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Weg­be­reiter: Netzwerk Zukunftsorte

Seit 2020 gibt es den Verein Netzwerk Zukunftsorte, der Macher:innen von Zukunftsorten vernetzt und unterstützt. URLAUBSARCHITEKTUR ist Fördermitglied. Was das Konzept ist und welche Pläne existieren, verrät das Zukunftsorte-Team im Interview.

von Ulrich Stefan Knoll im April 2025

 Weg­be­reiter: Netzwerk Zukunftsorte in  /

Wie genau kam es zur Gründung eures Ver­eines und welche Ziele habt ihr euch sei­nerzeit gesetzt?

Anne Kruse und Uleshka Asher vom Netzwerk Zukunftsorte: Der Verein ist ursprünglich aus der Idee ent­standen, tolle Krea­tivorte in Bran­denburg sichtbar zu machen. Philipp Hent­schel und Julia Paaß haben den Vor­gänger der Zukunftsorte, die Web­seite Krea­tivorte Bran­denburg betrieben. Daraus ist 2020 der Verein Netzwerk Zukunftsorte e.V. ent­standen mit dem Ziel, Macher:innen von Zukunfts­orten zu ver­netzen und sich gemeinsam für mehr offene Orte und Ver­bun­denheit auf dem Land ein­zu­setzen. 

Wer zählt zu euren Mit­gliedern und wie arbeitet ihr als Com­munity?

Netzwerk Zukunftsorte: Aktuell arbeiten wir vor allem mit den Macher:innen von Zukunfts­orten zusammen. Das sind sowohl sehr enga­gierte Ein­zel­per­sonen, aber auch Vereine, Initia­tiven, gemein­wohl­ori­en­tierte Unter­nehmen und Immobilienbesitzer:innen. Seit letztem Jahr arbeiten wir auch eng mit enga­gierten Kom­munen und haben dafür das Starke Orte Netzwerk gegründet.

Unsere Com­munity lebt vom Aus­tausch. Bei unseren meist digi­talen Meetups teilen Zukunftsorte ihre Erfah­rungen, die Com­munity lernt von den Erfolgen und Fehlern anderer oder teilt ihre Her­aus­for­de­rungen. Einmal im Jahr findet die Zukunftsorte-Schau statt, bei der wir die gesamte Com­munity an einen unserer Orte aus dem Netzwerk ein­laden. Es gibt auch noch weitere Formate, wie zum Bei­spiel die „Tour de“, die Inter­es­sierte für einen Tag in eine Region an Orte mit viel Potenzial für neue Macher:innen bringen. Außerdem bieten wir auf unserer Web­seite eine Wis­sens­plattform und Bera­tungs­leis­tungen, die wir in den nächsten Jahren stark aus­bauen.

Wie erfolgt die Auswahl der Zukunfts- bzw. Krea­tivorte?

Netzwerk Zukunftsorte: Ursprünglich ging es uns einfach darum, für Sicht­barkeit von span­nenden Orten in Bran­denburg zu sorgen — Pro­jekte, die Leer­stand auf neue, kreative Weise wie­der­belebt haben. Zukunftsorte dagegen waren schon immer Pro­jekte, die mehrere Kri­terien, die uns wichtig sind, erfüllen. Neben Leer­stand­sum­nutzung also auch, dass einige Macher:innen ihren Erst­wohnsitz vor Ort haben, es eine Ver­bindung von Arbeiten und Leben gibt und sie vor allem offene Treff­punkte auf­bauen. Aktuell unter­scheiden wir zusätzlich noch Zukunftsorte im Aufbau. Das sind Orte, die ein Zukunftsort werden wollen — die Kri­terien zwar ange­dacht, aber noch nicht erreicht sind. Sie bekommen besondere Unter­stützung von uns und haben eigene Formate des Peer Learning, also des Lernens unter Gleich­ge­sinnten.

Ihr seid auch beratend unterwegs und bietet eine umfang­reiche Wis­sens­plattform an. Was genau könnt ihr beim Aufbau und der Ver­netzung von Orten und Macher:innen leisten?

Netzwerk Zukunftsorte: Wir sehen unsere Rolle vor allem im Ver­netzen und der Ver­mittlung von Wissen. Wir ver­binden über unsere digi­talen Kanäle, Ver­an­stal­tungen und andere Formate Men­schen, Orga­ni­sa­tionen, Kom­munen mit Wissen, Räumen, Immo­bilien und Expert:innen. Aktuell bauen wir unsere Wis­sens­plattform weiter aus und bieten auch jetzt schon Infor­ma­tionen rund um den Aufbau und Betrieb von Zukunfts­orten. Bei spe­zi­fi­schen Fragen und Unter­stüt­zungs­bedarf können wir pas­sende Expert:innen emp­fehlen, die Teil unseres Netz­werks sind.

Ent­stehen dabei im Umgang mit bestehender Bau­sub­stanz auch archi­tek­to­nische Leuchtturm-Pro­jekte?

