Cottage bei Dunfanaghy, um dem frenetischen Arbeitsalltag in Dublin zu entwischen und in der wilden Weite des Horn Head Stille und Ursprünglichkeit zu inhalieren. Schnell wurden aus den Weekend-Escapes verlängerte Wochenenden, die Sommerferien kamen hinzu und die Rückkehr in die Hektik der Irischen Hauptstadt wurde von mal zu Mal weniger verlockend.

“Wir wollten einen Weg finden, ganz hierher zu ziehen und von hier aus unsere Jobs zu handeln. Aber dann hatten wir plötzlich beide diese fixe Idee, dass Horn Head ein großartiges Setting für eine besondere und sehr hochwertige Unterkunft für Urlauber wäre. Wir stellten uns ein Haus vor, das die architektonische Tradition dieser Gegend fortsetzt und gleichzeitig unsere eigenen Reiseerfahrungen rund um den Globus spürbar macht. Es war uns klar, dass diese Idee nur am exakt richtigen Ort funktionieren würde. Und dann fanden wir ihn – oder fand er uns? Wir waren schon tausendmal an diesem Grundstück vorbeigegangen! Eines Tages sahen wir während unseres Spaziergangs ein „zu verkaufen”- Schild am Zaun hängen. Und wir wussten, dass er es war: der perfekte Ort! Von hier aus hat man ein Panorama auf Meer, Berge und See das einem das Gefühl gibt, zu fliegen.”

© Niall Campbell

Cathrine und Niall arbeiteten weiter in ihren alten Jobs und begannen parallel mit der Verwirklichung ihrer Vision: ein luxuriöses und doch essentielles, authentisches und weltoffenes Zuhause – kein Hotel. Für Gäste, die auf der Suche nach einem Urlaubsort sind, der anders ist. Es brauchte ein Jahr für Entwurf und Planung, ein weiteres für den Bau, dann war die Zeit reif für einen Neuanfang: Beide kehrten dem Dubliner Finanzwesen den Rücken und richteten sich in ihrer neuen Rolle als Gastgeber ein. Aus Beruf wurde Berufung.

„Viele Prinzipien sind die gleichen: gute Kommunikation, Zuhören können, Bedürfnisorientierung…all diese Dinge. Wir sind weder Architekten noch hatten wir je zuvor in der Hotelbranche gearbeitet. Aber wir lieben gute Gestaltung, feinen Service und exzellentes Essen und wir haben uns dem Konzept unseres B&B aus der Perspektive des Gastes angenähert und Räume und Inhalte geschaffen, wie wir sie uns auf unseren eigenen Reisen wünschen. Eine Frage, die wir uns wieder und wieder stellten war: Würden wir hier selbst gerne Urlaub machen? Es war wohl der Glaube an das, was wir lieben, der uns antrieb und es hat funktioniert.”

Das longhouse-Erbe

Das Breac.House liegt in einem Gebiet, das Irland von seiner wildesten und exponiertesten Seite zeigt. Es gibt hier eine weit zurückreichende Tradition volkstümlicher Architektur, die dazu bestimmt war, Schutz vor den Elementen zu bieten. Der landläufige Typus des longhouse trotzt seit dem Mittelalter erfolgreich Wind und Wetter und zieht sich wie ein roter Faden durch die Siedlungstradition der maritimen Küstengemeinden Irlands, Schottlands und Skandinaviens. Massiv und aus lokalem Stein gebaut, je nach verfügbaren Ressourcen mit Gras, Binsen oder rauem Schiefer überdacht, ist das longhouse ein architektonisches Konzept, das viele Generationen von Familien vor den klimatischen Launen des Atlantiks geschützt hat: Schlichte, eingeschossige Langbauten, mit abgerundeten Ecken und kleinen, unregelmäßigen Fenstern, mit bis zu 60 cm dicken Mauern und gepflastert mit dem Treibholz, das die Grasschneider aus den nahen Sümpfen bargen. Die Häuser passten sich den Konturen der Hügel so perfekt an, dass die Stürme einfach über sie hinwegbrausten.

