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Gute Geister an der Kanisfluh: Tempel 74 Apart­ments

Wiederholungstäter – Mit dem „Tempel 74“ haben Gastgeberin Evi Haller und ihr Mann, der Architekt Jürgen Haller, erneut ein Urlaubs-Highlight im Architektureldorado des Bregenzer Waldes geschaffen.

von Ulrich Knoll im Mai 2021

 Gute Geister an der Kanisfluh: Tempel 74 Apart­ments in  /

Wie viele Ort­schaften im zen­tralen Bre­gen­zerwald schmiegt sich die Gemeinde Mellau in das Tal der kris­tall­klaren, opal schim­mernden Bre­genzer Ache. Der auf 2400 Höhe ent­sprungene Gebirgs­fluss zieht sich — mal gemächlich, mal als Wild­wasser — durch die Region, um schließlich nahe Bregenz in den Bodensee zu münden.

Mehr noch als vom Fluss wird der 1300 Einwohner:innen zäh­lende Ort aller­dings von der Kanisfluh, dem Wahr­zeichen des Bre­gen­zer­waldes, domi­niert. Steil auf­ragend erhebt sich das mar­kante Berg­massiv östlich des Ortes bis auf über 2000 Meter.

Den impo­santen Gebirgs­stock hat man in diesem Tal­ab­schnitt prak­tisch immer im Blick – bei Son­nen­aufgang als zuerst schwarze, hin­ter­leuchtete Schat­tenwand, im Tages­verlauf dann majes­tä­tisch über der Gemeinde im Wechsel von Sonne und Wolken wachend; im Lichte des Son­nen­un­ter­gangs schließlich von rosa über alle Rot­nu­ancen schim­mernd und all­mählich ins dunkle Blau der Nacht ver­glühend.

Wer in den Tempel 74 Apart­ments, dem neuen Projekt von Gast­ge­berin Evi Haller und ihrem Mann, dem Bau­meister Jürgen Haller resi­diert, das sie gemeinsam mit Nach­bars­fa­milie Felder rea­li­siert haben, kommt kaum umhin den Facet­ten­reichtum des Natur­spek­takels wieder und wieder neu zu erleben.

Aktiv sein oder genießen – jeder nach seiner Facon

Die Lage an der Schnitt­stelle zwi­schen den eher sanf­teren, nördlich gele­genen Hügel- und Berg­ketten und der alpinen Zone an der süd­lichen Tal­flanke ist ein idealer Aus­gangs­punkt für Naturliebhaber:innen wie Sport­be­geis­terte.
Unab­hängig von der Kon­dition und je nach Tages­laune wollen zahl­reiche Spa­zierwege, Wan­der­touren oder Rad­strecken erobert werden – von gemütlich bis hoch­alpin-her­aus­for­dernd.
In der Win­ter­saison rücken das gut aus­ge­baute Pis­tennetz für Abfahrer:innen sowie die Lang­lauf­loipen in den Vor­der­grund.

Wer die Natur aktiv erkunden möchte, kann auf den eigenen PKW getrost ver­zichten. Während sel­biger in der haus­ei­genen Tief­garage vor sich hin schlummert und nach und nach zunehmend in Ver­ges­senheit gerät, schnappt man sich lieber aus dem Ski- und Fahr­radraum sein Sport­gerät und zieht los – hinaus in sanfte wie schroffe Land­schaften, die bis zum Son­nen­un­tergang (und über den Urlaub hinaus) fas­zi­nieren.

Gute Geister — Gast­ge­ber­qua­li­täten

Wer es lieber gemütlich angehen lassen will, startet mit dem Früh­stück von Gast­ge­berin Evi Haller in den Tag.
Es lässt keine Wünsche offen, macht aller­dings auf­grund seiner üppig-hoch­wer­tigen Aus­stattung einen zei­tigen Auf­bruch eher unwahr­scheinlich. Wenn es dann – Eile mit Weile! – doch losgeht, ist man für den Tag bestens gestärkt. Und hat so einige ver­gnüg­liche Kalorien intus, die man sich in den Fol­ge­stunden abar­beiten kann.

