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Auf Lese­reise

Ein Urlaub ohne Bücher – unvorstellbar. Wer Gepäck sparen, seinen literarischen Nachschub sichern oder sich schlichtweg überraschen lassen möchte, findet hier eine erlesene Auswahl an Unterkünften mit hauseigener Bibliothek.

im Januar 2025

 Auf Lese­reise in  /

Schot­tisch für Fort­ge­schrittene

Was wäre eine Schule ohne Lese­stoff? Deshalb wartet im einsam gele­genen Tig­harry School­house auf North Uist, einer der Inseln der Äußeren Hebriden, auch gleich eine ganze Bücherwand.

Schwarz wie die Fassade des ehe­ma­ligen Schul­ge­bäudes. Mit bunten Buch­rücken, die ebenso ver­hei­ßungsvoll leuchten wie das fein kom­po­nierte Inte­rieur des Hauses. Viel­leicht ein paar Verse schot­tisch-gälische Lyrik, Klas­si­sches von Muriel Spark oder Pro­vo­kantes von Irvine Welsh? Wohin man sich mit seinem Favo­riten zurück­zieht, wird dann aller­dings zur Her­aus­for­derung, denn hier ist jeder Platz der schönste. Ob in der Sitzecke im Wohn­zimmer, am warmen Kamin, in einem der hellen, mini­ma­lis­tisch ein­ge­rich­teten Schlaf­zimmer oder direkt am nahe­ge­le­genen Strand. Ein Haus in dra­ma­tisch schöner Land­schaft voller Freiheit und Offenheit bis unters Dach.

Däni­sches Märchen

Wie in den Geschichten von Hans Christian Andersen spielt die Natur auch im Agger Farm­house eine tra­gende Rolle – vom eigenen kleinen See vor der Tür über die end­losen Strände und Wol­ken­spiele bis zum Natio­nalpark Thy, der größten Wildnis Däne­marks, die direkt hinter dem Bau­ernhaus beginnt.

Im Inneren des denk­mal­ge­schützten Gebäudes mit Bil­derbuch-Reetdach aus dem 19. Jahr­hundert finden bis zu acht Gäste Raum und Zeit zum Ent­spannen, Kochen, Lachen und Lesen. Die von den Eigen­tümern eigen­händig kura­tierte Rote Bibliothek bietet Kunst­volles, Bild­ge­wal­tiges und Wis­sens­wertes im Klein- und Groß­format sowie ver­schiedene Sessel zum Ver­sinken. Wer seinen Lese­zirkel erweitern möchte, spa­ziert weiter ins lichte, mit Vintage-Möbeln und skan­di­na­vi­schem Design ein­ge­richtete Wohn­zimmer mit Kamin oder ver­steckt sich im Strandkorb im Garten. Henry David Tho­reaus „Walden“ lässt grüßen.

Enkel­tauglich Über­nachten

„Gemein­samzeit“ wird in der Fuchsegg Eco Lodge im Bre­gen­zerwald genauso groß­ge­schrieben wie der Fokus auf Nach­hal­tigkeit und Regio­na­lität. Umarmt von Wiesen, Wäldern und Gipfeln fügt sich das in Vor­arl­berger Holz­bau­tra­dition rea­li­sierte Hotel har­mo­nisch in die Land­schaft.

Ob für die Auszeit zu zweit, den Urlaub mit der ganzen gene­ra­tio­nen­über­grei­fenden Familie oder im Arbeits­kreis. Um allen indi­vi­du­ellen Bedürf­nissen aus­rei­chend Raum zu schenken, nimmt sich die gerad­linige, an den Vorsäß-Hütten der Umgebung ange­lehnte Archi­tektur selbst zurück. Neben unter­schied­lichen Zim­mer­ka­te­gorien bietet das sechs­teilige Ensemble auch ein Kamin­zimmer mit Galerie und Bücherwand, die mit aus­ge­wählten Werken rund um Kultur, Natur, Wirt­schaft und Per­sön­lichkeit inspi­riert. Umgeben von weißem Weichtan­nenholz, hei­del­beer­far­benen Akzenten und grünen Aus­blicken.

Klarer Klas­siker

Wer zwi­schen Bücher­bergen abtauchen möchte, findet in Schop­pernau im Bre­gen­zerwald die pas­sende Sze­nerie und Bleibe.

