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Lasst mich doch in Ruhe!

„Wenn Sie mal keinen mehr sehen wollen…“ – das war einmal der Slogan einer eher unbekannten deutschen Urlaubsregion. Dahinter steht ein verständlicher Wunsch, der vielerorts in Europa wahr werden kann.

im Januar 2026

 Lasst mich doch in Ruhe! in  /

Paris, Texas, Por­tugal

Wie ein Made­leine-Duft, nur als Bild: Der erste Blick auf die Luft­bilder dieses Hauses im Süden Por­tugals erinnert an Wim Wenders – und daran, was hier möglich ist: unbeirrt von allem die Gedanken schweifen zu lassen.

Das Grund­stück des Häus­chens für vier Per­sonen ist riesig – die Darm­städter Mat­hil­denhöhe hätte auf dem umzäunten Gelände ganze drei Mal Platz. Es ist ein Ort, wenn man Ruhe vor allen und allem haben will. Und dabei hat man hier noch die Wahl: Ein paar Runden im Pool schwimmen? Es sich mit einem Buch auf der Chai­se­longue nahe der Tür gemütlich machen und nur hin und wieder auf­blicken – auf den Hügel mit den Kiefern? Dann fangen die Gedanken an, wei­ter­zu­schweifen, zum Hafen im 30 Auto­mi­nuten ent­fernten Sines: Stimmt ja, da warten noch die Austern, Krabben und Krebse von heute Vor­mittag auf das Abend­essen – und zwar hier im Kühl­schrank, neben dem Wein vom Winzer aus der Nähe. Bei all diesen wich­tigen Fragen kann man schon mal ver­gessen, wo man eigentlich wohnt und was man arbeitet, oder?

Zum Haus Monte de Santiago

Abge­legen deluxe

Es gibt einen Unter­schied zwi­schen Alleinsein und Ein­samkeit. Ers­teres kann wohl­tuend sein – besonders, wenn man den Ort dafür selbst wählt. Das Kyle House hoch in den schot­ti­schen High­lands ist wie geschaffen dafür.

Mehr Abge­le­genheit geht kaum: Rund zwei­einhalb Stunden Fahrt trennen das Haus vom Flug­hafen Inverness, das nächste Dorf mit nicht einmal 450 Ein­wohnern liegt 15 Minuten ent­fernt. Der Tag hat auch hier nur 24 Stunden – warum also Zeit mit Weg­laufen von diesem Ort ver­schwenden? Viel besser ist es doch, den Blick über den Mee­resarm Kyle of Tongue schweifen zu lassen. Große, tief gesetzte Fenster rahmen die Land­schaft, holen Licht, Himmel und einen Ein­druck vom Wetter ins Innere. Hoch über dem Wasser, mit Blick bis zum Berg Ben Loyal, findet man, was man suchte: eine Begegnung mit Weite und Zeit – und viel­leicht auch mit sich selbst. Das Kyle House ist Teil des Wildland-Pro­jekts, das Natur schützt und Räume schafft, in denen man nichts muss – außer da zu sein.

Zum Kyle House

Zeitlich unscharf

Abge­le­gensein muss nicht spek­ta­kulär sein. Manchmal reicht ein Haus auf einer Anhöhe, um Abstand zur Welt zu gewinnen. Die Hube liegt allein im Hügelland der süd­öst­lichen Stei­ermark – umgeben von Wiesen, Wald und viel eigener Stille.

Rund­herum nichts, was ablenkt: kein Durch­gangs­verkehr, keine Nachbarn, kein Ter­min­druck. Statt­dessen öffnet sich das Haus dank großer Fens­ter­flächen zur Land­schaft und macht das Draußen im Drinnen zum stän­digen Begleiter. Licht, Wetter und Jah­res­zeiten werden Teil des Wohn­raums. Die Archi­tektur bleibt bewusst zurück­haltend und über­lässt der Umgebung die Haupt­rolle. Spa­zier­gänge beginnen direkt vor der Tür, Pausen ergeben sich von selbst, Zeit ver­liert ihre Schärfe. Seit wann sitzt das Kind eigentlich im Kirschbaum und schlägt sich dort den Bauch voll? Ach, egal. Viel­leicht kommt es ja wieder runter, bevor wir zu einer Wan­derung auf­brechen wollen. Oder es bleibt einfach sitzen.

