Häuser

Unter­künfte von Architekt:innen für Rei­sefans ent­worfen: Unsere Sammlung hoch­wer­tiger Feri­en­do­mizile – auch via Karte. Kennen Sie schon unseren Neu­zugang?

Außer­ge­wöhn­liche Orte und Loca­tions finden – für Work­shops, Team­e­vents, Mee­tings, Yoga-Retreats oder private Feiern.

Magazin

In Rubriken wie Open House hinter die Fas­saden blicken, unsere Inter­view­reihe mit Architekt:innen und Designer:innen ver­folgen, Posi­tionen zu aktu­ellen Themen lesen oder in unseren Unterwegs-Tipps stöbern.

Shop

URLAUBSARCHITEKTUR ist das füh­rende Web­portal für archi­tek­to­nisch bei­spiel­ge­bende Feri­en­häuser. Wir geben auch preis­ge­krönten Cof­fee­table-Bücher heraus – diese sind im Buch­handel erhältlich und in unserem Shop.

Über uns

Was wir machen: ein beson­deres Netzwerk für besondere Häuser.

FAQ

Wie Sie mit URLAUBSARCHITEKTUR Ihr Feri­en­do­mizil finden und buchen können.

Partner werden

Ihr Haus passt zu Urlaubs­ar­chi­tektur? Zeit, dass wir uns ken­nen­lernen!

Real Estate

For sale! Hier finden Sie unsere aktu­ellen Ver­kaufs­an­gebote. Angebote und Gesuche von span­nenden Immo­bilien.

Feri­enhaus Ohne Titel
urlaubsarchitektur.de
Zu Ver­kaufen zu ver­kaufen: Steinhaus am Auerbach
Aus einer jahr­hun­der­te­alten Scheune am Rand des Berg­dorfes Vnà im Unter­engadin ent­wi­ckelte Architekt Christof Rösch ein drei­ge­schos­siges Feri­enhaus. Die äußere Hülle blieb nahezu unver­ändert, im Inneren ent­stand ein heller, groß­zü­giger Wohnraum.
⟶

News­letter

Jetzt für unseren News­letter anmelden.


Häuser

Unter­künfte von Architekt:innen für Rei­sefans ent­worfen: Unsere Sammlung hoch­wer­tiger Feri­en­do­mizile — auch via Karte. Kennen Sie schon unseren Neu­zugang?

Spaces

Außer­ge­wöhn­liche Orte und Loca­tions finden – für Work­shops, Team­e­vents, Mee­tings, Yoga-Retreats oder private Feiern.

Magazin

In Rubriken wie Open House hinter die Fas­saden blicken, unsere Inter­view­reihe mit Architekt:innen und Designer:innen ver­folgen, Posi­tionen zu aktu­ellen Themen lesen oder in unseren Unterwegs-Tipps stöbern.

Favo­riten

Ihre Merk­liste für span­nende Ein­träge.

News­letter

Jetzt für unseren News­letter anmelden.

