Häuser

Unter­künfte von Architekt:innen für Rei­sefans ent­worfen: Unsere Sammlung hoch­wer­tiger Feri­en­do­mizile — auch via Karte. Kennen Sie schon unseren Neu­zugang?

Außer­ge­wöhn­liche Orte und Loca­tions finden — für Work­shops, Team­e­vents, Mee­tings, Yoga-Retreats oder private Feiern.

Magazin

In Rubriken wie Homes­tories und Insights hinter die Häuser blicken, Gastgeber:innen besuchen oder Posi­tionen zu aktu­ellen Themen lesen.

Shop

URLAUBSARCHITEKTUR ist das füh­rende Web­portal für archi­tek­to­nisch bei­spiel­ge­bende Feri­en­häuser. Wir geben auch preis­ge­krönten Cof­fee­table-Bücher heraus – diese sind im Buch­handel erhältlich und in unserem Shop.

Über uns

Was wir machen: ein beson­deres Netzwerk für besondere Häuser.

Wie funk­tio­niert Urlaubs­ar­chi­tektur?

Wie Sie mit Urlaubs­ar­chi­tektur Ihr Feri­en­do­mizil finden und wo Sie es buchen können.

Partner werden

Ihr Haus passt zu Urlaubs­ar­chi­tektur? Zeit, dass wir uns ken­nen­lernen!

Real Estate

For sale! Hier finden Sie unsere aktu­ellen Ver­kaufs­an­gebote. Angebote und Gesuche von span­nenden Immo­bilien.

Posi­tionen Ohne Titel
urlaubsarchitektur.de
Zu Ver­kaufen Real Estate: Duxeralm
Immer wieder werden wir von künf­tigen Gastgeber:innen gefragt, was beim Bau und der Kon­zeption einer Feri­en­un­ter­kunft zu beachten ist oder welche Fehler zu ver­meiden sind. Es gibt zwar kein Geheim­rezept, wir haben aber Rat­schläge.

News­letter

Jetzt für unseren News­letter anmelden.


Häuser

Unter­künfte von Architekt:innen für Rei­sefans ent­worfen: Unsere Sammlung hoch­wer­tiger Feri­en­do­mizile — auch via Karte. Kennen Sie schon unseren Neu­zugang?

Spaces

Außer­ge­wöhn­liche Orte und Loca­tions finden — für Work­shops, Team­e­vents, Mee­tings, Yoga-Retreats oder private Feiern.

Magazin

In Rubriken wie Homes­tories und Insights hinter die Häuser blicken, Gastgeber:innen besuchen oder Posi­tionen zu aktu­ellen Themen lesen.

Favo­riten

Ihre Merk­liste für span­nende Ein­träge.

News­letter

Jetzt für unseren News­letter anmelden.

 Gastgeber:in werden — Was wir emp­fehlen. Und was nicht in  /

Gastgeber:in werden — Was wir emp­fehlen. Und was nicht

Nicht wenige unserer Leser:innen tragen sich selbst mit dem Gedanken, ein Feri­enhaus zu bauen oder eine Bestands­im­mo­bilie zur Ver­mietung zu sanieren. Immer wieder werden wir von künf­tigen Gastgeber:innen gefragt, was beim Bau und der Kon­zeption einer Feri­en­un­ter­kunft zu beachten ist oder welche Fehler unbe­dingt zu ver­meiden sind.

Zual­lererst: es gibt – leider bzw. Gott sei Dank – kein Geheim­rezept. Wir haben aber natürlich dennoch den einen oder anderen Rat­schlag.

