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Neben­draußen: das B&B Haidl-Madl im Bay­erwald

Falls Sie der Wellness-Typ sind oder Jetset-Urlaub suchen, sind Sie im B&B Haidl-Madl Ferienwohnen falsch. Hier an der bayerisch-böhmischen Grenze gibt es zuerst einmal vieles nicht: Lärm, Luftverschmutzung, Hektik, hohes Verkehrsaufkommen, landwirtschaftliche Monokulturen. Keine Fernseher im Haus, keine Dauererreichbarkeit und ganz bewusst auch keine „Events“ seitens der Gastgeber.

von Ulrich Knoll im Januar 2020

Dies ist ein Artikel aus unserem Archiv. Er ist im January 2020 erschienen, möglicherweise sind nicht mehr alle Details aktuell.

 Neben­draußen: das B&B Haidl-Madl im Bay­erwald in  /

Um gleich zu Beginn mit Miss­ver­ständ­nissen auf­zu­räumen: falls Sie der Wellness-Typ sind, sind Sie im B&B Haidl-Madl Feri­en­wohnen falsch. Dito, falls Sie eine wie auch immer geartete Form von Jetset-Urlaub suchen. Für alle anderen Leser könnte es jetzt inter­essant werden. Sie suchen eine hoch­wertige Unter­kunft in unver­fälschter Natur, am besten abseits aus­ge­tre­tener Tou­ris­ten­pfade? Sie schätzen tra­di­tio­nelle Werte und Ursprüng­lichkeit? Sie brauchen dringend mal wieder ihre Ruhe bzw. schätzen diese generell sehr?


Will­kommen bei Ihrer Gast­ge­berin Ingrid Haidl-Madl und ihrem Mann Lothar Madl. Bei Ihnen im Weiler March­häuser an der baye­risch-böh­mi­schen Grenze gibt es zuerst einmal vieles nicht: Lärm, Luft­ver­schmutzung, Hektik, hohes Ver­kehrs­auf­kommen, land­wirt­schaft­liche Mono­kul­turen. Keine Fern­seher im Haus, keine Dau­er­erreich­barkeit und ganz bewusst auch keine „Events“ seitens der Gast­geber.

Jen­seits von Well­nesshype und Main­stream finden Sie statt­dessen ein Bau­ernhaus mit 300-jäh­riger His­torie und viel Seele vor, das sich in der mitt­ler­weile 7. Gene­ration im Fami­li­en­besitz befindet. Umgeben von einem natur­nahen Garten mit Obst­wiese und Bau­ern­garten sowie arten­reichen Blu­men­wiesen. Und rund­herum stillen, majes­tä­ti­schen Wäldern, Wiesen und Mooren.

Umsorgt werden sie von einer Gast­ge­berin, die an die mäch­tigen Bäume des angren­zenden Böh­mer­waldes denken lässt, den man von hier aus fuß­läufig erkunden kann: fest ver­wurzelt, mit großem Bewusstsein für den Ort, seine Tra­di­tionen und seine His­torie. Wurzeln, die man nicht sieht, aber schnell spürt. Dass das Haus 2019 wie auch in den Vor­jahren immer in unserer Liste der Häuser mit den besten Gäs­te­feed­backs auf­taucht, ist kein Zufall. Und hängt natürlich eng mit der guten Seele des Hauses zusammen.

Wildnis statt Wellness, gren­zenlose Erholung

Im Frühjahr, Sommer und Herbst kann man von hier aus wun­derbare Wan­de­rungen unter­nehmen. Direkt am Haus vorbei führt der Goldene Steig, eine mehr als tausend Jahre alten Han­dels­straße zwi­schen Passau und Böhmen. Wenn Sie dem Weg folgen, gelangen Sie direkt unterhalb des Hauses an die „Stei­nerne Säu­mer­brücke“, die den Har­landbach über­spannt und sie auf his­to­ri­schen Pfaden mitten hinein in den Böh­merwald führt. Sie können die Gegend natürlich auch geruhsam mit den haus­ei­genen Rädern erkunden. Ganz in der Nähe ein Waldbad nehmen. Oder sich einfach innerhalb der grünen, baum­um­stan­denen Inseln rund um das Haus einen pas­senden Platz suchen und sich dem Müßiggang hin­geben – und von dort aus den Wolken hin­ter­her­schauen, träumen, sin­nieren, lesen, die Hühner beob­achten und sich zwi­schen­durch an der haus­ei­genen Quelle laben, die sich direkt vor der Haustür in einen Gra­nittrog ergießt. Weniger ist mehr. Oder besser gesagt: mit einem klaren Blick für die ein­fachen, wich­tigen Dinge bedarf es oft nur wenige Schritte für die nächste Ent­de­ckung.

