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Augen zu – Archi­tektur des Schlafens

Organische Formen, Panoramafenster, eingestellte Alkoven – das Zur-Ruhe-Kommen hat viele Gesichter. Von der englischen Küste bis zu den Kykladen: Willkommen in acht unterschiedlichen Schlafzimmern.

im Februar 2026

 Augen zu – Archi­tektur des Schlafens in  /

Geborgen wie in einem Kokon: La Colline du Colombier

Wie Kokons wirken die Schlaf­zimmer in La Colline du Colombier, wo Wände und Decken mit einem dichten Geflecht aus Stoff­bahnen aus­ge­kleidet sind. Dazwi­schen öffnet sich ein rundes Fenster in die Land­schaft – ein kleiner Blick nach außen, der die höh­len­artige Innenwelt durch­bricht. Die Schlaf­räume liegen in cha­rak­te­ris­ti­schen Cadoles, Holz- und Stahl­häuschen, die auf Stelzen über der bur­gun­di­schen Land­schaft thronen. Ange­lehnt an die Schuppen der Wein­bauern laden sie zur Kon­tem­plation inmitten der Natur ein.

La Colline du Colombier in der Region Saône-et-Loire besticht nicht nur durch die expe­ri­men­tellen Ideen von Architekt Patrick Bouchain: Fans geho­bener Kuli­narik können im haus­ei­genen Restaurant Haute Cuisine aus der Koch­dy­nastie Troisgos ver­kosten.

Zum Haus La Colline du Colombier

Natur­schau­spiel in Birkedal

In Birkedal erwacht man mit freier Sicht auf Wiesen und Wälder. Unter­schiedlich große, kantige Fens­ter­lai­bungen aus Cor­ten­stahl ragen aus der Raum­hülle, die Matratze liegt direkt in der Öffnung. Die Aus­schnitte sind präzise gesetzt – das Bett wird zur Bühne für das Natur­schau­spiel. Der Bau­körper besteht aus neun mit­ein­ander ver­bun­denen zylin­dri­schen Räumen und erzeugt eine Atmo­sphäre von Gebor­genheit, die in den Schlaf­be­reichen besonders spürbar ist.

Das von Jan Henrik Jansen ent­worfene Feri­enhaus in cha­rak­te­ris­ti­scher Holz­bau­ar­chi­tektur liegt auf der däni­schen Insel Møn. Es inte­griert sich so selbst­ver­ständlich in seine Umgebung, dass es erst auf den zweiten Blick sichtbar wird.

Zum Haus Birkedal

Aus der Zeit gefallen – Kuća Skala

Wie in einem ver­ti­kalen Loft stapeln sich im Kuća Skala vier offene Ebenen über­ein­ander. Die dritte Ebene ist dem Schlaf­be­reich vor­be­halten. Im Mit­tel­punkt steht ein Bett­podest, das nicht nur als Schlaf­platz dient, sondern ein mul­ti­funk­tio­nales Möbel­stück ist – mit Schub­laden, Stauraum und einem aus­zieh­baren Zusatzbett. Abge­sehen von den wesent­lichen Ein­rich­tungs­ge­gen­ständen bewahrt das Kuća Skala seine His­torie: alte Natur­stein­mauern und auf Putz ver­legte Kabel und Lei­tungen, die wie Kunst-Instal­la­tionen wirken.

Das Steinhaus liegt im denk­mal­ge­schützten Zentrum von Novigrad. Den ersten Kaffee am Morgen genießt man am besten auf der Steinbank vorm Haus und beob­achtet das gemäch­liche Treiben in den Gassen.

Zum Haus Kuća Skala

Staindlhof 1680: Glä­sernes Schlaf­zimmer

Ein moderner Glas­kubus bringt Leich­tigkeit in das his­to­rische Gewand des 1680 errich­teten Staindlhofs. Beim Umbau von Wald­lerhaus und Heu­stadl in zwei Feri­en­woh­nungen wurden neue Nut­zungs­be­reiche im Sinne eines Haus-in-Haus-Kon­zepts in den bestehenden Bau­körper inte­griert. Im Ober­ge­schoss des Wald­ler­hauses schläft man nun hinter Glas, auf knar­zenden Holz­dielen und umgeben von den mas­siven Block­wänden des eins­tigen Bau­ern­hauses.

Wer Lust auf diese span­nenden Über­gänge zwi­schen Alt und Neu hat, fährt in den Baye­ri­schen Wald und findet den Staindlhof in Alleinlage oberhalb von Wald­kirchen.