Ferienhaus Chasa Favgia
Chasa Favgia
Ferienhaus Chasa Favgia
Aus einer jahrhundertealten Scheune am Rand des Bergdorfes Vnà im Unterengadin entwickelte Architekt Christof Rösch ein dreigeschossiges Ferienhaus. Die äußere Hülle blieb nahezu unverändert, im Inneren entstand ein heller, großzügiger Wohnraum.
⟶
Hotel Bar10Zimmer
Bar10Zimmer
Hotel Bar10Zimmer
Ein Hotel, zehn Zimmer. Das historische Stadthaus im Zentrum von Dornbirn, einst Konditorei, Café und Wohnhaus, ist heute das BAR10ZIMMER und verbindet die Eindrücke von zahlreichen Reisen mit der Architektur und Baukultur Vorarlbergs.
⟶
Apartment Hof­reite Lorsbach
Hof­reite Lorsbach
Apartment Hof­reite Lorsbach
Auf den Spuren der Vergangenheit: In den Ferienapartments der 300 Jahre alten Hofreite Lorsbach – einem architektonischen Kulturdenkmal im Naturpark Taunus – kann man den regionalen Baustil in allen Facetten erleben.
⟶
Ferienhaus Hira
Hira
Ferienhaus Hira
Goldene Stunden an der dänischen Westküste: Das in wilder Heidelandschaft versteckte Ferienhaus Hira in Nordjütland ist eine architektonische Einladung, um gemeinsam die Zeit zu vergessen.
⟶
Ferienhaus El Ele­vador
El Ele­vador
Ferienhaus El Ele­vador
Radikale Präsenz: El Elevador ist ein Rückzugsort am Rande der Vulkanlandschaft El Hierros – eine den Elementen ausgesetzte, architektonische Einladung zur Kontemplation. Fernab von Perfektion und Komfort, voller Ehrlichkeit und Poesie.
⟶
Apartment Volta do Pátio
Volta do Pátio
Apartment Volta do Pátio
Die Fenster zum Hof: Das Volta do Pátio im kontrastreichen Stadtteil Bonfim ist wie eine persönliche Einladung, Porto abseits der Wege zu entdecken – ein farbenfrohes Hideaway, in dem sich das Leben um zwei Innenhöfe dreht.
⟶
Ferienhaus Villa FO
Villa FO
Ferienhaus Villa FO
Aus der Landschaft geboren: Die Villa FO in den Hügeln des Val di Noto ist eine radikale und doch tief in den Kontext eingebettete Architektur – mit experimenteller Formensprache und großer Verbundenheit zu Natur und Terrain.
⟶
Ferienhaus Casa Walser
Casa Walser
Ferienhaus Casa Walser
Die Tessiner Casa Walser von Luigi Snozzi war lange das private Refugium eines Paars aus Zürich. Heute vermietet sie die Familie an Menschen, die diese Ikone der Tessiner Moderne erleben wollen.
⟶
Apartment Ver­gal­derie
Ver­gal­derie
Apartment Ver­gal­derie
Stein, Kunst und alpine Weite: die Vergalderie ist eine Herberge aus selbst gesammelten Steinen auf 1.530 Höhe, die die raue Schönheit des Montafon mit zeitgenössischer Architektur und einer Galerie verbindet.
⟶
Ferienhaus House Oskar
House Oskar
Ferienhaus House Oskar
Auf ins tschechische Hochland, eine Stunde südöstlich von Prag: In Südböhmen verbindet House Oskar ländliche Typologie mit sakraler Raumidee – zurückhaltend, lichtdurchflutet und ganz aus dem Ort heraus gedacht.
⟶
Ferienhaus Corni di Fiasco
Corni di Fiasco
Ferienhaus Corni di Fiasco
Majestätische Olivenbäume, gerundete Steinmauern, imposante Gewölbe und wilde Kräuter: Corni di Fiasco ist ein apulisches Arkadien im engen Austausch mit der Natur, dem Licht und den Materialien der Region.
⟶
Ferienhaus Casa Defilla
Casa Defilla
Ferienhaus Casa Defilla
Im Dorfkern von Sent im Unterengadin blickt die von Zuckerbäckern erbaute Casa Defilla auf eine imposante Alpenkulisse und reiche Geschichte. Von Schwalben, Arven-Stüvas und der großen Kunst der subtilen Modernisierung.
⟶
Ferienhaus Knoten House
Knoten House
Ferienhaus Knoten House
Zwischen Licht, Holz und Meer: Keine 500 Meter vom Strand entfernt erinnert das Knoten House im Fischerort Agger an die dänische Sommerhausarchitektur der 70er Jahre. Eine moderne Interpretation mit nachhaltigem Fokus.
⟶
Bed & Breakfast Ois B&B
Ois B&B
Bed & Breakfast Ois B&B
Am Rand des Pfälzerwaldes haben zwei Bayern einen historischen Winzerhof weitergebaut. Ois ist ein Apartment-Bed & Breakfast, das pfälzische Gelassenheit konsequent in Baukultur übersetzt.
⟶
Ferien Werder
Zukunft gemeinsam gestalten - Kreativ-Hub, um gemeinsam mit anderen Neues auszuprobieren.