Die guten Geister, die diese mor­gend­lichen Köst­lich­keiten leise durch das Trep­penhaus schlei­chend vor den Woh­nungs­türen dra­pieren, können nur extreme Frühaufsteher:innen hören. Noch weit vor Schul­beginn richtet Evi Haller die Eta­gèren und Brot­körbe her; und wird bei ihrem mor­gend­lichen Rundgang nicht selten von Tochter Leni oder Sohn Luca begleitet, denen der Lie­fer­service gleich­falls sichtlich Freude bereitet.

Über­haupt, die Gast­ge­berin: Wann immer man Evi Haller braucht, steht sie mit einem offenen Ohr und wun­der­baren Tipps zur Ver­fügung.

Falls man bereits am Nach­mittag von einer Aus­flugstour zurück­kehrt, wartet ein haus­ge­ba­ckener Kuchen samt Evis Über­re­dungs­künsten auf die Rückkehrer:innen. Wobei es ange­sichts der Gau­men­freuden eigentlich keiner Über­redung bedarf  — es sei denn, man müsste ver­meintlich unbe­dingt streng auf die Linie achten. Dazu ser­viert sie auf Wunsch gerne einen Kaffee oder Tee – je nach Wet­terlage draußen in der Sonne oder drin in der Stube.

Im Vor­bei­gehen hört man andere Gäste von ihren Tages­er­leb­nissen schwärmen oder findet sich selbst im Zwie­ge­spräch mit den Gast­gebern wieder. Und fühlt sich unver­sehens bestens auf­ge­hoben.

Mit ihrer offenen, authen­ti­schen und herz­lichen Art und ihrem indi­vi­du­ellen Rundum-Service ver­mitteln Evi und Jürgen einem wun­derbar ihr Ver­ständnis von Gast­ge­bertum: per­sönlich, direkt und auf­richtig. Das fühlt sich recht bald mehr nach einer freund­schaft­lichen Beziehung denn einer wie auch immer gear­teten Ser­vice­leistung an. Wer es hin­gegen eher ruhig und zurück­ge­zogen mag, wird dezent im Hin­ter­grund umsorgt – jeder nach seiner Facon!

Glück­liche Gäste machen eben glück­liche Gast­geber. Dazu bedarf es hier keiner Theorie, es herrscht ein boden­ständig-fein­füh­liger Umgangston, immer auf Augenhöhe.

Da Evi aus der Region stammt und ihr Mann Jürgen, der Bau­meister, im Ort geboren ist, kennen beide die Region wie ihre eigene Wes­ten­tasche – keine Frage zu Archi­tektur, Natur, loh­nens­werten Aus­flugs­zielen, Sport­touren oder gas­tro­no­mi­schen Emp­feh­lungen bleibt unbe­ant­wortet.

Als Gast ver­bringt man hier eine derart erfüllte, sorglose Zeit, dass diese – natur­gemäß, leider – viel zu schnell ver­fliegt.

Neues Bauen in alter Tra­dition: Wir statt Ich-Ich-Ich

Der Wohl­fühl­effekt hängt auch ursächlich mit der Phi­lo­sophie des Bau­meisters zusammen. Die archi­tek­to­ni­schen Ent­würfe von Jürgen Haller zeichnet aus, dass sie mithin grund­solide sind – im Sinne einer Hoch­wer­tigkeit, die sich in moderner Aus­prägung am Alt­her­ge­brachten ori­en­tiert und dieses schlüssig wei­ter­ent­wi­ckelt.

So auch im Tempel 74. Die beiden Bau­körper passen sich in Bezug auf Volumen und Maßstab an die vor­handene, dörflich geprägte Raum­si­tuation an. Und defi­nieren diese gleich­zeitig weiter.

Das ganze Projekt kann getrost als wohl­tem­pe­riert bezeichnet werden — ihm gelingt der Spagat, gleich­zeitig Solist wie Team­player zu sein. Es steht damit, natürlich unter seinen urei­genen Vor­zeichen, in einer langen Tra­dition von Bau­pro­jekten, für die das Büro von Jürgen Haller bereits vielfach aus­ge­zeichnet wurde.

