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Dies ist ein Artikel aus unserem Archiv. Er ist im January 2024 erschienen, möglicherweise sind nicht mehr alle Details aktuell.

Warum Urlaubs­lektüre absolut uner­lässlich ist, aber auch die eine oder andere Tücke mit sich bringen kann, verrät Kolumnist Wolfgang Bachmann in seiner „Reisefieber“-Kolumne.


Natürlich braucht man eine Urlaubs­lektüre! Sonst kann man eine Reise gar nicht richtig genießen. Als erstes besorgt man sich Lite­ratur zur Region, zur Land­schaft, zu Geschichte, Kunst und Archi­tektur, selbst­ver­ständlich auch Emp­feh­lungen zur typi­schen Küche.

Unent­behrlich ist auch ein Sprach­führer, man will ja nicht wie ein blöder Tourist her­um­tapern, sondern mit den Leuten reden. Es gibt immer wieder Situa­tionen, in denen man auf ein paar fremd­sprach­liche Sätze ange­wiesen ist, zum Bei­spiel bei Spei­se­un­ver­träg­lich­keiten. Dann kann man, wenn man durch Kam­bo­dscha trampt, viel­leicht fragen, ob es die Fisch­suppe auch ohne Fisch gibt („Est-ce que je peux avoir la bouil­la­baisse sans poisson?“).

Falls man mit dem Wetter Pech haben sollte, ist man froh um etwas leichte Unter­haltung. Vati hat deshalb Wal­lander dabei, Mutti Hera Lind. Aller­dings bietet gerade der Urlaub Gele­genheit, sich an die umfang­rei­chere Pflicht­lektüre zu wagen, an Musil, Joyce und Franzen. Also ein­packen! Und Ange­stellte sollten nicht ver­gessen, dass sie während der freien Tage von ihrem Arbeit­geber durch­ge­füttert werden. Das heißt, es ist auch eine Frage der Loya­lität, sich für seine Firma wei­ter­zu­qua­li­fi­zieren, also Fach­li­te­ratur, für die im Tages­ge­schäft keine Zeit bleibt, mit­zu­nehmen. Ich denke an aktuelle Hoch­schul­ver­öf­fent­li­chungen oder Kom­mentare zur Aus­füh­rungs­ver­ordnung nach euro­päi­schem Recht. Dazu ist jetzt Gele­genheit, damit man den Anschluss nicht ver­liert und nach dem Urlaub gut prä­pa­riert wieder ein­steigen kann. Mit dieser Grund­aus­stattung an Pflicht­lektüre können Sie den zwei Wochen in Malle oder Bad Hersfeld getrost ent­ge­gen­sehen. Ja, zuge­geben, mit Büchern zu ver­reisen bedarf einer gewissen Logistik, viel­leicht lässt sich damit der Erfolg der großen Gelän­de­wagen erklären. Natürlich kann man das alles auch elegant und Platz sparend auf einem Tablet mit­nehmen, dann lässt es sich auch unauf­fällig zwi­schen den ver­schie­denen Lese­stoffen wechseln. Und wenn Sie Glück haben, merken Sie am zweiten Tag, dass Sie Lade­gerät und Netz­ad­apter ver­gessen haben. Dann beginnt der Urlaub tat­sächlich!

Text: Wolfgang Bachmann

Foto: Dan Dumitriu / Uns­plash

Autoreninfo:
Wolfgang Bachmann war Chef­re­dakteur und danach Her­aus­geber der Archi­tek­tur­zeit­schrift Bau­meister. Neben seiner jour­na­lis­ti­schen Arbeit ist er weithin bekannt für seine oft augen­zwin­kernden Kolumnen, etwa im Bau­meister und für die Süd­deutsche Zeitung.

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Unter dem Titel Fremde Zimmer ist in der Edition URLAUBSARCHITEKTUR eine Auswahl von Wolfgang Bach­manns „Reisefieber“-Kolumnen erschienen.  Wenn Sie die nach wie vor höchst amü­sante Rei­se­lektüre erwerben möchten, finde Sie in unserem Shop noch Rest­ex­em­plare.

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