Workation: Ferienhaus-Architektur für die neue Arbeitswelt – Prägnant und Fokussiert

Das Konzept New Work revo­lu­tio­niert nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch die archi­tek­to­nische Gestaltung von Urlaubs­orten. “Work­ation” – die Ver­bindung von Arbeit (“Work”) und Urlaub (“Vacation”) – adres­siert den Wunsch nach Fle­xi­bi­lität, Inspi­ration und einer ver­bes­serten Work-Life-Balance. 

Der Auf­stieg der Work­ation: Impuls für adaptive Archi­tektur

Die Pan­demie beschleu­nigte die Akzeptanz von Remote Work und eta­blierte orts­un­ab­hän­giges Arbeiten. Digitale Nomaden wurden zum Vorbild. Diese Ent­wicklung, gepaart mit dem Bedürfnis nach aus­ge­wo­gener Lebens­ge­staltung, treibt den Work­ation-Boom an und stellt neue Anfor­de­rungen an die Fle­xi­bi­lität und Umnutz­barkeit von Gebäuden, ins­be­sondere von Feri­en­häusern. Gefragt ist eine Archi­tektur, die Arbeit und Freizeit räumlich und funk­tional in Ein­klang bringt.

Archi­tek­to­nische Ant­worten: Das Feri­enhaus neu gedacht

Tra­di­tio­nelle Feri­en­haus­ar­chi­tektur, oft auf reine Erholung aus­gelegt, muss sich wandeln. Intel­li­gente archi­tek­to­nische Lösungen sind gefragt, die Funk­tio­na­lität, Komfort, Ästhetik und Inspi­ration ver­einen. Mate­ri­alwahl, Licht­führung und räum­liche Orga­ni­sation werden zu Schlüs­sel­fak­toren.

Hybride Raum­kon­zepte: Struk­tu­relle und funk­tionale Ver­schmelzung

Der Kern einer gelun­genen Work­ation-Archi­tektur sind hybride Raum­kon­zepte. Bereiche sind nicht starr einer Funktion zuge­ordnet, sondern fle­xibel und oft durch minimale Ein­griffe umnutzbar. Ein Ess­tisch wird zum Arbeits­platz, eine Fens­ter­nische zum kon­zen­trierten Rück­zugsort. Archi­tekten müssen Räume schaffen, deren Struktur und Aus­stattung sich anpassen. Dies erfordert eine präzise Planung von Licht, Akustik (z.B. durch schall­ab­sor­bie­rende Ober­flächen) und oft modu­larer Möblierung. Wichtig ist die Mög­lichkeit, Bereiche optisch oder akus­tisch abzu­trennen, ohne den offenen Cha­rakter und Sicht­achsen zu beein­träch­tigen, etwa durch trans­lu­zente Schie­be­ele­mente.

Mul­ti­funk­tionale Räume: Viel­sei­tigkeit als archi­tek­to­ni­sches Prinzip

Eng damit ver­bunden ist die Idee mul­ti­funk­tio­naler Räume, die in der Grund­riss­ge­staltung ver­ankert ist. Ein Gäs­te­zimmer wird durch inte­grierte Schreib­flächen zum Büro, ein Win­ter­garten mit opti­maler Tages­licht­aus­beute und Technik zum inspi­rie­renden Arbeits­platz mit Natur­bezug. Archi­tek­to­nische Her­aus­for­derung ist die har­mo­nische Inte­gration dieser Mul­ti­funk­tio­na­lität in Gesamt­konzept und Mate­ria­lität, unter­stützt durch clevere Ein­bau­schränke und maß­ge­fer­tigte Stau­raum­lö­sungen. Schie­be­türen in Wand­ta­schen oder Podest­be­reiche defi­nieren Zonen, ohne den Raum­fluss zu stören.

Open Space: Groß­zü­gigkeit und Inspi­ration als Gestal­tungs­maxime

Das Prinzip des Open Space schafft durch flie­ßende Über­gänge ein groß­zü­giges, licht­durch­flu­tetes Raum­gefühl und fördert die Ver­bindung zu Mit­rei­senden oder der umge­benden Natur. Ein gut gestal­teter Open Space kann die Krea­ti­vität beflügeln, etwa durch Pan­ora­ma­fenster und das Spiel von Licht und Schatten. Subtile archi­tek­to­nische Mittel wie Decken­ab­sprünge oder unter­schied­liche Boden­ma­te­rialien defi­nieren Zonen innerhalb offener Grund­risse, um Struktur zu gewähr­leisten.

