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Stufe für Stufe – Treppen im Fokus

Treppen sind mehr als nur funktionale Übergänge –  sie strukturieren Räume, setzen gestalterische Akzente und verleihen Gebäuden Charakter. Ob in umgebauten Bauernhöfen oder früheren Gerichtshöfen: Immer bringen sie Bewegung in die Architektur.

im Juli 2025

 Stufe für Stufe – Treppen im Fokus in  /

Passa Tempo

Italien // Marken

Im Passa Tempo mar­kiert eine skulp­turale Stahl­treppe den Wandel vom bäu­er­lichen Landhaus zum zeit­ge­nös­si­schen Wohnraum. Das typische Bau­ernhaus in der Hügel­land­schaft der Marken wurde vom Archi­tek­turbüro mgark in einen groß­zü­gigen Rück­zugsort ver­wandelt. Im Zentrum: ein über drei Etagen offener Luftraum, der an die frühere Nutzung als Stall erinnert. Darin ein­gefügt wurde eine frei ste­hende Stahl­treppe, die sich mittig im Raum wie ein skulp­tu­rales Element empor­windet. Sie ersetzt die frühere Außen­treppe und ver­bindet die gemein­schaft­lichen Bereiche des Hauses mit den pri­vaten Rück­zugs­orten darüber. Drum­herum: die unbe­rührte Land­schaft zwi­schen Osimo und Mon­tefano – eine stille Mit­spie­lerin in der archi­tek­to­ni­schen Gesamt­kom­po­sition.

Zum Haus Passa Tempo

Amtsalon

Deutschland // Berlin

Ein ehe­ma­liges Gerichts­ge­bäude, ver­wandelt in einen Ort für Kunst- und Kul­tur­pro­jekte – das ist der Amtsalon in Berlin. Das denk­mal­ge­schützte Gebäude mit begrüntem Hin­terhof liegt an der Kant­straße in Berlin-Char­lot­tenburg. Es wurde 1896 erbaut und von Grüntuch Ernst Archi­tekten behutsam in einen mul­ti­dis­zi­pli­nären Pro­jektraum trans­for­miert. Für Aus­stel­lungen und Ver­an­stal­tungen stehen zwanzig Räume unter­schied­licher Größe, das Foyer und das impo­sante his­to­rische Trep­penhaus zur Ver­fügung. Zwi­schen­zeitlich beher­bergte das Haus den Showroom 79 des Leuch­ten­her­stellers Bocci – die spek­ta­kuläre Licht­in­stal­lation im Trep­penhaus ist geblieben: Hun­derte leuch­tende Glas­kugeln inter­pre­tieren die barocke Bau­sub­stanz neu und ver­wandeln den Auf­stieg in ein nahezu medi­ta­tives Erlebnis.

Zum Space Amtsalon

The Long House

England // Norfolk

Im Long House von Hopkins Archi­tects wird eine höl­zerne Wen­del­treppe zum skulp­tu­ralen Mit­tel­punkt eines Feri­en­hauses an der Ost­küste Eng­lands. Die frei ste­hende Treppe ver­bindet das Erd­ge­schoss und die Gale­rie­ebene im offenen Hauptraum des Gebäudes. Ein­ge­fasst in einen runden Holz­zy­linder wirkt sie wie ein Möbel­stück, fügt sich nahtlos in das puris­tische Raum­konzept ein und ver­leiht dem zen­tralen Hal­lenraum eine fast sakrale Ruhe. Mit ihrem weichen Schwung setzt die Treppe einen Kon­tra­punkt zur strengen Geo­metrie des Hauses – und wirkt gerade dadurch wie ein ruhiger Anker­punkt im offenen Raum.