Sich gleich­zeitig in ein gewach­senes Ensemble ein­zu­fügen und dennoch der­maßen her­aus­zu­stechen, ist eine hohe Kunst, die viel Fin­ger­spit­zen­gefühl und Erfahrung bedarf. Das lässt sich ganz prag­ma­tisch an den vor­bei­schlen­dernden Urlauber:innen erkennen. Sie nehmen das Haus sichtlich wahr. Es fällt auf, ohne auf­dringlich oder gar als irri­tierend emp­funden zu werden; wohl aber als Inspi­ration, wie tra­di­tio­nelles Bauen heute auch aus­sehen kann. 

Apropos Tra­dition: ein kleines, scheinbar belang­loses Detail erläutert die gelebte Phi­lo­sophie mit dem Umgang des Ortes wun­derbar anschaulich: His­to­risch bedeut­samer Teil des Weilers ist der zen­trale Lauf­brunnen, welcher ehemals als Vieh­tränke von zen­traler Bedeutung war. Vor einigen Jahren wurde er in moder­ni­sierter Form – auch als Symbol der nach­bar­schaftlich gelebten Anlie­ger­ge­mein­schaft — wie­der­errichtet. Der Anger, auf dem er steht, ist nicht nur im gemein­schaft­lichen Besitz, sondern wird auch gemein­schaftlich gepflegt. Der dörf­liche Zusam­menhalt lebt.  

Die Selbst­ein­schätzung des Bau­meisters als Tra­di­tio­nalist findet man auch ander­weitig in vielen Details wieder. Alt­her­ge­brachte Bau­formen und Ele­mente wurden im Bau­prozess wei­ter­ent­wi­ckelt und hoch­wertig umge­setzt, ohne auch nur im Ansatz je die Boden­haftung zu ver­lieren.

Sinn­bildlich auch seine Devise „Die beste Lösung ist immer anders“ – jedes Archi­tek­tur­projekt wird ein­zel­fall­be­zogen punkt­genau ana­ly­siert. Im Falle des Tempel 74 reicht der Prozess vom his­to­ri­schen wie sozialen Raum­gefüge bis hin zu den Ein­rich­tungs­de­tails der ein­zelnen Woh­nungen. Welche nun eine alpine Wohn­kultur ver­mitteln, die modern und zugleich mit dem Charme von früher ver­sehen ist.

Elegant, hoch­wertig, angenehm unprä­tentiös: das Wohn­gefühl

Das Ensemble besteht aus zwei Häusern, die der zen­trale Ein­gangs- und Auf­ent­halts­be­reich wie eine Spange elegant ver­bindet.

Die Stube, seit jeher zen­traler Teil alpiner Wohn­kultur, wurde modern wie gemütlich neu inter­pre­tiert: Eckbank, Kredenz und Sitz­möbel in der Tra­dition des Kanapees sowie der Ofen als zen­trale Feu­er­stelle stehen für die typische Bre­gen­zer­wälder Gemüt­lichkeit. Dazu gesellt sich eine Koch­insel und die Bibliothek der Bau­kultur des Archi­tek­tur­büros mit den Schwer­punkten Archi­tektur, Bauen, Wohnen, Handwerk und Design sowie Wis­sens­wertes über den Bre­gen­zerwald und seine Beson­der­heiten.

Bei Bedarf kann der mul­ti­funk­tionale Raum im Hand­um­drehen auch in einen Medi­en­be­reich für Seminare ver­wandelt werden, ohne seinen Charme ein­zu­büßen.