Netzwerk Zukunftsorte: Das ist zwar nicht der Fokus unserer Arbeit, aber ein schöner Neben­effekt! Oft drohen besondere, aber her­aus­for­dernde leer­ste­hende Gebäude zu zer­fallen, da sie nicht so leicht in Stan­dard­nut­zungen wie Hotels oder Woh­nungen umge­wandelt werden können, sondern etwas mehr Krea­ti­vität bei den Kon­zepten gefragt ist. Schöne Bei­spiele für viel­leicht auch archi­tek­to­nisch span­nende Pro­jekte sind etwa das E‑Werk Lucken­walde mit beein­dru­ckender Umwandlung vom E‑Werk zum Kunstort, Ein Ding der Mög­lichkeit, was einfach sehr schöner Bestand ist, der neu umgebaut, erweitert und genutzt wird. Dieser Ort ist ja bereits Teil von Urlaubs­ar­chi­tektur. Viel­leicht auch besondere Gebäu­de­typen wie der Kul­tur­bahnhof Leisnig oder das Kühlhaus Görlitz.

Welche Zukunfts­pläne habt ihr?

Netzwerk Zukunftsorte: Wir sind aktuell mit­tendrin zu wachsen — als Team werden wir größer, wir bauen unser Vernetzungs‑, Bera­tungs- und Wis­sens­an­gebot aus und wollen in diesem Jahr deutsch­landweit viele weitere Zukunftsorte auf­nehmen. Wir merken immer mehr, dass sozial unter­neh­me­rische Ansätze gut für die Gemein­schaft vor Ort sind und nehmen das als Anlass, um unsere Zukunftsorte-Kri­terien noch mal nach­zu­schärfen. Wir würden außerdem gerne bald auch einen Zukunftsorte-Award in unter­schied­lichen Kate­gorien ver­leihen, wie z.B. Orte, die sich besonders im Bereich Kli­ma­schutz enga­gieren, oder eben im Bereich Sozi­al­un­ter­neh­mertum. Dadurch erhoffen wir uns noch größere Sicht­barkeit gelun­gener Bei­spiele und hof­fentlich eine größere Reich­weite, um weitere Kom­munen, Macher:innen oder Immobilienbesitzer:innen zu moti­vieren, Teil der Bewegung zu werden.

Wie können Inter­es­sierte Teil des Netz­werks werden?

Netzwerk Zukunftsorte: Wir freuen uns jederzeit über weitere För­der­mit­glieder des Vereins. Alle Mit­glieder bekommen kos­ten­losen Zugang zu unseren regel­mä­ßigen Meetups, der Wis­sens­plattform und den Mit­schnitten ver­gan­gener Ver­an­stal­tungen. Falls Ihr span­nende Immo­bilien kennt, die eine moti­vierte Gruppe brauchen und neue Nutzung suchen, freuen wir uns über Hin­weise und teilen die Infor­ma­tionen gerne in unserem Immo­bilien-News­letter oder stellen es im Format „Gebäude sucht Nutzung“ vor.


Im Januar 2020 gründete sich der Verein Netzwerk Zukunftsorte e.V. aus dem Bedürfnis heraus, kreative Mache­rinnen und Macher aus Zukunfts­orten zu ver­netzen, zu unter­stützen und sich gemeinsam für mehr Offene Orte auf dem Land ein­zu­setzen. Heute ist das Netzwerk eine lebendige Com­munity aus Zukunftsorte-Macher:innen, Initia­tiven, Ver­einen, Praxis-Expert:innen, Men­schen aus Politik, Ver­waltung und Immobilienbesitzer:innen, die gemeinsam neue Wege gehen.

Für mehr Infor­ma­tionen sind auch die Publi­ka­tionen des Netz­werkes emp­feh­lenswert, etwa die Publi­kation „Will­kommen im Zukunftsort“. Darin wird die Vor­ge­hens­weise und Wirkung der Ver­net­zungs­kam­pagne für Zukunftsorte in Bran­denburg (und deutsch­landweit) von 2023 bis 2024 beschrieben. 20 neue Zukunftsorte und Orte im Aufbau wurden auf­ge­nommen, sichtbar gemacht, ver­netzt und beraten. Geteilt werden die Erfolge, Her­aus­for­de­rungen und Emp­feh­lungen an die Politik für die Zukunft.

Interview: Das Gespräch führte Ulrich Stefan Knoll

Bild­nach­weise: Bahnhof Leisnig © Christoph Schönbeck (Titelfoto), Kühlhaus Görlitz © Uleshka Asher (1),  © William Veder (2), Zukunftsorte-Schau 2024 in Neupitz © Netzwerk Zukunftsorte (3), Über­sichts­karte © Netzwerk Zukunftsorte (4), E‑Werk Lucken­walde © Tim Haber (5), © Stefan Korte (6), Ein Ding der Mög­lichkeit © Ulrike Schacht (7), © Nils Grugel (8), Teamfoto Februar 2025 © Netzwerk Zukunftsorte (9), Publi­kation “Will­kommen im Zukunftsort” © Farina Luka Tolksdorf (10)

3 Kommentare

Spannend, wertvoll, schön! Gibt es etwas ver­gleich­bares in der Schweiz?

Monica Masciadri sagt:

För­der­mit­glied­schaften können hier ein­ge­richtet werden: https://spenden.twingle.de/netzwerk-zukunftsorte-e‑v/fordermitglied/tw60d32794c39b4/page

Das URLAUBSARCHITEKTUR Team sagt:

Netzwerk Zukunftsorte: so schön und wun­derbar — warum fehlt hier der LINK wo ich mich dem För­der­verein gleich anschliessen könnte.….. oder bin ich nur Betriebs­blind ?

S.F. sagt:

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