© Gareth Wray

Noch vor einigen Jahrzehnten war die Grafschaft Donegal reich bestückt mit diesen alten, weiß getünchten Cottages, heute kann man den intakten Originalbestand an zwölf Fingern abzählen. Viele Langhäuser fielen zweifelhaften Modernisierungsmassnahmen anheim und verloren ihre ursprüngliche Form und Seele, andere verfallen unaufhaltsam. Ein flüchtiger Blick mag in den von Gras überwucherten Ruinen nicht mehr als ein idyllisches Postkartenmotiv entdecken, doch wer ihnen eine eingehendere Betrachtung widmet, erkennt die Tragödie ihres Verschwindens: Das longhouse ist ein wertvoller Zeitzeuge irischer Lebensweise und es bedarf respektvoller Lösungen, um dieses kulturhistorische Vermächtnis zu bewahren und in der Gegenwart zu verankern.

© National Library of Ireland

Die architektonische Grundidee des Breac.House setzt genau hier an: „Mit unserem Bau wollten wir die architektonische Tradition Westirlands auf die nächste Ebene heben. Doch wie bringt man ein Jahrhunderte altes Baukonzept mitsamt seiner Materialien in zeitgemäßer, ansprechender Weise zum Ausdruck?” Die Antwort lag in der Textur des Ortes.

Gesprenkelt

breac ist das Irische und Schottisch-Gälische Wort für gesprenkelt und bezieht sich speziell auf die gefleckte Vielfarbigkeit der Natur. Die mannigfachen Schattierungen der felsigen Heidelandschaft, ihre leise Farbpalette, die schlichte Ästhetik und raue Textur der Naturelemente wurden zum gestalterischen Leitmotiv des Breac.House und werden für seine Bewohner zu einem sublimen optischen und haptischen Erlebnis: Warmes Holz und grober Tweed, pure Wolle, Fanad-Granit, Ton, Steine, Seetang. Die Essenz des Donegal – berühren ausdrücklich gestattet!

© Niall Campbell
© Niall Campbell
© Niall Campbell

Für die architektonische Umsetzung ihrer Vision holten Cathrine und Niall die mehrfach ausgezeichneten MacGabhann Architects mit ins Boot. Dem Brüderduo Tarla und Antoin MacGabhann – unterstützt von einem talentierten Team lokaler Handwerker – ist der Spagat zwischen Tradition und zeitgenössischer Formensprache meisterhaft gelungen und das Breac.House präsentiert sich heute als glückliche Liaison von gegenwärtigem Design und altüberlieferter Bauweisheit.

Nach Shou Sugi Ban Manier karbonisiertes Lärchenholz umhüllt den langen, niedrigen Bau und lässt ihn im hügeligen Heideland verschwinden. Seine Konturen sind markant doch immer im behutsamen Dialog mit der Umgebung: Breac.House zitiert die schlichte Silhouette des Muckish Mountain, es reflektiert und respektiert den Genius loci und übersetzt jahrhundertalte Kulturbezüge in gegenwärtige Wohn- und Lebenskonzepte.

© Paul McGuckin
© MacGabhann Architects
© Niall Campbell
© MacGabhann Architects
© Mike O’Toole

Ode an das Wesentliche

Draußen wilde Ursprünglichkeit, drinnen sanftes und höchst komfortables Refugium. Die drei Gästezimmer öffnen sich mit riesigen Glasfronten zum Atlantik hin und man wird das Gefühl nicht los, als gleite man in einer Raumkapsel mitten durch das dramatische Küstenszenario. Das kommunikative Herzstück des B&B ist der nach vorne hin verglaste, loftartige Wohnraum mit dem bis unter das Dach geöffneten Koch- und Essbereich und einer behaglichen Leseecke mit Kamin.