Ganz neu ist die große Holz­ter­rasse auf meh­reren Ebenen, die in Sicht­weite des Hauses eine weitere Insel der Ruhe innerhalb der Haus­wiese bildet und als Rück­zugsort zum Ent­spannen, Sonnen oder Medi­tieren einlädt. Hier kann auch in gemüt­licher Runde gegrillt werden. Wenn der Abend her­an­zieht, tritt man vor die Tür, atmet vor der Nachtruhe nochmals die wun­derbar reine Luft ein und blickt in einen Ster­nen­himmel, dessen Existenz die meisten Städter längst ver­gessen haben. Im Winter kann man rund um Mach­häuser Ski fahren, der erste Lift ist vom Haus aus fuß­läufig zu erreichen. Lang­laufen kann man direkt ab der Haustür, Schnee­schuh­wandern eben­falls. Oder endlich einmal die stille Zeit genießen und zu innerer Ruhe kommen. Aktio­nismus adé, endlich mal Zeit zum durch­atmen!

Hier an der baye­risch-böh­mi­schen Grenze, nur einen Steinwurf vom Haus ent­fernt, sind Sie mitten im Herzen des Grünen Bandes Europa (European Green Belt). Fast 40 Jahre lang konnte sich in den Grenz­ge­bieten, die ehemals durch den Eisernen Vorhang getrennt waren, die Natur erholen. Es sind Augebiete, Teich- und Hei­de­land­schaften sowie Moore ent­standen bzw. erhalten geblieben, die es so in weiten Teilen der bewirt­schaf­teten und aus­ge­bauten Land­schaften Europas nicht mehr gibt. Stille Schätze, die auf ihre Ent­de­ckung warten!

Gelebter Arten­schutz

Dass der Natur­schutz nicht erst außerhalb der Grund­stücks­grenzen beginnt, dafür trägt die Gast­ge­berin selbst uner­müdlich Sorge. Sowohl der weit­läufige Natur­garten als auch die zum Haus zuge­hö­rigen sechs Hektar Grund werden extensiv und naturnah bewirt­schaftet. Die am tra­di­tio­nellen Vorbild ori­en­tierte Bewirt­schaf­tungs­weise ist sehr arbeits­auf­wändig, aber eben eine Her­zens­an­ge­le­genheit. Und sie bringt reichlich Lohn: mehr als 400 ver­schieden Pflanzen- und Tier­arten, dar­unter viele geschützte Arten, finden hier noch adäquate Stand­ort­be­din­gungen. Beim Anblick der arten­reichen Berg­wiesen geht einem das Herz auf. Ingrid Haidl-Madls uner­müd­licher Einsatz folgt dabei keiner Kosten-Nutzen-Analyse, sondern ihrer urei­genen Über­zeugung für wahre Schönheit. Hier wird Arten­schutz nicht nur pro­pa­giert, sondern direkt in die Tat umge­setzt. Das diffuse Schlagwort „Think global, act local“ erhält hier ein kon­kretes Gesichter. Bravo. Eine stille, tiefe Ver­neigung dafür. Man könnte sagen, das Haidl-Madl ist eine Schutzzone für seltene Pflanzen und eine Oase für ruhe­be­dürftige bzw. — lie­bende Gäste glei­cher­maßen.