Zum Haus Hube

Update fürs Gebirgs­gefühl

Der Schwarzwald mag noch immer Gedanken an Kuckucks­uhren, Kirsch­torte und Ober­schwester Hil­degard wecken. Doch es gibt Mög­lich­keiten einer Kur: Ein Auf­enthalt im alten Sei­ler­han­senhof defi­niert das Schwarz­wald­gefühl ganz neu.

Wer mit Kli­schees im Gepäck in den Süd­schwarzwald reist, wird in Vor­der­schüt­zenbach – westlich von Vil­lingen-Schwen­ningen – über­rascht. Nir­gendwo eine Spur von den Geranien und Bal­konen, die man beim 1000er-Puzzle in den 1980ern zuerst suchte. Statt­dessen öffnen sich klare, ruhige Räume zwi­schen Haus und Land­schaft. Wiesen, Weiden und Wald rahmen ein Ensemble aus drei Sat­tel­dach­bauten mit Holz­fassade ein, die Abge­schie­denheit macht jedes Geräusch der Natur hörbar. Innen- und Außenraum ver­schmelzen subtil: Sicht­achsen führen über die Felder, Mate­rialien wie Holz und Stein holen die Umgebung gewis­ser­maßen ins Haus. Schritt für Schritt ver­blassen die alten Bilder – bald zeigt sich das eigene Schwarz­wald­gefühl in einer zeit­gemäß redu­zierten Romantik.

Zum Haus Am frü­heren Sei­ler­han­senhof

Zentral abge­legen

Eine Stunde von Bar­celona, eine Stunde von den ersten Aus­läufern der Pyrenäen gelegen – in dieser zau­ber­haften Mitte ruht an einem grünen Hang das mehr als 300 Jahre alte Steinhaus Mas Oak.

Trotz der abge­le­genen Lage ist man hier nicht einsam. Denn die Eigen­tümer des his­to­ri­schen Hofes sind vor Ort – ebenso ihre Pferde, mehrere Katzen und ein Hund. Die beiden Schweizer stellen ihren Gästen ein Apartment mit drei Schlaf­zimmern zur Ver­fügung. Es ist kom­plett aus­ge­stattet und der per­fekte Ort, um die Ein­käufe vom Markt in Igu­alada – 15 Minuten per Auto ent­fernt – in ein leckeres Mahl zu ver­wandeln. Dessen Reste viel­leicht noch bis zum nächsten Tag reichen, wenn man von einer langen Wan­derung vom Kloster Monts­errat hinauf auf den Gipfel des Sant Jeroni zurück­kommt. Falls man auf dieser Tour zu vielen Tou­risten begegnet sein sollte, die in der Klos­ter­ba­silika die Schwarze Madonna sehen wollten: Am Mas Oak hat man auf alle Fälle wieder seine Ruhe – am Fenster mit Blick auf die grünen Hügel und mit einem guten Buch in der Hand.

Zum Haus Mas Oak

O solo io

Was es nicht alles gibt: Im ita­lie­ni­schen Erz­ge­birge, eine Auto­stunde süd­westlich von Siena, liegt auf einem 34 Hektar großen Anwesen in Alleinlage das Gut La Piana. Man kann es für bis zu 15 Per­sonen nutzen. Oder ganz allein.

