Unterkünfte von Architekt:innen für Reisefans entworfen: Unsere Sammlung hochwertiger Feriendomizile — auch via Karte. Kennen Sie schon unseren Neuzugang?
URLAUBSARCHITEKTUR ist das führende Webportal für architektonisch beispielgebende Ferienhäuser. Wir geben auch preisgekrönten Coffeetable-Bücher heraus – diese sind im Buchhandel erhältlich und in unserem Shop.
Was man aus dem Urlaub mitnimmt? Im besten Fall Entspannung und einen neuen Blick aufs Leben. Zurück daheim, helfen beim Erinnern kleine Dinge, die das Feriengefühl wieder wecken. Umso schöner, wenn man sie direkt am Ursprungsort kaufen konnte.
Unterkünfte von Architekt:innen für Reisefans entworfen: Unsere Sammlung hochwertiger Feriendomizile — auch via Karte. Kennen Sie schon unseren Neuzugang?
Was man aus dem Urlaub mitnimmt? Im besten Fall Entspannung und einen neuen Blick aufs Leben. Zurück daheim, helfen beim Erinnern kleine Dinge, die das Feriengefühl wieder wecken. Umso schöner, wenn man sie direkt am Ursprungsort kaufen konnte.
im April 2026
Souvenirshop mit angeschlossenem Hotel
Wer in den Engelwirt Apartments residiert, braucht für ein Mitbringsel für die katzenfütternden Nachbarn oder die kinderbetreuende Oma nicht lang suchen: Wein aus Franken, Schokolade aus der Oberpfalz oder ein Buch mit guten Gedanken – all das und mehr findet sich im Shop des Apartmenthotels in Berching.
Die Betreiber des Hauses, Stephanie und Michael Zink, haben für das ungewöhnliche Lädchen kuratiert, was wirklich gut ist: Handgemachtes aus kleinen Manufakturen der Region, Eingekochtes wie aus Großmutters Vorratskammer, dazu Dinge, die die Erinnerung auch noch wachhalten, wenn die Koffer zurück daheim längst ausgepackt sind. Aber nicht nur Essbares wartet hier. Die Bücherecke ist durchaus ernst zu nehmen: Ottolenghi für Kochbegeisterte, Reiseführer für Aktive, Belletristik für ruhige Abende, Wimmelgeschichten für die Kleinsten. Auch für’s sanfte Einschlafen nach der Lektüre gibt’s das Richtige: Farbenfrohe Kissen von Eagle Products laden zum Entspannen ein. Und beim nächsten Aufenthalt hier entdeckt man ganz sicher wieder etwas Neues.
Wenn man eine großartige Küche zur Verfügung hat, dann braucht es selbstverständlich auch großartige Produkte, die man unters Messer legt. In Vollendung aufeinander treffen beide Aspekte im Vipp Townhouse in Lagrasse im französischen Südwesten, gut 40 Kilometer von Narbonne.
Die ältesten Teile des Vipp Townhouse stammen aus dem Mittelalter – und damit aus der gleichen Zeit wie der überdachte Markt des Städtchens, der genau gegenüber der Haustür liegt und seit 1937 als Baudenkmal eingetragen ist. Hier gibt es an Samstagvormittagen alles, was für einen Aufenthalt in Südfrankreich aus kulinarischer Sicht unverzichtbar ist: Obst und Gemüse aus der Region, eine große Auswahl an Brot, Käse, Pasteten und Wein. Dazu auch Blumen und Pflanzen. Gegenüber liegt ein Geschäft mit regionalen Töpferwaren. Abends wird der überdachte Markt manchmal zur Bühne für Lesungen und Konzerte, so dass man neben kulinarischen Spezialitäten auch kulturelle Nahrung zu sich nehmen kann.
Es muss ja nicht immer etwas zum Essen sein: Vom Aufenthalt in der Brücke 49 im Bündner Ferienort Vals kann man sich Stücke aus Kaschmirstrick mitnehmen, die sich anfühlen wie ein paar Tage in der Bündner Bergwelt: Man will es immer und immer wieder spüren.
Interior-Designerin Ruth Kramer, die Brücke 49 gestaltet hat, betreibt die Boutique als Familienprojekt. Erhältlich ist hier – vor Ort und per Internetvertrieb – unter anderem eine kleine Kleiderkollektion. Ruth entwickelt jedes Stück gemeinsam mit ihrer Tochter Pernille. Dabei ist ihnen wichtig, dass sie keine kurzlebige Mode machen, sondern Begleiter fürs Leben. Kooperationspartner ist unter anderem das dänische Label Moshi Moshi Mind, das für ähnliche Werte steht: natürliche Materialien, bewusste Produktion und ein Gespür für das Wesentliche. Zusätzlich bietet die Boutique noch Stücke für ein gut gestaltetes Zuhause, zum Beispiel Geschirrtücher aus Litauen oder Türstopper aus Seilen von der italienischen Insel Giglio.
