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Design­ob­jekte aus Scherben und Asche

Die Londoner Designerin Rosy Napper hat während ihres Studiums an der Central Saint Martins UAL an einem neuartigen Keramikmaterial geforscht. Das Ergebnis ist ein zu 100 % recyceltes Material, das aus Keramikscherben und Ascheabfällen besteht: ReCinder.

im Dezember 2024

 Design­ob­jekte aus Scherben und Asche in  /

Das Besondere an ReC­inder ist, dass es ein selbst­gla­sie­rendes Material ist, dass nicht nur zur Her­stellung von Geschirr und Fliesen ein­ge­setzt werden kann, sondern es besitzt auch eine ein­zig­artige licht­durch­lässige Eigen­schaft und kann schäd­liches blaues Licht her­aus­filtern. So ist ReC­inder ein viel­seitig ein­setz­bares Material.

Wir wollten mehr über das res­sour­cen­scho­nende Kera­mik­ma­terial erfahren und haben ein Interview mit Rosy geführt.


Rosy, was hat dich dazu bewegt, ein Material wie ReC­inder zu ent­wi­ckeln?

Ich habe mich schon immer für die Über­schneidung von wis­sen­schaft­lichen Expe­ri­menten, dem Konzept des Kreis­lauf­de­signs und der Kunst des Hand­werks inter­es­siert. Als ich durch die Arbeit des nie­der­län­di­schen Design­studios Smogware die Welt der nach­hal­tigen Mate­ri­al­ent­wicklung in der Kera­mik­in­dustrie ent­deckte, wurde mir klar, dass dies der Weg war, den ich gesucht hatte. Dar­aufhin absol­vierte ich meinen Bachelor of Arts in Kera­mik­design am Central Saint Martins, UAL, und ent­wi­ckelte ReC­inder während meines letzten Stu­di­en­jahres.

Die Ver­wendung von Asche zum Gla­sieren von Keramik ist eine Technik, die schon seit Jahr­tau­senden ange­wendet wird. Seit 2020 habe ich Gla­suren ent­wi­ckelt, die aus der Asche von Restau­rantöfen her­ge­stellt wurden, was sich jedoch nur gering­fügig auf die CO₂-Bilanz meiner Arbeit aus­wirkte. Ich beschloss, die Asche in die Scherben zu inte­grieren, und ent­deckte, in welch großem Umfang sie bei der Her­stellung von recy­celter Keramik ver­wendet werden kann. Durch meine Expe­ri­mente fand ich heraus, dass es möglich ist, eine licht­durch­lässige Variante des Mate­rials zu ent­wi­ckeln. Daraus ent­standen die ReC­inder-Lampen.

Wie werden die Kera­mik­ka­cheln (zum Bei­spiel für die Leucht­ob­jekte) mit­ein­ander ver­bunden?

Die ReC­inder-Kacheln werden mit Altlot eines ört­lichen Elek­tronik­un­ter­nehmens im Süd­osten Eng­lands ver­bunden. Das Lötzinn ist noch ein­wandfrei brauchbar, hat aber sein Halt­bar­keits­datum über­schritten. Deshalb ver­wende ich es jetzt für die Ver­bindung der Kera­mik­fliesen in einer ähn­lichen Technik wie bei der Her­stellung von Glas­fenstern.

Gibt es bereits eine erste Kol­lektion aus ReC­inder-Objekten, die man erwerben kann?

Derzeit ist es möglich, eine ReC­inder-Lampe oder einen ReC­inder-Tisch zu kaufen, indem man mich direkt über meine Website kon­tak­tiert, mit einer Vor­laufzeit von sechs bis acht Wochen. ReC­inder-Teller können auch über die Website des Lon­doner Haus­halts­wa­ren­ge­schäfts Home of Sus­tainable Things vor­be­stellt werden.

Interview: Anne-Birga Niepelt

Fotos: Rosy Napper

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