Das Breac.House ist schlicht und klar – fast schon monastisch. Es ist ein Ort zum Nachdenken, zum kontemplativen Verweilen, zum stillen Beobachten. Gerade Linien und klare Formen strukturieren die lichte Weite der Räume und machen Cathrines und Nialls Liebe zu skandinavischem Design und den Gestaltungskonzepten Japans offensichtlich: Alles hat seinen Platz und alles hat eine Bedeutung. Jede Geste ist voller Achtsamkeit. Eine Reihe raffinierter, liebevoller Annehmlichkeiten machen die Gäste sehr schnell sehr glücklich. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten!

„Wenn unsere Gäste zum ersten Mal ihr Zimmer betreten, rufen sie überrascht ”Oh, hier ist ja gar nichts!“ Und nach wenigen Minuten rufen sie dann “Oh wow, alles, was man braucht, wurde berücksichtigt!“ Wir haben viele unsichtbare Stauräume geschaffen, um das ganze Zeug unterzubringen was man so braucht, ohne die Räume visuell zu überladen. Man sieht sie vielleicht nicht, aber sie sind da.“ , sagt Niall zufrieden. „Wir wollen Augen und Seele um nichts in der Welt von dieser Aussicht ablenken!

© Mike O’Toole
© Mike O’Toole
© Mike O’Toole

Der Kreis schliesst sich

Der kontemplative Charakter des Breac.House hat noch eine weitere Muse der Inspiration: Es verbeugt sich vor der Architektur von Liam McCormick (oft als „Irlands Alvar Aalto“ bezeichnet), der in den 1950er, 60er und 70er Jahren eine Reihe modernistischer Kirchengebäude im Donegal entwarf und ein bemerkenswertes architektonisches Erbe hinterliess. McCormicks Kirchen waren anders als alles, was man auf der grünen Insel bis dato gesehen hatte: Aussen markant und innen puristisch aber dennoch voller Wärme und Sanftheit, nehmen sie unmittelbar Bezug auf die Natur und die Historie ihrer Umgebung. So reflektiert die St. Michaels Church von Creeslough, die sich ganz in der Nähe des Breac.House befindet, die Konturen des Muckish Mountain und sechs kleine, windschiefe Wandöffnungen zitieren die ungleichmäßigen Fensterformen alter Langhäuser mit einem humorvollen Augenzwinkern. So schliesst sich der Kreis und verbindet Irlands genialen Kirchenarchitekten nicht nur baulich, sondern auch menschlich mit dem Breac.House: Der Sohn des Architekten, der im Planungsteam von Liam McCormick arbeitete, und der Sohn des Bauunternehmers, der alle seine Gebäude realisierte, waren Teil der Bau-Crew am Horn Head.

© Artur Sikora
© Henk Snoek, RIBA Collection

Zuhause bei Freunden

Cathrine und Niall haben ihr Breac.House ganz bewusst so gestaltet, dass sie mit ihren Gästen unter einem Dach wohnen: „Die Architekten fragten uns zu allererst, ob sie zwei getrennte Gebäude planen sollten aber wir entschieden uns intuitiv dagegen. Wir wünschten uns einen offenen Wohn-, Ess- und Kochbereich, wir wollten koexistieren und mit unseren Gästen gemeinsame Rituale teilen. Gleichzeitig haben alle ihre absolute Privatsphäre. Abgesehen davon, dass wir zu einem gewissen Maße immer im Einsatz sind, ist es wirklich toll, weil wir ganz bewusst einige der traditionellen touristischen Barrieren niedergerissen haben. Es ist ein bisschen wie tanzen: Manchmal bewegen wir uns aufeinander zu und kommen zusammen und manchmal ziehen wir uns zurück.
Unseren Gästen gefällt die Tatsache, dass sie in unserem Zuhause wohnen, das gibt ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Zugehörigkeit. Abends laden wir unsere Gäste zu einem Aperitif ein: Wer Lust auf einen Plausch und ein Glas exzellenten Whiskey hat, stößt dazu, wer lieber seine Ruhe haben möchte, geniesst den privaten Rückzug in einer stillen Ecke des Hauses oder im Garten. Egal, wie die Gäste gestrickt sind, alle fühlen gleichermassen, dass unser Haus vertraute Authentizität verströmt.”