Urlaub wie in den 70er Jahren, mit der Qua­lität von heute

Auch so eine Frage, die sich nach einer gewissen Auf­ent­halts­dauer ein­stellt: Warum fahren – gefühlt zumindest — alle Bayern und viele Nicht-Bayern ständig und aus­schließlich in die Alpen? (Anmerkung des Autors: Natürlich kann man in die Alpen fahren, unbe­dingt. Da gibt es jede Menge wun­der­barer Flecken, das soll hier gar nicht in Abrede gestellt werden!). Warum sich aller­dings der Blick quasi immer „nach Süden“ richtet, stellt sich nach einem Auf­enthalt an der deutsch-tsche­chi­schen Grenze durchaus in Frage. Klar, der Baye­rische Wald ist und bleibt in der öffent­lichen Wahr­nehmung eines der tou­ris­ti­schen Stief­kinder, er ist im Wort­sinne ent­legen. Aber ist das nicht genau das, was wir heute oft und ver­zweifelt suchen? Eine wun­derbare Land­schaft, viel Ruhe und Ursprüng­lichkeit — sagenhaft. Ein tou­ris­ti­sches Auf­kommen, das auch in Hoch­zeiten ver­gleichs­weise sehr gering aus­fällt. Très bien. Der Effekt: Schneller ankommen und ein­tauchen. Und dabei zu sich finden und glei­cher­maßen in Kontakt mit dem Ort, der Umgebung – belebt wie unbelebt – zu treten. Dabei die Kraft zu spüren, die aus dieser Stille und Ursprüng­lichkeit erwächst. Kleines, großes Glück. Magisch. Denn: warum fahren wir eigentlich noch mal in den Urlaub – doch wegen der Erholung, die uns in der Folge neue Inspi­ration und Kraft für den Alltag schenkt.

Ferien auf dem Bau­ernhof – einst und heute

Urlaubs­gäste reisen hierher bereits seit den 1970er Jahren. Damals noch ganz bescheiden zum Urlaub auf dem Bau­ernhof, der sei­nerzeit noch unter Landhaus „Wie­sental“ fir­mierte.

Als ihre Eltern die Land­wirt­schaft auf­geben mussten, kehrte Ingrid nach vielen Berufs­jahren in der Ferne nach March­häuser zurück. Sie übernahm die Feri­en­woh­nungen und begann diese hoch­wertig aus­zu­statten. Was auch damit zusam­menhing, dass ihr Mann Lothar beruflich eben­falls mit dem Thema Innen­ein­richtung befasst ist. Der end­gültige Schritt in die Moderne erfolgte nach dem Tod der Mutter. In deren ehe­ma­ligen Wohn­räumen, dem Herz des Hofes ent­stand in Zusam­men­arbeit mit dem Pas­sauer Archi­tekten Bernd Vor­der­meier 2014 die Wohnung „Alte Liebe“. Im Zuge der Umge­staltung wurden auch die beiden bestehenden Woh­nungen, das „Nest“ sowie die Wohnung „Hermann Lenz“ neu kon­zi­piert. Die Qua­lität des Aus­baues zeigt sich sowohl in der Hoch­wer­tigkeit der Ein­bauten als auch der bewussten Reduktion. Folklore und Kitsch sucht man hier ver­gebens. Statt­dessen findet man fein­sinnige Bezüge zur Geschichte des Hauses, seiner Ahnen und zur bäu­er­lichen Tra­dition frü­herer Zeiten. Und ein gesundes Wohn­klima. Zum Einsatz kamen Kalk­putze und natür­liche Farben. Alle Holz­ein­bauten bestehen aus hei­mi­schen Hölzern, die nicht ver­siegelt wurden. Das geht so weiter, bis hin zur hoch­wer­tigen Bett­wäsche aus feinstem Leinen. Ergänzend wurden alle Woh­nungen mit wenigen, aber ziel­sicher aus­ge­suchten Design­klas­sikern – über­wiegend däni­scher Pro­ve­nienz — auf­ge­wertet.