Zum The Long House

Villa Win­ternitz

Tsche­chien // Prag

In der 1932 erbauten Villa Win­ternitz setzte Adolf Loos seinen cha­rak­te­ris­ti­schen „Raumplan“ um – ein Konzept, das die klas­sische Geschoss­glie­derung zugunsten eines flie­ßenden Systems ver­schach­telter Raum­höhen und ‑volumen auflöst. Die Treppe spielt dabei eine zen­trale Rolle: Sie führt nicht einfach von unten nach oben, sondern insze­niert ein kon­ti­nu­ier­liches Raum­gefüge. Vom unschein­baren Sei­ten­eingang gelangt man über eine erste Treppe in den dop­pel­ge­schos­sigen Salon, das Herz­stück der Villa. Weitere Treppen erschließen fast unmerklich Arbeits­zimmer, Spei­se­zimmer und Schlaf­räume mit unter­schied­lichen Raum­höhen. Durch­bro­chene Wände eröffnen über­ra­schende Blick­achsen, teils über mehrere Ebenen hinweg. Bis heute lässt sich in der Villa Win­ternitz erleben, wie Loos ein neues Raum­ver­ständnis schuf – modern, funk­tional und seiner Zeit weit voraus.

Zur Villa Win­ternitz

La Casa di Bru

Italien // Apulien

Das Leben in Süd­italien findet vor allem im Freien statt. In diesem Sinne führt in der Casa di Bru eine Außen­treppe zu einem der schönsten Plätze des Haupt­hauses: der Dach­ter­rasse mit Blick über die Oli­ven­haine und die apu­lische Land­schaft. Hier können Gäste den Son­nen­un­tergang genießen oder einfach die Ruhe der Umgebung auf sich wirken lassen. Die schmalen, unre­gel­mä­ßigen Stufen ver­leihen der Treppe einen hand­werk­lichen Cha­rakter, ganz typisch für die Region. Die weiß getünchten Stufen scheinen direkt aus der Wand her­aus­zu­wachsen: So wird die Treppe zu einem char­manten Detail, das zur beson­deren Atmo­sphäre von La Casa di Bru bei­trägt.

Zum Haus La Casa di Bru

Casa Raslei

Schweiz // Tessin

Rückbau statt Neubau: Mit ein­fachen Mitteln haben Buchner Bründler Archi­tekten die Iden­tität eines geschichts­träch­tigen Ortes bewahrt. Die Casa Raslei ist ein Ensemble aus alten Stein­häusern, ein­ge­bettet in die wilde Land­schaft des Onsernone-Tals. Fast zehn Jahre lang standen die Gebäude leer, bevor sie in einen bewohn­baren Rück­zugsort ver­wandelt wurden, mit Som­merhaus, Win­ter­stube und Badehaus. Die ehemals klein­teilige Kam­mer­struktur des Som­mer­hauses wurde zu einer zwei­ge­schos­sigen Halle geöffnet, in der die ein­zelnen Ele­mente objekt­artig zur Geltung kommen. Besonders ein­drucksvoll: die Treppe aus Ort­beton, die heute ins Leere führt – und gerade dadurch ihre skulp­turale Präsenz ent­faltet.

Zum Haus Casa Raslei

Denkmal Karl­stadt

Deutschland // Franken

Im Denkmal Karl­stadt ersetzt ein neu gebautes Trep­penhaus einen abge­ris­senen Gebäu­deteil – und ver­wandelt sich in ein begeh­bares Kunstwerk. Architekt Alfred Wiener und das Künst­lerduo Mutsuo Hirano und Thomas Lange gestal­teten den neuen Trep­penraum als bewussten Bruch zur Hand­werks­sprache des 16. Jahr­hun­derts. Auf dem Weg vom Café im Erd­ge­schoss zu den zwei Feri­en­woh­nungen darüber zeigen sich auf­stei­gende, expressive Farb­ver­läufe, über­wiegend mit Kalk­ka­se­in­farben geschaffen, auf geschaltem Sicht­beton und einem Geländer aus höl­zernen Bild­platten. Mit der Zeit wird das Werk Patina ansetzen – und so selbst Teil der Geschichte des Hauses werden.