Gestaltung für Pro­duk­ti­vität und Krea­ti­vität: Der archi­tek­to­nische Rahmen

Ein dedi­zierter Arbeits­platz, mehr als nur funk­tional, ist oft uner­lässlich. Die Archi­tektur schafft eine Umgebung für Kon­zen­tration und Krea­ti­vität:

  • Aus­richtung, Belichtung, Aus­blick: Ent­scheidend ist die Posi­tio­nierung des Arbeits­platzes (ideal: Nord/Ost für blend­freies Tages­licht) und große Fens­ter­flächen mit inspi­rie­rendem Aus­blick. Intel­li­gente Fas­sa­den­ge­staltung opti­miert natür­liches Licht.
  • Ergo­nomie und Mate­ri­al­qua­lität: Inte­grierte, höhen­ver­stellbare Arbeits­flächen und die Haptik hoch­wer­tiger Mate­rialien (Holz, Lin­oleum) fördern das Wohl­be­finden.
  • Raum­akustik und Ruhe­zonen: Lärm­re­duktion durch Grund­riss­or­ga­ni­sation, schall­ab­sor­bie­rende Mate­rialien oder akus­tisch wirksame Möbel­ele­mente ist zentral.
  • Inspi­rie­rende Atmo­sphäre: Archi­tek­to­nische Gesamt­kom­po­sition, Farb- und Mate­ri­alwahl, Kunst­in­te­gration und durch­dachte Licht­planung beein­flussen das Ambiente positiv.

Das Feri­enhaus als Atelier: Künst­le­rische Frei­räume gestalten

Eine spe­zielle Form der Work­ation ist das Feri­enhaus als tem­po­räres Atelier. Die archi­tek­to­ni­schen Anfor­de­rungen sind spe­zi­fisch:

  • Raum­vo­lumen: Groß­zügige Raum­höhen und ‑flächen, even­tuell hal­len­artige Struk­turen oder Gale­rie­ebenen.
  • Licht: Opti­males, blend­freies Nord­licht durch große Ate­lier­fenster, Ober­lichter oder Shed­dächer, ergänzt durch fle­xible Ver­dun­kelung.
  • Ober­flächen: Robuste, pfle­ge­leichte Böden und Wände (Sich­te­strich, abwaschbare Farben).
  • Funk­tionale Aus­stattung: Anschlüsse (Wasser, Stark­strom), gute Belüftung, viel Stauraum.
  • Inspi­ration: Lage und archi­tek­to­nische Aus­strahlung des Gebäudes beein­flussen den krea­tiven Prozess.

Mobiles Arbeiten und Bleisure Travel: Tech­nische Inte­gration

Feri­en­häuser für Work­ation-Gäste bedienen auch Nutzer des mobilen Arbeitens und des Bleisure Travel. Dies erfordert eine zuver­lässige, diskret inte­grierte tech­nische Infra­struktur: schnelles Internet, aus­rei­chend Steck­dosen und unauf­fällige Prä­sen­ta­ti­ons­technik.

Zukunft der Feri­enhaus-Archi­tektur: Adaptive Work­ation-Refugien

Der Work­ation-Trend ver­ändert die Typo­logie des Feri­en­hauses nach­haltig. Gefragt sind fle­xi­blere, intel­li­gentere und inspi­rie­rendere Raum­kon­zepte. Archi­tekten stehen vor der Aufgabe, Domizile zu ent­werfen, die Arbeit und Erholung auf höchstem gestal­te­ri­schen Niveau ver­schmelzen lassen – adaptive Refugien, die Pro­duk­ti­vität und Krea­ti­vität fördern und gleich­zeitig Raum für Urlaubs­mo­mente bieten, ein Gewinn für die Work-Life-Balance im Zeit­alter von New Work.

Weitere Kriterien