Alte Liebe – eine Remi­niszenz an die Werte

Alte Liebe – so heißt nicht nur ein lesens­werter Roman von Elke Hei­den­reich und Bernd Schröder, der die Geschichte(n) eines Ehe­paars in umwer­fenden Dia­logen erzählt. Alte Liebe – das ist aber noch weit mehr als die Remi­niszenz an einen kleinen wie her­vor­ra­genden Roman. Alte Liebe im Haidl-Madl steht selbst­ver­ständlich auch für die Fami­li­en­tra­dition: in den heu­tigen Räumen der Feri­en­wohnung fand früher das Fami­li­en­leben statt. Das Herz­stück ist die Stube, die glei­cher­maßen ein regel­mä­ßiger Treff­punkt der Dorf­ge­mein­schaft war. Heute modern und zurück­haltend ein­ge­richtet, in warmen Tönen und mit einigen Design­klas­sikern ein­ge­richtet, bildet die Stube einen wun­der­baren Auf­ent­haltsort, der Ruhe und Kon­zen­tration geradezu fördert. Besonders cha­rak­te­ris­tisch sind bereits in der Außen­an­sicht die modernen Fens­ter­ele­mente mit ihren tiefen Lai­bungen. Sie holen die Land­schaft und den weiten Horizont maximal ins Innere und gestatten groß­zügige Aus­blicke, während gleich­zeitig die gewünschte Pri­vatheit der Gäste durch die Ver­spie­gelung auf der Außen­seite gewahrt bleibt. Es schließt eine hoch­wertige Voll­holz­küche an, die als Eigen­planung in Zusam­men­arbeit mit einer Manu­faktur ent­standen ist. Zur Küche gesellt sich ein Pan­orama-Sitz­platz für Zwei. Die Raum­folge geht in ein Schlaf­zimmer mit Ensuite-Bad über. Geweckt wird man, wie in allen Woh­nungen, nach einem tiefen Schlaf vom Zwit­schern der Vögel und dem Gackern der Hühner und genießt erste Aus­blicke auf den Son­nen­aufgang oder den sich ver­flüch­ti­genden Mor­gen­nebel.

Neben­draussen – Hermann Lenz lässt grüßen

Der deutsche Schrift­steller Hermann Lenz hat im angren­zenden Bischofsreut bei den Groß­eltern von Ehemann Lothar Madl viele Jahre seine Urlaube ver­bracht. Nach ihm ist daher nahe­lie­gen­der­weise im Haus nicht nur eine Wohnung benannt, vielmehr steht dort das auf­wändig restau­rierte Schlaf­zimmer, das ori­ginale Hoch­zeits­ge­schenk an den Schrift­steller und seine Frau Hanna. Über­haupt: Lenz. Wer in dieser Umgebung seine Gedichte, bspw. „Neben­draussen“ liest, ent­deckt spä­testens jetzt die Magie der Umgebung — mit seinen Augen, in seiner poe­ti­schen Wahr­nehmung. „Hermann Lenz“ verfügt ins­gesamt über zwei Schaf­zimmer, es finden hier vier Per­sonen bequem Platz.

Das Nest – himm­lische Gebor­genheit

Last but not least und ein Geheimtipp für Paare wie Allein­rei­sende ist die Wohnung „Nest“. Ver­gleichs­weise klein, aber extrem hei­melig. An den Wohnraum mit Küche schließt sich ein über einige Stufen erreich­barer, höher gele­gener Schlafraum an, der dem Namen der Wohnung alle Ehre macht. Wäre die Umgebung nicht so schön, würde man hier halbe oder ganze Tage nur lesend im Bett ver­bringen und gele­gentlich einen Blick nach draußen werfen.

Obwohl alle Feri­en­woh­nungen mit Küchen voll­aus­ge­stattet sind, können sie ent­weder hier, im Freien oder auch im „Blauen Zimmer“, einem Gemein­schaftsraum, das wun­derbare Früh­stück der Gast­ge­berin genießen. Haidl-Madl ist von Bioland zer­ti­fi­ziert, es erwartet sie also Genuß ohne Reue. Nach Ver­ein­barung können sie sich auch an manchen Tagen von Sohn Christoph bekochen lassen. Der gelernte Bio-Koch, der in der Nähe von München arbeitet, ist regel­mäßig vor Ort und ver­wöhnt sie auf Wunsch gerne. Sollten sie in einer grö­ßeren Gruppe anreisen, steht ihnen auf Wunsch auch die „Kuchl“ zur Ver­fügung. Dort können sie gemeinsam kochen und im angren­zenden „Blauen Zimmer“ in ent­spannter Atmo­sphäre dinieren.