Da kommt echtes Feriengefühl auf: Beim Frühstück stehen regionale Marmelade und Honig auf dem Tisch, zum Mittag dann Spaghetti mit Käse und Speck aus dem Ort, zusammen mit einem Wein ganz aus der Nähe. Das Beste: Alles ist direkt im Apartmenthotel Pergola Residence erhältlich.
Hier macht es endlich Sinn, eine Ferienwohnung mit Küche zu haben, denn in der kleinen Bottega des Apartmenthotels Pergola in Algund nordwestlich von Meran haben die Betreiber alles zusammengetragen, was erholungsbedürftige Gaumen brauchen: So finden sich Produkte aus der Algunder Sennerei, die seit über hundert Jahren Kuh- und Ziegenmilch zu schmackhaftem Käse und Joghurt verarbeitet. Eine lokale Metzgerei aus Algund liefert traditionellen Südtiroler Speck. Aus der Toskana kommen hochwertiges Olivenöl und eingelegte Oliven. Fürs Frühstück gibt es regionale Marmeladen und Honig. Auch handwerklich hergestellte Pasta und Saucen gibt es. Und dann ist da ja noch die reiche Weinauswahl, die im Gewölbekeller aus dem 16. Jahrhundert lagert.
Es ist vielleicht die intensivste Art, Urlaub zu schmecken: morgens auf den Markt gehen, die besten Zutaten einpacken, zurück in die Küche – und kochen. In der Casa Sabir im historischen Ortigia, der Inselaltstadt von Syrakus, liegt der Markt direkt vor der Balkontür.
Die Casa Sabir liegt direkt am Marktplatz der kleinen Insel Ortigia – dem historischen Zentrum der sizilianischen Stadt Syrakus. Hier biegen sich die Stände täglich bis mittags unter frischem Fisch, Meeresfrüchten, Gemüse, Käse, Obst und Gewürzen. Die Küche ist das Herzstück des Hauses: eine gut ausgestattete, elegant beleuchtete Einheit mit funktionaler Stahlinsel, die direkt zum Selbstkochen einlädt. Für noch intensivere Erfahrungen kann man einen Kochkurs buchen, bei dem der Koch die Gäste über den Markt begleitet und ihnen die traditionellen Aromen der Insel erschließt. Vielleicht bereitet man sogar aus den Einkäufen vom Frischemarkt etwas zu, das – haltbar gemacht – mit nach Hause reist und die Erinnerung an die Geschmäcker des Südens wachhält?
Pasta, Wein, Schokolade, Bier – der Kiosk im Lermooser hat alles, was einen Abend in den Bergen rund macht. Oder den Morgen. Oder den Mittag. Und die große Gemeinschaftsküche nebenan lässt sowieso keine Wünsche offen.
Wer nach einem langen Tag in den Bergen nicht mehr weit gehen will, ist hier genau richtig. Der Kiosk im Lermooser hat alles, was einen Abend rund macht: Mamas hausgemachte Bolognese trifft auf italienische Qualitäts-Pasta aus Gragnano. Oder darf es eher eine Suppe zum Aufwärmen sein? Wein, Schokolade, Kaffee, Gebäck, Chips, Bier – und wer Lust hat, auch einen Aperol Spritz. Gekocht und gegessen wird in der Gemeinschaftsküche: eine fünf Meter lange Kochinsel, doppelt ausgestattet mit Kochfeldern, Spülbecken, Spülmaschinen und allem erdenklichen Kochgerät. Zusammen kochen, ein Glas einschenken, den Tag ausklingen lassen – das ist die Idee. Hoffentlich macht niemand die Flasche auf, die als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen gedacht war…
Ein Lädchen, wie man es sich erträumt: Im Dorfladen von Forst wird alles feilgeboten, was man hin und wieder braucht: Delikatessen genauso wie Wein, Zwiebeln genauso wie Zahnbürsten. Betrieben wird er von zweien, die das Dorfleben gleichermaßen so herausfordernd wie machbar finden – den Betreibern des Schockelgaul.
Designerin Nana und Architekt Frank kamen aus Berlin in die Pfalz und haben gelernt: Wenn man auf dem Dorf wohnt und beim Einkaufen im Supermarkt etwas vergessen hat, dann kann das unangenehm werden. Auch deshalb – aber nicht nur – haben sie den Dorfladen eröffnet, in dem sie ihre eigene Geschichte erzählen – die vom Leben in Städten und auf dem Land und von Reisen in die Ferne. Die Traditionsbäckerei Buchmüller liefert Backwaren, der Demeter-Hof Goyert Biobrot und Eier, aus Bad Hindelang kommt Allgäuer Bergkäse. Dazu westfälische Brotmollen, Pfälzer und französische Sardinen. Ein ganz persönlicher Dorfladen – mit einer guten Portion Land- und Großstadtluft.
Wenn man das Zuhause auf Zeit doch immer um sich haben könnte! Bei den beiden Ferienhäusern von Leif Jørgensen geht das zumindest teilweise. Denn viele der für den Ort vom Architekten selbst entworfenen Möbel können über seine Website erworben werden.
