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Das Pirol – eine Kul­tur­insel inmitten wilder Natur

Räume sind wie Kleider: sie sollten zum Anlass passen. Mal soll es festlich sein, mal eher sachlich und manchmal auch ein bisschen extravagant. In der Uckermark treffen wir heute eine Expertin, die sich sowohl mit Kleidung als auch Räumen auskennt. Zeit, für eine Anprobe.

von Anke Frey im November 2022

 Das Pirol – eine Kul­tur­insel inmitten wilder Natur in  /

Natur – so weit das Auge reicht. Inne­halten, nur mit sich sein. In der Nord­westu­ckermark, eine Stunde nördlich von Berlin, ist dies möglich. Seit vielen Jahren ist die Region Rück­zugsort für erho­lungs­su­chende Städter:innen und Urlaubs­pa­radies für Naturliebhaber:innen. Bau­ern­häuser und Feld­stein­scheunen ver­wandeln sich in Feri­en­do­mizile und dazwi­schen gibt es viel Grün. Auch die Ber­liner Mode­de­si­gnerin Johanna Michel ist vor vielen Jahren dem Charme der Uckermark erlegen. Zusammen mit ihrem Mann und dem Ber­liner Archi­tekten Thomas Kröger hat sie zwei Feri­en­häuser rea­li­siert.

Eines Tages stand eine alte, ver­lassene Feld­stein­scheune vor ihr, umgeben von zwei kleinen Seen. Ein ver­ges­senes Kleinod, das darauf wartete, bespielt zu werden. Die Hülle blieb, wurde nur an manchen Stellen geöffnet, und eine Holzbox mit Vor­halle und ein Work­shopraum inte­griert. Scheinbar unfertig und defi­nitiv rau prä­sen­tiert sich das Innere – und doch ist nichts dem Zufall über­lassen. Gekonnt wird das Unper­fekte zele­briert. Das Pirol ist Chance und Her­aus­for­derung zugleich, einen Raum mit Leben zu füllen. Ein bisschen wie der Namens­geber selbst, auf­fallend gekleidet, eher scheu und gut ver­steckt, treffen wir Johanna Michel an ihrem Lieb­lings­platz: der Ter­rasse. Dort wo einst der Mist­haufen dampfte, befinden sich heute bunte Stau­den­mi­schungen in Hoch­beeten. Der Blick geht zwangs­läufig in die umlie­genden Bäume.

Richard Wagner baute einst den geflö­teten Gesang des Pirols in seine Oper Sieg­fried ein. Die von Bülows trugen den gelben Vogel im Wappen und der berühm­teste Sohn Victor benannte sich nach der fran­zö­si­schen Version: Loriot. Ein schil­lernder Namens­geber!

Das war mir anfangs gar nicht bewusst. Ich habe den auf­fallend gelb-leuch­tenden Vogel hier zum ersten Mal in meinem Leben gesehen. Es passt aber sehr gut zu unserer Idee, einen Ort zu schaffen, an dem sich Natur und Kultur begegnen, sich aus­tau­schen und im besten Fall etwas Neues daraus ent­stehen lassen. Wir stellen den Raum und andere füllen ihn mit Leben. Sei es für Foto­shoo­tings, Yoga-Work­shops, Team­e­vents oder auch kleinere Feiern. All das ist hier möglich.

Das Pirol ist noch im Werden. Es wird so wie es ist, bereits genutzt, aber ihr plant noch mehr?

Das Haus ist sehr groß, sodass wir uns etap­pen­weise vor­ar­beiten. Auch um für uns besser zu ver­stehen, was es werden kann und soll. Unser nächstes Projekt ist ein Innen­garten. Zwi­schen der Holzbox und dem Work­shopraum wird eine Art hortus con­clusus ent­stehen, ein von den Feld­stein­wänden gerahmter Garten, der die Natur in das Haus holt, es durch­dringt und so mit den Themen Innen und Außen spielt. Von den Innen­räumen aus wird man den Garten durch eine Glas­scheibe sehen können, von außen bleibt er ver­steckt.

Welche Ver­an­staltung würdest du am liebsten hier planen?

Einen Kunst­salon, ganz im Sinne Ger­trude Steins, wo Kunst auch das Inter­dis­zi­plinäre beinhaltet. Auch das Kunst­handwerk wäre ein wich­tiger Teil dieses Kunst­salons, eine Mischung aus Werk­statt und Ver­nissage.

SPACE

Schöne Räume wie diesen finden Sie in unserer Rubrik Spaces. Dort erwarten Sie inspi­rie­rende Orte und unge­wöhn­liche Loca­tions für Work­shops, Tagungen, Ver­an­stal­tungen und mehr.

Und warum sollten wir uns unbe­dingt auf den Weg in die Nord­westu­ckermark machen?

Mich inspi­riert diese Land­schaft. Sie erdet einen und gibt Kraft. Das Wilde und Unper­fekte steht im Kon­trast mit unserem sonst so eng getak­teten und opti­mierten Leben. Ich fühle mich hier frei und lebendig.

Die Gast­geber 

Die Pro­fes­sorin und Mode­de­si­gnerin Johanna Michel und ihr Mann, der Bau­un­ter­nehmer Dirk Preuß pendeln seit vielen Jahren zwi­schen Berlin und der Uckermark. Zusammen mit dem Archi­tekten Thomas Kröger haben sie 2012 das vielfach aus­ge­zeichnete „Schwarze Haus“ gebaut. Was eigentlich als pri­vates Feri­enhaus geplant war, erfreut sich großer Beliebtheit bei den Gästen. 2019 kam „Die kleine Acht“ hinzu, ein umge­bautes DDR-Sied­lungshaus mit einem von Gar­ten­de­signer Rainer Els­termann ange­legten Stauden- und Grä­ser­garten.

Das schwarze Haus“ und „Die kleine Acht“ sind Partner von Urlaubs­ar­chi­tektur.

Der Space

Das Pirol liegt im Ort Beenz, in der Nord­westu­ckermark, zwi­schen Prenzlau und Templin. Der ehe­malige Stall hat eine Insellage und ist umgeben von zwei Seen und Wald. Der Außen­be­reich ist größ­ten­teils natur­be­lassen. Im Work­shopraum befinden sich Tische, Stühle, Sofas, eine Küche und Toi­letten. Die Holzbox mit Vorraum kann einzeln oder dazu gemietet werden. Die Räume eignen sich für Seminare, Team­e­vents und Feiern mit bis zu 30 Per­sonen. Außerdem kann das Pirol für Foto-Shoo­tings und Work­shops gemietet werden.

Zum Space

Das Pirol
 Das Pirol
Space Das Pirol
Eine Feld­stein­scheune in der Uckermark, die erst beim Ein­treten ihre viel­fäl­tigen Nut­zungs­mög­lich­keiten preisgibt.

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