Apropos: Das „Blaue Zimmer“ ver­wandelt Gast­ge­berin Ingrid auf Wunsch gerne für sie in ein Heimkino der beson­deren Art. Gezeigt wird eine kleine, feine Sammlung an Doku­men­ta­tionen, die sich fun­diert mit der His­torie, dem Brauchtum und den tra­di­tio­nellen Wirt­schafts­weisen und der Kultur der Region aus­ein­an­der­setzen. Für alle die mehr wissen wollen! Ein Blick lohnt gleich­falls in die Vielzahl von Büchern, die in kleinen Lese­ecken über das ganze Haus ver­teilt sind. Gemäß der Phi­lo­sophie der „Bibliotels“, bei denen Haidl-Madl gelistet ist, ver­bindet Rei­sende und Lesende immer auch der Wunsch, neue Welten zu ent­decken – lesend reisen, reisend lesen!

Eine weitere Beson­derheit ist der haus­eigene Shop. Möbel und Ein­rich­tungs­ge­gen­stände von kleinen Manu­fak­turen, von deren Qua­lität die Gast­geber über­zeugt sind, können hier besichtigt und erworben werden, fach­män­nische Beratung inklusive. Eine Beson­derheit stellen hier die Messer dar: ein Ste­cken­pferd von Lothar Madl, der diese pro­fes­sionell ver­treibt, gerne vor­führt und auch im Schliff ein aus­ge­wie­sener Experte ist. Falls noch Wünsche rund um ihren Auf­enthalt oder das Thema Ein­richten offen geblieben sein sollten, wenden sie sich einfach an ihre Gast­geber. Sie werden garan­tiert immer ein offenes Ohr, gute Tipps oder ein inter­es­santes Gesprächs­thema finden. Frei­zeit­stress adé, Wildnis und Ursprüng­lichkeit voraus!


Text: Ulrich Stefan Knoll, Januar 2020.

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2 Kommentare

Es sind auch die kleinen Details, die uns immer wieder gerne zurück kehren lassen: die frische, weiße Bett­wäsche, die weichen Hand­tücher, die hand­ge­machte Salb­ei­seife, der geba­ckene Kuchen, das auf­ge­schlagene Buch auf dem Fens­ter­brett. Die Liebe steckt in jedem Detail und lässt uns will­kommen heißen. Das Tempo ist gedrosselt sobald wir ein­kehren. Die Sinne sind geschärft. Hier darf die Seele zu sich kommen.

Simone Schiele sagt:

Wir haben eine wun­derbare Woche in Weiler Marsch­häuser bei Ingrid Haidl-Madl & ihrem Mann ver­bracht. Das alte Bau­ernhaus ist von außen wie innen eine Augen­weide und ein sehr beson­derer Ort.

Mit dem Schritt über die Tür­schwelle, dem Ein­tritt in ein wun­der­schönes Ambiente und dem herz­lichen Empfang durch die Gast­geber, beginnt der Urlaub und die ersehnte Ent­spannung im Nu.

Die ruhige Lage, mitten in wun­der­schöner Natur, ist ein­malig und bietet viele Freizeit- und Erho­lungs­mög­lich­keiten. Aber auch wenn es stürmt, regnet oder schneit, und man keinen Fuß vor die Tür setzen möchte, fühlt man sich in den indi­vi­duell ein­ge­rich­teten Woh­nungen oder auch im ‚Blauen Gemein­schafts­zimmer’, Gemein­schafts­küche oder Leseecke sehr geborgen — das ganze Haus strahlt eine wun­derbare Behag­lichkeit aus und ist sehr schön und hoch­wertig aus­ge­stattet.
Danke — wir werden auf alle Fälle wie­der­kommen!

Sabine Seitz sagt:

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