Zum Haus Denkmal Karl­stadt

Jardin Urbain Paris

Frank­reich // Paris

Als Teil eines kom­pakten Stadt­en­sembles mit über­ein­an­der­ge­sta­pelten Wohn­ein­heiten emp­fängt das Apartment Jardin Urbain Paris seine Gäste über eine offene Beton­treppe. Ein archi­tek­to­ni­scher Clou ist die frei­tra­gende Beton­treppe im Inneren – ohne Setz­stufen aus­ge­führt, wirkt sie leicht und beinahe schwebend. Sie ver­bindet nicht nur den groß­zü­gigen Wohn­be­reich im Erd­ge­schoss mit der pri­va­teren Schlaf- und Arbeitszone im Ober­ge­schoss, sondern betont mit ihren gerad­li­nigen Kon­turen auch den Loft-Cha­rakter des Apart­ments. Das Spiel aus rohem Beton in der unteren Etage und warmem Holz oben erzeugt einen klaren, span­nungs­vollen Mate­ri­al­kon­trast.

Zum Haus Jardin Urbain Paris

Kuća Skala

Kroatien // Novigrad

Kuća Skala – das „Haus der Treppe“ – ist ein schmaler Bau in Dal­matien aus den 1930er-Jahren, umgebaut von dem Archi­tekten und Designer Boris Kajmak. Wie ein ver­ti­kales Loft stapeln sich hier vier offene Ebenen über­ein­ander. Im Zentrum: eine schwarze Stahl­treppe. Sie erschließt nicht nur die Räume, sondern dient zugleich als Skulptur, Regal und Sitz­ge­le­genheit. In Anlehnung an die von zahl­losen Stufen geprägte Alt­stadt von Novigrad über­nimmt die Treppe auch hier eine Haupt­rolle. – „Sich zwi­schen den vier Ebenen über die schwarze Stahl­treppe zu bewegen, ist ein Genuss“, schreibt ein Gast: „Wie ein Schlendern durch eine Aus­stellung.“

Zum Haus Kuća Skala

Grams Gård

Schweden // Österlen

In Grams Gård, einem ehe­ma­ligen Bau­ernhof in Schwedens süd­licher Küs­ten­region Skåne, gelingt die Umnutzung zu einem Feri­enhaus mit­hilfe fein kom­po­nierter Über­gänge. Das ver­ant­wort­liche schwe­disch-bri­tische Archi­tek­tenpaar Ia Hjärre und Andy Nett­leton rea­li­sierte eine Beton­treppe in der Haupt­wohnung, die vom offenen Wohn­be­reich ins Dach­ge­schoss führt, wo sich die drei Schlaf­räume befinden. Die rohe Treppe ist ein bewusst gesetzter Kon­trast zur his­to­ri­schen Sub­stanz. Der ehe­malige Heu­boden – heute ein 50 m² großes Studio – ist über eine Stahl­treppe vom Innenhof aus erschlossen. Leicht, fast schwebend, ver­bindet sie die Ebenen – und fügt sich dabei selbst­ver­ständlich in das archi­tek­to­nische Gesamtbild ein.

Zum Haus Grams Gård

Text / Zusam­men­stellung: Chris­tiane Wei­demann & Anne-Birga Niepelt

Fotos: Jukan Tateisi via unsplash.com (Introbild), Matteo Nata­lucci Studio (Passa Tempo), Ansgar Schwarz & Nilos Frakou (Amtsalon), Living Archi­tecture UK (The Long House), David Cysar, Karolina Koš­ti­alová & Tereza Kun­derová (Villa Win­ternitz), Maxi­milian Pohler (La Casa di Bru), Georg Aerni (Casa Raslei), Jochen Schreiner (Denkmal Karl­stadt), Frank Salama (Jardin Urbain Paris), Tom de Gay (Kuća Skala), Ake E:Son Lindman (Grams Gård)

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