Gewohnt wird ent­weder in Haus A, dem detail­ge­treuen Wie­der­aufbau eines ursprünglich an sel­biger Stelle befind­lichen Gebäudes mit hand­werklich-bäu­er­licher Tra­dition. Stil­prägend sind die typi­schen Kasten- und Rau­ten­fenster sowie die tra­di­tio­nellen Runds­chindeln. Haus B hin­gegen ist ein Neubau, der die Bau­tra­dition in freierer Inter­pre­tation fort­schreibt. Es kon­tras­tiert mit einem trans­pa­renten Holz­vorhang, der mit offenen und geschlos­senen Fas­sa­den­flächen spielt.

Außen wie innen domi­nieren hei­mische Holz­arten wie Fichte und Eiche;  sowie als Boden­belag geschlif­fener Estrich aus dem Sand der angren­zenden Bre­genzer Ache.

Beide Häuser ver­fügen über je fünf Apart­ments sowie jeweils eine eigene Sauna mit Ruhe­be­reich. Die Ein­heiten sind mit einer Aus­nahme zwi­schen 50 – 60 Qua­drat­meter groß und für zwei Erwachsene und maximal zwei Kinder geeignet. Wer es groß­zü­giger braucht, fragt das Apartment B5 an: es umfasst das gesamte Dach­ge­schoss des neuen Hauses und bietet auf 100 Qua­drat­metern Komfort für bis zu vier Erwachsene und zwei Kinder.

Die Gäste – neue wie auch Stamm­gäste aus dem Mes­merhaus — haben das im Dezember 2019 eröffnete Haus begeistert ange­nommen. So ver­wundert es nicht, dass der „Tempel“ prompt in unseren „Best of 2020“ in der Kate­gorie Bestes Gäs­te­feedback gelandet ist. Viele Leser:innen heben die gelungene Kom­bi­nation aus Regio­na­lität, Moder­nität, Herz­lichkeit und einer Prise Luxus hervor; einige schwärmen gar von einem „Tempel für das Auge und die Seele“. Wer von Archi­tektur nicht genug bekommen kann, dem seien Jürgen Hallers Füh­rungen zur außer­ge­wöhn­lichen Vor­arl­berger Bau­kultur sehr emp­fohlen. Exklusiv für Haus­gäste, nicht ver­säumen!


Text: Ulrich Stefan Knoll, Mai 2021

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Die Häuser

Apartment Tempel 74
Tempel 74
Apartment Tempel 74
Tempel 74 in Mellau im Bre­gen­zerwald ist ein Projekt von Evi und Jürgen Haller. Die Apart­ment­häuser Tempel 74 ver­binden gekonnt Tra­dition und Moderne sowie Archi­tektur und Hand­werks­kunst.
Apartment Mes­merhaus
Mes­merhaus
Apartment Mes­merhaus
Das Mes­merhaus gehört zum his­to­ri­schen Häuser-Ensemble rund um die barocke Wall­fahrts­kirche in der Ort­schaft Bild­stein am Fuße des Bre­grenzer Waldes mit Cine­ma­scope-Blick über den Bodensee.

2 Kommentare

Wir haben in Haus B (03) im Früh­sommer 5 Tage ver­bracht und uns in dieser perfekt aus­ge­stat­teten Wohnung und diesem rundum schönen Haus sehr wohl gefühlt. Eine gelungene Einheit von Archi­tektur, Natur und Dorf­land­schaft. Es fehlte an nichts und wir wurden sehr für­sorglich betreut.
Eine kleine Anregung: als etwas höher­ge­wach­sener Mensch muss man erst lernen von der Unter­kante der Ober­schränke in der Küchen­zeile Abstand zu halten.

Reinhold Schneider sagt:

Wir haben unseren Auf­enthalt im Haus B der Tempel 74 Häuser sehr genossen. Die Appar­te­ments bieten jeden Komfort, die Gast­ge­berin Evi Haller sowie ihre Mit­ar­bei­terin Theresa Eberle emp­fangen ihre Gäste herzlich, beant­worten jede Frage kom­petent und bieten jede gewünschte Unter­stützung an. Die Lage der Häuser im Dorf ist exzellent, zentral und trotzdem ruhig. Eine besondere Erwähnung ver­dient auch das üppige Früh­stück.

Elisabeth Baumgartner sagt:

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