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Menschenleer

Der Tourismus ist Reisenden ja grundsätzlich ein Graus. Man selbst ist natürlich selten Teil, sondern nur stille:r Beobachter:in der trubeligen Szenerie. Leicht verstimmt, warum eigentlich alle anderen auch da sind. Nehmen wir das Beispiel par excellence, die Côte d’Azur. Verführerisch schön. Und im Sommer rappelvoll. Von der Hautevolee bis zur vacances en famille. Schon Agnès Vardas „Du côté de la côte“ von 1958 erzählt in leuchtenden Primärfarben und mit charmantem Witz von den Menschenmassen, die seit jeher an die Französische Riviera strömen, um kunterbunt ihre Strände zu bevölkern.


Trotz ihrer Beliebtheit bleibt die Côte d’Azur für mich ein Sehnsuchtsort. In meiner Vorstellung sitze ich dann auf einer menschenleeren steinernen Terrasse unter dichten Pinien, die Zehen in ein paar Kiefernnadeln, die Nase in mein Buch vergraben. Wenn ich aufschaue, zwinkert mir das Meer zu, neben mir matt der Pastis. Um mich reichlich Vegetation, die sich ungebremst bis zum Wasser zieht.


Fast wie in „La Piscine“. Nur ohne Pool und Alain Delon. Dafür an einem Ort, den es tatsächlich gibt. Versteckt am Cap Bénat. Seit ich die Villa Nyland (Foto: Nathalie Mermans-Menschaert) beschreiben durfte, lässt mich dieses Bild nicht mehr los. Eine Mischung aus 50er-Jahre-Bungalow-Nostalgie, modernem Aufbruch und unaufgeregter Eleganz. Klare Formen, hohe Räume, weite Blicke, keine Menschen, nur Natur. Abends kommen dann alle zurück vom Strand und füllen sich die Zimmer und Terrassen des Hauses wieder, wird gemeinsam gekocht und gelacht. Leuchtend und in allen Farben.

– Julia Hauch, freiberufliche Texterin bei URLAUBSARCHITEKTUR


Zur Arbeit von URLAUBSARCHITEKTUR gehört es, viel mit Bildmaterial umzugehen. Manchmal ist ein Bild dabei, das uns besonders anspricht – ein Foto, das uns überrascht, fasziniert oder uns schlicht zwingt, einem Haus noch mehr oder anders Beachtung zu schenken. Zu sehen in unserer Reihe „Ein Bild“.

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