Das ist ein Ort, um sich – ganz in der Nähe von viel Trubel – aufs Treff­lichste aus der Welt zurück­zu­ziehen. Pool, Ter­rasse, Küche und Kamin­zimmer bieten genug Raum für alles, was man schon immer einmal zusammen mit den Liebsten machen wollte – oder eben ohne jede Begleitung. Und neben dem Haus ist ja noch das Grund­stück, das nur ein ganz kleines bisschen kleiner ist als der Ham­burger Stadtpark. Wenn man nach all der Abge­schie­denheit dann doch wieder fühlen will, wie es ist, in Gemein­schaft zu sein: Man nimmt das Auto, fährt ins eine Stunde ent­fernte Piombino ans Meer und steigt dort auf eine Fähre nach Elba. Funk­tio­niert am besten in der Hoch­saison. Danach freut man sich unter Garantie noch mehr über die Abge­schie­denheit von La Piana.

Zum Haus La Piana

Indi­vi­du­eller Geschichts­un­ter­richt

Ein Ort, an dem Ver­gan­genheit lebendig wird und man beim Studium der­selben die Dinge neu sehen lernt: Das ist der Haubarg Frie­sen­steern auf einer Warft an der West­küste Schleswig-Hol­steins.

Dies ist ein Ort zum Inne­halten: Der denk­mal­ge­schützte Hof auf einer Warft in der offenen Land­schaft Eider­stedts ist umgeben von nichts als Weiden, Wind und weitem Himmel. Hier bestimmt der stille Rhythmus des Nordens den Tag. Auf rund 250 m² ver­binden sich his­to­rische Details – reich ver­zierte Alkoven, alte Delfter Fliesen und Holz­balken – mit zeit­ge­nös­si­schen Ele­menten. Vier Schlaf­zimmer, ein Alko­ven­zimmer, die große Wohn­küche und eine Ter­rasse bieten Raum für bis zu zehn Per­sonen, zum Zusam­mensein oder auch für Momente des Allein­seins. Überall lassen sich span­nende Details aus anderen Zeiten ent­decken – auch auf dem 8.000 m² großen Grund­stück mit Linden und Apfel­bäumen. Der Hof Frie­sen­steern macht Geschichte zum wich­tigsten Erlebnis und schenkt damit Distanz zum Alltag.

Zum Haus Frie­sen­steern

Ver­zaubert auf Sizilien

Es ist ein Ort, der einen ver­ändert. La Mela­grana liegt auf Sizilien nahe der Barock­städte – und doch abge­schieden in den Hügeln. Aber egal, denn eigentlich ist man hier vor allem eines: ganz nah bei sich selbst.

Und das liegt auch an der Genia­lität der sizi­lia­ni­schen Archi­tektin Maria Giu­seppina Grasso Can­nizzo, die dieses Haus gestaltete. Es besticht durch seine ent­waff­nende Schlichtheit und eine Wan­del­barkeit, die es so kein zweites Mal gibt. Damit steht dieser Ort, dessen Name über­setzt „der Gra­nat­apfel“ bedeutet, für ein Ver­sprechen: die­je­nigen, die hier ver­weilen, eben­falls zu ver­wandeln. Tat­sächlich lenkt hier nichts ab vom Ort, an dem dieses Haus steht. Die Alleinlage in der Weite mit Blick aufs Meer erdet und lenkt gleich­zeitig den Blick auf die wesent­lichen Dinge des Lebens: den Himmel, die Erde, die Natur. Das Essen, das auf dem Tisch steht. Und die Men­schen – es können bis zu fünf sein –, mit denen man diesen Ort gerade teilt.

Zum Haus La Mela­grana

Text: Barbara Hallmann

Fotos: Janke Las­kowski via unsplash.com (Titelbild), Lorenz Iblher (Monte de Santiago), Fran Mart (Kyle House), Paul Ott (Hube), Barbara Kuberczyk (Am frü­heren Sei­ler­han­senhof), Germán Saiz (Mas Oak), Dominik Baur (La Piana), Anna-Clara Neuner (Frie­sen­steern), Hélène Binet & Armin Linke (La Mela­grana)

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