© Paul McGuckin
© Al Higgins
© Al Higgins

Kreative Synergien

Letztlich dreht sich im Breac.House alles um das authentische Erleben des Ortes. Die Gäste gehen auf Tuchfühlung mit der lokalen Umgebung, den Menschen, ihren Traditionen und Artefakten. Das maßgefertigte Innenleben ihres B&B entwarfen Cathrine und Niall gemeinsam mit einer Gruppe lokaler Hersteller, Designer und Künstler, die ihre Leidenschaft für das kreative Wesen des Donegal teilen. Wer Urlaub im Breac.House macht, wickelt sich in die warmen Tweed-Decken von Eddie Doherty, räkelt sich entspannt auf Simon O’Driscoll’s Sofa, trinkt seinen Irish breakfast tea aus der handgetöpferten Keramik der beiden Schwestern Deborah and Emma Moore und sinniert vor dem Seetang-Tryptichon von Superfolk. Der Wildblumen-Honig und torfgeräucherte Lachs kommt direkt vom Nachbarn. Einen tieferen Einblick in die kreativen und kulinarischen Kollaborationen bekommt man im Breac.House Journal.

“Rund um Dunfanaghy haben in letzter Zeit viele junge Locals ihre Kunstwerkstätten und kleine Läden eröffnet und wir freuen uns über die Zusammenarbeit und den fruchtbaren Austausch. Wir sind sehr dankbar dafür, wie freundlich uns alle aufgenommen haben und wie viel Unterstützung wir erfahren haben, auch wenn manch einer anfangs sicherlich etwas skeptisch gegenüber der ungewöhnlichen Gestalt des Breac.House war. Wir sind kein Saisonbetrieb, wir leben hier, das macht einen großen Unterschied hinsichtlich dessen, wie die Einheimischen uns sehen und wie mit uns umgehen und wir glauben, dass sie mittlerweile sogar ein bisschen stolz auf unser Horn Head Refugium sind.”

© Niall Campbell
© Mike O’Toole
© Paul McGuckin
© Niall Campell

Rituale

Wer dachte, die Finnen hätten die Sauna erfunden, hat noch nie ein keltisches sweathouse gesehen! Die Kelten errichteten ihre runden, grasbedeckten Schwitzhäuser aus Stein und Torf und immer ganz nah an einer Wasserquelle. Eine kleine Öffnung in der Mitte des Daches diente als Rauchabzug für das Feuer, das die Schwitzhütte schön aufheizte und in das einige grosse Steine gelegt wurden. Die hot stones wurden dann kurz in den nahen Fluss, Bach oder das Meer gelegt und dann schnell wieder zurück ins Innere gebracht: Fertig war das keltische Dampfbad!

Die holzbefeuerte Sauna im Garten des Breac.House interpretiert die antike Behandlungsmethode der Kelten in zeitgenössischer Form und bleibt dabei völlig autark, dank Gras, Stein, Holz und Wasser. Nach einem belebenden Algenbad kann man hier mit Blick in die weite Landschaft zu zweit entspannen und die Erlebnisse des Tages revue passieren lassen: die Wanderung auf den Mount Errigal mit einer atemberaubenden Sicht auf die Schottischen Inseln, ein Ausritt am Strand, eine Kayaktour im Morgenlicht, ein Besuch einer lokalen Weberei, einer Töpferwerkstatt oder einfach ein paar gemütliche Stunden vor einem Teller frischer Meeresfrüchte und einem Glas Guiness, irgendwo in einem netten Pub jenseits der kleinen Brücke….

© Joe Laverty
© Joe Laverty
© Mike O’Toole

Mögest Du Dir die Zeit nehmen,
die stillen Wunder zu feiern,
die in der lauten Welt
keine Bewunderer haben.

Irisches Sprichwort.


Text: Britta Krämer, November 2020

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Das Haus

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