  • Suchen Sie sich einen guten Archi­tekten, respektive eine gute Archi­tektin! Hierbei sind nicht nur dessen bzw. deren Erfahrung und Renommee wesentlich. Min­destens ebenso wichtig ist der per­sön­liche Draht — schließlich ent­wi­ckeln sie gemeinsam ein lang­fris­tiges Projekt!
  • Defi­nieren Sie ihre Ziel­gruppe: Welche Gäste wün­schen Sie sich? Welche passen zu Ihnen und Ihrem Haus? Ent­sprechen eher Familien, Gruppen oder Paare Ihrer Vor­stellung? Wenden Sie sich an Aktivurlauber:innen, Genießer:innen, Hundebesitzer:innen etc.?
    Ver­suchen Sie exakt zu defi­nieren, was Sie Ihren Gästen bieten wollen und welche Bedürf­nisse Ihre Ziel­gruppe wider­spiegeln.
    Viele zukünftige Gastgeber:innen ver­suchen, zu viele unter­schied­liche Ziel­gruppen zu berück­sich­tigen; auch jene, deren Anfor­de­rungen und Lebens­welten Sie selbst nicht gut genug kennen. 
  • Über­legen Sie sich mög­lichst genau, in welchem Umfeld und mit welchen Ange­boten Sie sich selbst am wohlsten fühlen. Der Ort, an dem Sie später Ihre Gäste beher­bergen, wird so viel authen­ti­scher als wenn Sie ver­suchen, irgend­einen Trend umzu­setzen. Trends ändern sich und werden zudem immer schnell­le­biger – Ihr Projekt hin­gegen bleibt.
  • Lassen Sie Über­flüs­siges weg. Nach­hal­tigkeit ist ein Gebot der Stunde und ein klares Konzept ist meist besser, als der Versuch, es allen recht zu machen. Weniger ist mehr.
    Wir bekommen bei Anfragen von Gastgeber:innen in spe oft Detail­fragen zur Aus­stattung, wie “Brauchen wir einen Kaf­fee­voll­au­to­maten?“ Wenn eine solche Frage gestellt wird, heißt das meist, dass das jeweilige Aus­stat­tungs­detail für das Konzept nicht unbe­dingt erfor­derlich ist. Also kann man es auch weg­lassen.
  • Stichwort Nach­hal­tigkeit: hier ist Kohärenz gefragt und es lohnt sich, das eigene Angebot kri­tisch zu hin­ter­fragen. Etwa: Passen Kaf­fee­kapseln wirklich zu einem Pas­sivhaus?
  • Auch wenn Sie wie wir alle Ihre Lieb­lings­farben, ‑objekte oder ‑designs bereits ver­meintlich im Kopf haben: die Frage bleibt, was tat­sächlich zum kon­kreten Ort und Objekt passt. Und: zeitlos währt am längsten.
  • Es ist natürlich immer gut zu wissen, was die „Kon­kurrenz“ macht — sei es vor Ort oder über­re­gional. Wir raten dennoch davon ab in den Copy-Paste-Modus zu ver­fallen. Ent­wi­ckeln Sie Ihr eigenes Konzept, es ist Ihr Haus.
  • Wieviel Raum Gäste wün­schen und benö­tigen, variiert je nach Situation. Wenn es zum Konzept passt, machen kom­bi­nierbare bzw. fle­xibel nutzbare Ein­heiten Sinn — zum Bei­spiel Woh­nungen, die sich zusam­men­schalten lassen oder ein zusätz­liches Schlaf­zimmer, das sich in ein Arbeits­zimmer ver­wandeln lässt.

Der Weg zum Gastgeber:innen-Dasein ist — zual­lererst — eine (selbst)kritische Bestands­auf­nahme der eigenen Prio­ri­täten und Bedürf­nisse. Haben Sie diese klar vor Augen, wird die gestal­te­rische wie inhalt­liche Vision umso kon­kreter umsetzbar.


Foto: © Kajetan Sumila / Uns­plash

5 Kommentare

Es gibt ernsthaft Leute, die auf Urlaubs­web­sites Kom­mentare gegen das “Gendern” hin­ter­lassen? Meine Güte: Ich gendere nicht. Ihr müsst nicht gendern. Aber lasst doch bitte Men­schen in Ruhe, die es tun möchten – auch für die gilt die Mei­nungs­freiheit! Euch hin­gegen steht es frei, einfach andere Web­sites zu nutzen. Danke ans Team “Urlaubs­ar­chi­tektur” – schreibt bitte wei­terhin, wie Ihr mögt!

Mathias Jahn sagt:

man kann es halt nicht alles recht machen, nicht beim konzept für das feri­enhaus und nicht beim gendern.

A. sagt:

Dem Kom­mentar von Ulrich Adams möchte ich zustimmen inhaltlich finde ich alle ihre Emp­feh­lungen sehr gelungen und durch­dacht

Ingrid Hüls-Overkemping sagt:

Immer wieder gerne lese ich Ihre Kom­mentare und natürlich bin ich nach wie vor begeistert von der vor­ge­stellten Archi­tektur. Nicht begeistert bin ich vom ver­krampften “gendern” in machen Bei­trägen.
Müssen solche Sätze sein: ” Der Weg zum Gastgeber:innen-Dasein ist ‑zual­lererst-eine (selbst)kritische Bestands­auf­nahme…”? Und warum werden im selben Artikel die “Aktiv­ur­lauber, Genießer, Hun­de­be­sitzer” nur im Mas­ku­linum erwähnt. Es gibt doch auch Frauen, die Hunde lieben :-). Also: Ich sag es einfach mal mit Elke Hei­den­reich zum Thema Gendern, denn sie hatte ja auch schließlich gestern Geburtstag: Sie könne es »auf den Tod nicht leiden, die Sprache so zu ver­hunzen« Und das war noch einer ihrer harm­lo­sesten Bemer­kungen zum Thema.

Ulrich Adams sagt:

Vielen Dank für diese wun­der­baren Emp­feh­lungen. Ich freue mich, dass ihr so viel Wert auf Nach­hal­tigkeit und Zeit­lo­sigkeit legt. Da ich selbst Gast­ge­berin auf Urlaubs­ar­chi­tektur bin finde ich mich in Euren Rat­schlägen sehr gut wieder. Auf Grundlage der eigenen Bedürf­nisse und Prio­ri­täten findet man zu einer klaren Posi­tio­nierung und es erleichtert die Kom­mu­ni­kation mit den Gästen.
Dazu kann ich zukünftige Vermieter*innen nur moti­vieren.

Irina Rohpeter sagt:

Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit einem * markiert
Bei Buchungsanfragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Vermieter. Wie funktioniert URLAUBSARCHITEKTUR? Lesen Sie unsere FAQ.