Raues Mauerwerk, altes Fachwerk, originale Holzfußböden und knarzende Treppen bilden die ursprüngliche Szenerie, in die sich das minimalistische Design aus schwarzem Stahl, natürlichen Stoffen und hellem Holz dezent einfügt. „Altes bleibt alt und wird radikal mit modernen, puristischen Elementen ergänzt”, heißt die Devise der 1280 Krone, die zu den ältesten Gasthäusern zwischen Schwarzwald, Bodensee und Donautal zählt und deren Historie bis ins namensgebende Jahr 1280 zurückreicht. Lange Zeit war das denkmalgeschützte Gebäude im baden-württembergischen Geisingen verwaist, bis es vor ein paar Jahren von seinen neuen Besitzern zusammen mit zwei benachbarten Wohn- und Geschäftshäusern saniert und in ein Hotel verwandelt wurde. Ein neuer Anbau ergänzt das Gebäudeensemble und greift die Architektur der einstigen Krone-Scheune auf.
Reisende finden in den vier unterschiedlichen Gebäudeteilen 29 Zimmer und Suiten, die aufgrund der historischen Strukturen allesamt unterschiedlich geschnitten und gestaltet sind. Die drei Suiten im freigelegten Dachstuhl der Gebäude – mal mit Badewanne auf der Empore, mal mit Kamin und mal mit eigener Sauna – bieten den Gästen eine ganz besondere Atmosphäre zwischen Historie, Annehmlichkeiten und Ausblick.
Wellness gibt es beim Yoga, Pilates, im hauseigenen Fitnessraum oder in der umliegenden Natur des Schwarzwalds. Neben dem Frühstück stehen den Gästen zwei abwechselnd geöffnete Restaurants mit ehrlich-kreativer Küche sowie die 1280 Bar im Kellergewölbe zur Seite. Überirdisch bietet der Tagungssaal mit holzvertäfelter Decke, rohen Mauern und alten Sprossenfenstern einen großen wie inspirierenden Raum für kreatives Arbeiten, Workshops und Seminare. Ein Haus wie eine Bühne – für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Was geht hier
Wandern, z. B. im Unterhölzer Wald, durch die Wutachschlucht oder entlang des DonauWellen Premiumwanderwegs „Donauversinkung“, Biken, Mountainbiken und E-Biken im Donaubergland oder entlang des Donauradwegs, Baden im Kirnbergsee, Bodensee oder Steißlinger See, Golfen, Ausflüge in den Schwarzwald, zum Rheinfall Schaffhausen oder zu den Triberger Wasserfällen sowie in die Städte Baden-Baden, Freiburg oder Bad Säckingen
Warum wir dieses Haus mögen
Spannende Sanierung!
Für wen passt dieses Haus
Privat- wie Geschäftsreisende, die sich für Design interessieren und ein kleines, privatgeführtes Hotel mit Herz und Historie suchen
Nachhaltigkeit
ÖPNV: mit dem Zug bis Geisingen und dann weiter zu Fuß bis zum Hotel
Details
| Region | DE - Deutschland, Baden-Württemberg, Schwarzwald, Geisingen |
| Name | 1280 Die Krone |
| Lage | Im historischen Zentrum |
| Anzahl Gäste | 29 individuelle Doppelzimmer und Suiten (in einigen ist ein Zustellbett möglich) |
| Fertigstellung | 1280 / 2023 |
| Design | Markus Uhrig Architektur, München |
| Veröffentlicht | NZZ Bellevue (Dezember 2025) |
| Architektur | alt & neu, Baudenkmal - alt |
| Unterkunft | Hotel |
| Kriterien | Zimmer für 1-2 (Hotel), Golf, Meeting, Restaurant, Sauna, See/Fluss, urban, Wandern, Workation, Ohne Auto erreichbar |
| Gleicher Architekt | 1280 Die Krone |








Ein Kommentar
Ein außergewöhnlicher Aufenthalt in der 1280 Krone. Wir haben zwei Tage in der 1280 Krone verbracht und waren vom ersten Moment an begeistert. Die Anreise mit dem Zug war völlig unkompliziert, und schon beim Betreten des Hauses stellt sich ein Gefühl von Wärme und Wohlbehagen ein. Am ersten Tag hat es uns richtig Freude gemacht, all die liebevollen Details zu entdecken, die dieses Haus so besonders machen. Die Zimmer sind individuell gestaltet und strahlen eine gemütliche, unaufgeregte Eleganz aus. Das Personal trägt mit seiner herzlichen Art wesentlich dazu bei, dass man sich sofort willkommen fühlt. Kulinarisch wurden wir ebenfalls verwöhnt – das Essen war durchweg köstlich. Der neue Stadl ergänzt das Angebot hervorragend und fügt sich stimmig in das Gesamterlebnis ein. Ein besonderes Highlight war für uns die Bar im stimmungsvollen Gewölbekeller – ein atmosphärischer Ort, an dem man den Abend wunderbar ausklingen lassen kann. Wir waren über Silvester vor Ort und hätten uns keinen schöneren Ort für den Jahreswechsel wünschen können: ruhig, stilvoll, atmosphärisch. Ein Aufenthalt, der uns nachhaltig beeindruckt hat.