Jørgensen arbeitet seit 35 Jahren als Architekt und Produktdesigner gleichermaßen – und versteht beides als untrennbares Ganzes. Das Ensemble aus Farm House, Barn House und Shelter auf der dänischen Insel Seeland baute er gemeinsam mit seiner Frau, der Designerin Mette Bache, um und weiter. Das Barn House entstand 2018 – und dafür entwickelte Jørgensen eigens eine Möbelserie, die sich heute in seinem Online-Shop kaufen lässt. In Form von Regalsystem, Stuhl, Sofa, Tisch oder Bank lässt sich das Feriengefühl ganz konkret mit nach Hause nehmen. Für den Aufbau braucht es kein kryptisches Faltblatt, denn Leif Jørgensen hilft höchstpersönlich – per YouTube-Videoserie.
Fotos: Iuliia Pilipeichenko via unsplah.com (Titelbild), Peter Maitner / Erich Spahn (Engelwirt Apartments Berching), Pia Winther (VIPP Townhouse Lagrasse), Lukas Schweizer (Brücke 49), Patrick Schwienbacher (Pergola Residence), Luca Giannini (Casa Sabir), Simon Burko (Lermooser), Nana Forell / Katrin Rothe (Schockelgaul), César Machado (Barn House & Farm House)
Barbara Hallmann
Barbara Hallmann studierte in Weimar und Lyon und absolvierte ein Volontariat bei der ARD. Seit 2009 widmet sie sich schreibend den Themen Architektur, Städtebau und Design. Daneben entwickelte sie ein gehobenes Boutique‑Gästekonzept und war mitverantwortlich für die erfolgreiche Identitätskampagne einer bislang wenig sichtbaren Slow‑Travel‑Destination. Sie lebt in Deutschland und Frankreich – und lässt sich beim Reisen gern von Geschichten finden.
In der dänischen Küstenregion Odsherred haben der Architekt und Designer Leif Jørgensen und seine Frau, die Designerin Mette Bache, ein Ensemble aus mittlerweile drei Häusern mit viel Liebe zum Detail (um-)gebaut: Farm House, Barn House und Shelter.
Im Schweizer Bergdorf Vals bieten die zwei Häuser der Brücke 49 eine stimmige Mischung aus ortstypischer Architektur, antiken Einzelstücken und skandinavischem Design – ein temporäres Zuhause für Designliebhaber.
Draußen munteres Treiben, drinnen Ruhe und die Grandezza vergangener Zeiten. Die Casa Sabir liegt am Marktplatz der kleinen Insel Ortigia – dem historischen Zentrum der sizilianischen Stadt Syrakus.
Zeitgenössische Kunst zwischen barocken Balken: Die Engelwirt Apartments im Altmühltal verknüpfen historische Elemente mit kuratierten modernen Werken und Details. Mit nachhaltigem Fokus und regionalem Mehrwert.
Nächster Halt Lermooser: Für den denkmalgeschützten Bahnhof am Fuße der Zugspitze wurden die Weichen neu gestellt. Seitdem begeistert die sympathische Herberge mit hellen Zimmern, lässigem Kiosk und nachhaltigem Konzept.
Mailands Archistars finden zurück zu ihren Wurzeln: Das Apartmenthotel Pergola Residence nahe Meran wurde von Matteo Thun entworfen, der Spazio 46 von Hannes Peer. Die terrassenförmige Anlage schmiegt sich zwischen Weinreben und Apfelwiesen harmonisch in die Umgebung ein.
Direkt an der Deutschen Weinstraße liegt im Weinort Forst das Gästehaus „Zum Schockelgaul“ mit vier Ferienwohnungen. Zur Hofreite gehören auch eine ausgebaute Scheune, ein Weinlokal, ein Dorfladen und ein weitläufiger Garten.
Der Charme zweier Welten: So wie die Szenerie in Lagrasse, einem kleinen Dorf in Südfrankreich mit mittelalterlichen Strukturen, schlägt auch das Vipp Townhouse eine Brücke zwischen gestern und heute. Umgeben von malerischer Natur.
Eingebettet in die Hügel des Lechrains, steht das denkmalgeschützte Bauernhaus Pankraz Burggen für einen respektvollen Umgang mit traditioneller Architektur. Seine inneren Werte: Einfachheit und Natürlichkeit.
Am Ufer eines kleinen Weihers, leicht abgerückt vom historischen Hofensemble, steht das „Backhäusle“ mitten im Schwarzwald. Über Jahrzehnte diente es als funktionales Nebengebäude zum Brotbacken. Heute steht es gemeinsam mit den anderen Gebäuden des Sägehofs unter Denkmalschutz.
Viele Erfolge gehen in Europa auf private Organisationen und Stiftungen zurück. Welche Strategien diese verfolgen, was am erfolgversprechendsten ist und welche Schwächen die Modelle aufweisen, beleuchtet unsere Autorin Anneke Bokern.
Majestätische Olivenbäume, gerundete Steinmauern, imposante Gewölbe und wilde Kräuter: Corni di Fiasco ist ein apulisches Arkadien im engen Austausch mit der Natur, dem Licht und den Materialien der Region.
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