Als weitere Ver­tre­terin der modernen Vor­arl­berger Holz­bau­ar­chi­tektur ist Wene­frieda ein klar struk­tu­riertes, stil­si­cheres Feri­enhaus mit natur­ver­bun­dener Anmutung und warmer Atmo­sphäre. Während sich die Schlaf­zimmer im Erd­ge­schoss so schlicht und weiß wie ein unbe­schrie­benes Blatt halten, eröffnet sich im Ober­ge­schoss ein voll­ständig mit Holz aus­ge­klei­deter Wohn‑, Koch- und Ess­be­reich mit Leseecke am Kamin und raum­grei­fender Bibliothek. Drei Seiten schenken Aus­blicke in die Land­schaft und natür­liches Licht. Im Winter und bei schlechtem Wetter im woh­ligen Inneren, im Sommer und bei Sonne auf der geschützten Loggia. Ob Bern­hardt, Bachmann, Jelinek, Handke oder der erste eigene Roman – Wene­frieda hat auf jeden Fall das Zeug zum Klas­siker.

Epische Archi­tektur

Wäre das spek­ta­kuläre Feri­enhaus Umberto 121 im mit­tel­al­ter­lichen Örtchen Montisi ein Gedicht, man könnte es fast mit Dantes „Gött­liche Komödie“ ver­gleichen.

Die kom­plexe Geschichte des wach­ge­küssten Palazzo reicht bis ins 14. Jahr­hundert zurück und hat mit jeder Epoche eine archi­tek­to­nische Ver­wandlung erfahren. Um seine facet­ten­reiche Authen­ti­zität zu bewahren, wurden die ein­zelnen Strophen der Ver­gan­genheit sorgsam frei­gelegt und restau­riert – von den impo­santen Fresken aus dem 19. Jahr­hundert über ori­ginale Balken und Türen bis zu den Ter­ra­kotta- und Gra­niglia-Böden. Jedes der Zimmer besitzt einen indi­vi­du­ellen Cha­rakter und ver­bindet antikes Mobiliar mit modernem Design. Ein span­nender Dialog, der mit Werken in der Bibliothek berei­chert und in der gemüt­lichen Lounge vor dem Kamin oder im Garten fort­ge­führt werden kann.

Urbaner Bücher­stapel

Nur 15 Metro-Minuten vom Zentrum ent­fernt bietet das Apartment Jardin Urbain Paris den per­fekten Rück­zugsort, um sich von einem dichten Tag in der vibrie­renden Metropole zu erholen.

Die zwei­ge­schossige, mit großen Fens­ter­fronten ver­sehene Loft­wohnung bildet den Höhe­punkt der eigen­willig über­ein­an­der­ge­sta­pelten Bau­körper und eröffnet ihren Besucher:innen einen hellen, weit­läu­figen Wohn­be­reich sowie einen kleinen Dach­garten über den Gassen der Stadt. Dass man sich in den teils offenen, teils geschlos­senen Räumen des Jardin Urbain Paris sofort wie zu Hause fühlt, liegt nicht nur am per­sön­lichen Flair und der sym­pa­thisch eklek­ti­schen Ein­richtung, sondern auch an den vielen Bücher­re­galen, die vom Wohn­zimmer bis zum Schlaf­zimmer reichen. Wie wäre es etwa mit scharf­sin­nigem Humor von Yasmina Reza oder Pariser Café­szenen von Patrick Modiano?

Herr­schaft­liche Frau­en­power

Im denk­mal­ge­schützten Gut Pohnstorf in der Meck­len­bur­gi­schen Schweiz ver­setzen nicht nur die his­to­rische Back­stein­ar­chi­tektur und das authen­tische Ambiente der ele­ganten, groß­zü­gigen Räume in eine ver­gangene Zeit, auch die Namen der Feri­en­suiten erzählen von beson­deren Prot­ago­nis­tinnen des 19. Jahr­hun­derts.

Hier nächtigt man in Malwida (von Mey­senbug), Mar­garete (Steiff), Marie (Curie), Bertha (Pap­penheim), Hedwig (Dohm), Clara (Schumann) oder Louise (Otto-Peters), trifft sich zum Plaudern oder Poli­ti­sieren im Blauen Salon, tanzt im großen Saal oder lässt sich von einer der Bio­grafien, Romane oder Bild­bände aus der glä­sernen Vitrine inspi­rieren. Am besten natürlich von einer der besagten Damen. Ob zwi­schen antikem Mobiliar und modernem Design oder schat­tigen Bäumen und Bou­lebahn – ver­wun­schen schöne Plätze zum Lesen finden sich zur Genüge.