Zum Haus Staindlhof 1680

Freiform mit Aus­sicht – Auf­wachen über dem Tin­netal

Ein glä­serner Bau­körper inmitten der Natur und doch geborgen. Neben dem eigenen Bio­bau­ernhof hat Architekt Martin Gruber eine orga­nische Freiform ent­worfen: einen Bau aus Beton und Glas, dessen äußere Hülle die Topo­grafie der Umgebung auf­nimmt. Eine zwanzig Meter lange Glas­fassade umfasst den Körper und lässt die Land­schaft hin­durch­fließen. Die Innen­ein­richtung ist bewusst neutral und redu­ziert gehalten, sodass der Blick stets auf das Wesent­liche fällt: die Aus­sicht in die Natur.

Freiform liegt unterhalb des Dorfes Ver­dings, ein­ge­bettet in die Süd­ti­roler Berge. Vom Schlaf­zimmer aus öffnet sich ein weiter Blick über das Tin­netal.

Zum Haus Freiform

Schlummern zwi­schen Dünen und Meer

Wie ein gestran­detes Schiff liegt das Dune House ein­ge­bettet zwi­schen sanften Dünen hinter dem Watt. Formal an die lokale Bau­weise ange­lehnt, sticht das Dach mit eigen­stän­digem, zeit­ge­nös­si­schem Cha­rakter hervor. Die Dach­land­schaft erhebt sich über ein rundum ver­glastes Erd­ge­schoss und wirkt dadurch fast schwebend. In jedem der vier Giebel befindet sich ein Schlaf­zimmer mit frei­ste­hender Wanne – beides eröffnet Aus­blicke über die Dünen und das Meer.

Das Dune House gehört zum Port­folio von Living Archi­tecture und liegt nahe des Ortes Thro­peness in Suffolk an der eng­li­schen Ost­küste.

Zum The Dune House

Schlaf gut – im Alkoven

Ein durch­dachtes Innen­raum­konzept ver­wandelt eine alte Werk­statt im Fich­tel­ge­birge in ein Feri­enloft für vier Per­sonen. Der Raum bleibt als Ganzes erfahrbar und wird zugleich durch maß­ge­fer­tigte Ein­bauten aus Fich­ten­holz­platten in unter­schied­liche Zonen gegliedert. Der Schlaf­be­reich ist als Alkoven in den Raum inte­griert: über drei Stufen erreichbar, mit Vorhang und Sitz­podest. Durch seine leicht erhöhte Lage und die seit­lichen Ein­fas­sungen wirkt er wie eine Insel im offenen Grundriss – geschützt und dennoch Teil des Ganzen.

Bett­insel, Dach­ter­ras­sensauna und Spiel­scheune für Kinder: All das findet man in der Alten Schrei­nerei Werk­statt in Hohenberg an der Eger, direkt an der tsche­chi­schen Grenze.

Zum Haus Alte Schrei­nerei Werk­statt

Mini­ma­lismus auf den Kykladen: Tinos Hearts

Weiß ver­putzte, kubische Bau­körper und eine puris­tische Gestaltung: Die Schwes­ter­villen Tinos Hearts sind eine zeit­gemäße Inter­pre­tation der tra­di­tio­nellen Archi­tektur der Kykladen. Das mini­ma­lis­tische Inte­rieur strahlt Ruhe und Klarheit aus, besonders spürbar in den Schlaf­zimmern mit leicht erhöhten Bett­po­desten, die in Stufen in den Boden über­gehen. Mit ihren glatten, orga­ni­schen Formen wirken sie wie Skulp­turen im Raum.

Die Villen liegen im Dorf Kar­diani im Süden der Kykla­den­insel Tinos. Durch ihre Hanglage eröffnen die Ter­rassen eine weite Aus­sicht auf die Ägäis.

Zum Haus Tinos Hearts

Text: Chris­tiane Wei­demann

Fotos: nedim­shoots via unsplash.com (Titelbild), Jordan Bard & Felix Ledru (La Colline du Colombier), Jesper Ray (Birkedal), Tom de Gay (Kuća Skala), Sylvie Thierbach (Staindlhof 1680), Tobias Kaser & Andreas Tauber (Freiform), Living Archi­tecture (The Dune House), Alex­ander & Antonia Feig (Alte Schrei­nerei Werk­statt), Louisa Niko­laidou Pho­to­graphy (Tinos Hearts)

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