Rus­tikale Eleganz

Ruhe und Ent­schleu­nigung umgeben das zwi­schen weiten Feldern, Wiesen und Wäldern gelegene Mär­kische Landhaus No. 8 im Naturpark Stechlin, das seinem Namen alle Ehre macht.

Das einstige Kava­liershaus aus regio­nal­ty­pi­schem Feld­stein wurde voll­ständig reno­viert und in ein schmuckes Feri­en­do­mizil ver­wandelt, das ursprüng­liche Details mit modernem Komfort und elegant-mini­ma­lis­ti­schem Cottage-Cha­rakter kom­bi­niert. Vom urigen Holz­tisch unterm zeit­ge­mäßen Lüster bis zur Pan­ora­ma­sauna, vor der sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Das Herz­stück des Hauses ist ein alter Wand­schrank mit Kamin und Bibliothek, deren his­to­rische Bücher und Bände Geschichten wie Geschichte erzählen. Wer sich der stim­mungs­vollen mär­ki­schen Land­schaft auch lite­ra­risch annähern möchte, sollte auf jeden Fall „Der Stechlin“ lesen, Theodor Fon­tanes letztes Werk.

Gesam­melte Werke

Gleich eine Enzy­klo­pädie vereint das denk­mal­ge­schützte Fak­to­renhaus in der Ober­lausitz ver­schiedene Stil­rich­tungen unter einem Dach.

Von A wie Art déco über Barock, Klassik und Moderne bis zu Z wie zeit­ge­nös­sische Kunst. 1831 von einem Tuch­händler als Umge­bin­dehaus errichtet, ist die besondere Bauform bis heute cha­rak­te­ris­tisch für das Drei­län­dereck zwi­schen Deutschland, Tsche­chien und Polen. Im Inneren des reno­vierten Kul­turguts finden Groß­fa­milien und Gruppen einen läs­sigen Mix aus alten Holz­decken, 60er-Jahre-Design, Stuck, Kachelöfen, antikem Mobiliar und his­to­ri­schen Tapeten sowie zahl­reiche Mög­lich­keiten, um dem Gemein­schaftssinn auch mal still und leise zu ent­fliehen. Ob in der haus­ei­genen Bibliothek, einem der fünf Schlaf­zimmer, in der Sauna, im idyl­li­schen Obst­garten oder zwi­schen den Zeilen.

Meer-Lektüre

Offen für Aben­teuer aller Art streckt sich die Villa M7 in die felsige Land­schaft der schwe­di­schen West­küste.

Ein langer, blau­grüner Holzbau mit ton­nen­för­migem Dach und zahl­reichen gelb gerahmten Fenstern, die größ­ten­teils aufs Meer blicken und direkt auf den Balkon oder die umlau­fende Ter­rasse führen. Das Far­ben­spiel setzt sich auch im Inneren fort, denn hier treffen Ein­bauten und Möbel aus Holz auf 15 ver­schiedene Farbtöne. Bei kühlem bis stür­mi­schem Wetter schippert man durch die luf­tigen, licht­erfüllten Räume bis zum Biblio­theks- und Musik­zimmer, um es sich mit aus­ge­wählter Lektüre auf dem Sofa gemütlich zu machen. An schönen Tagen ruft die Sonne an Deck. Von Astrid Lindgren oder August Strindberg über maritime Lyrik von John Mas­e­field bis zum schwe­di­schen Krimi – den Lese­fluss unter­bricht hier höchstens ein Bad im Meer.

Text: Julia Hauch

Fotos: © Cara Forbes (Titelbild: Tig­harry School­house), © Pierson Austin (Tig­harry School­house), © Tina Ste­phansen (Agger Farm­house), © Günther Standl Pho­to­graphy (Fuchsegg Eco Lodge), © Philipp Moos­brugger (Wene­frieda), © Meritxell Arja­laguer (Umberto 121), © Sepideh Farsi & Frank Salama (Jardin Urbain Paris), © Andrea Rüster (Gut Pohnstorf), © Mär­ki­sches Landhaus No. 8, © Jörg Sima­nowski (Fak­to­renhaus), © Marvin Berge (Villa M7)

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