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Micro Cabins – Auszeit auf kleinem Raum


Weniger von allem – das wünscht man sich im Alltag oft. In dem Fall bietet sich eine Auszeit auf wenigen Quadratmetern an. So kann man auch schneller die Vorzüge der Natur genießen – es sind ja nur zwei Schritte bis zur Haustür. 

im September 2025

 Micro Cabins – Auszeit auf kleinem Raum in  /

Miniatur wagen

Erzgebirger:innen sind super darin, Großes maximal zu ver­kleinern – man kennt das vom Holz­spielzeug. Dass das auch mit Häusern geht, beweisen diese beiden Micro Cabins, gelegen eine knappe Auto­stunde süd­westlich von Chemnitz.

Ganz ent­gegen der erz­ge­bir­gi­schen Tra­dition waren es in Hirschfeld drei Frauen, die  ihr Refugium für Rei­sende auf dem elter­lichen Hof durch Feri­en­häuser in beinahe spiel­zeug­hafter Größe kom­plet­tierten. Die beiden Häuschen mit ihren orga­ni­schen Formen, gebaut in Holz für zwei bis vier Gäste, wirken wie eine Höhle. Viel­leicht erlebt man es hier, das “uterine Gefühl”, von dem einst in der Archi­tek­tur­theorie-Vor­lesung die Rede war …?

Wer hin­aus­tritt, findet sich im nächsten Traumland: Obst­bäume, Hecken, ein Gemü­se­garten – auch darin erinnert sich so mancher und so manche aus Kin­der­tagen. Was es damals nicht gab? Einen Boule­platz und eine holz­be­heizte Sauna. Denn heute darf’s bei all dem Weniger hier und da auch ein Mehr geben.

Zum Haus Stall & Sterne

Ikonen nach­eifern

Ihr Vorbild tragen diese beiden je 32 Qua­drat­meter großen Häuser gelegen im Westen von Kreta schon im Namen – und machen damit ihre Ver­bindung zum iko­nischsten aller Mir­co­häuser, Le Cor­bu­siers Cabanon, trans­parent. Im Ver­gleich zum Vorbild gab es hier aller­dings einige Ver­än­de­rungen. Und das ist gut so. 

In Sachen Aus­blick und Mate­ria­li­sierung ori­en­tieren sich Batakis Archi­tects bei Le Cor­busier neu – hier stand eher die Cité Radieuse Pate: Die Beton­bauten ver­fügen über eine voll­ständig ver­glaste Fassade; sie gibt den Blick frei bis hin zum Golf von Kis­samos im Norden. Bei­be­halten wurde das Ein-Raum-Konzept; Küche, Wohnraum und Schlaf­be­reich gehen inein­ander über. Nur liegt der Schlaf­platz vier Stufen erhöht und so kann man – auch über die her­um­lie­gende Reste vom gest­rigen Abend hinweg – am Morgen in die Kissen geku­schelt genüsslich über die hügelige Land­schaft mit Oli­ven­hainen bis hin zum Mit­telmeer blicken.

Zum Haus Cabanon Con­crete Retreat

Weit gucken

Gleich zwei Feri­en­häuschen, wie sie kleiner kaum sein könnten, liegen am Hafen des nord­frie­si­schen Städt­chens Har­lingen. Hier hat darf man wählen zwi­schen Neubau und Sanierung. Beide zeigen, was so gehen kann auf wenig Raum.

Gerade einmal 15 Qua­drat­meter groß ist das Grund­stück des 2025 fer­tig­ge­stellten Haus vom nie­der­län­di­schen Büro J.O.N.G.. Und Ahoy ist ein Juwel für zwei, wie es gemüt­licher kaum geht. Im Schlaf­zimmer im Erd­ge­schoss fühlt man sich wie im Bauch eines Schiffs. Oben im kleinen Wohnraum mit Küche kann man dagegen gedan­ken­ver­loren Kekse in seinen Tee stippen und dabei durch das Pan­ora­ma­fenster beob­achten, was im Hafen pas­siert. Den gleichen inter­es­santen Blick hat man auch aus dem his­to­ri­schen, nur wenig grö­ßeren Nach­barhaus Wachter, und zwar vom Ausguck im Ober­ge­schoss, wo sogar ein Teleskop bereit­steht. Denn hier findet – man lese und staune – alles Not­wendige im Erd­ge­schoss Platz: der Wohnraum mit Küche und daneben noch Bad und Schlafkoje.

Zum Haus Ahoy und Wachter

Tief denken

Manche Orte wirken so ent­rückt, dass sie irgendwie außerhalb jeder Vor­stel­lungs­kraft liegen. For­dyp­nings­rommet im Norden Nor­wegens ist so ein Ort. Richtig ist: Wären die elf Cabins nicht so klein wie sie nun mal sind – es wäre ein anderes Erlebnis.

Das Archipel in der Nordsee einer­seits und das Cabin-Dorf ande­rer­seits wirken wie eine gegen­seitige Spie­gelung: 300 kleine Inseln im Meer, grup­piert zum Archipel – und auf einer der Inseln elf kleine Hütten, grup­piert zum Dorf. Fünf Hütten zum Schlafen, dazu eine mit dem gemein­samen Bad. Eine weitere beher­bergt die Küche, eine den Wohnraum. Etwas abseits stehen eine Sauna-Hütte und eine zum Umkleiden. Und es gibt noch eine weitere, die alles für eine Outdoor-Küche bereithält. Fehlt noch eine letzte: Sie steht auf Stützen, über­blickt das Archipel, ist mit Daybed und Sesseln aus­ge­stattet. Sie ist der Raum über­haupt für tiefe Gedanken – was dem nor­we­gi­schen Namen der Unter­kunft ent­spricht.

Zum Haus For­dyp­nings­rommet Fleinvær

Obenauf sein

Zuge­geben – so richtig mini sind die Holz­häuser auf Stelzen nicht unbe­dingt – aber wenn man abends im Bett liegt und durch die Zweige in den Ster­nen­himmel schaut, dann fühlt man sich selbst ganz klein.

Die vier Cabins stehen in einem Wald aus Buchen und Eichen in vier Meter Höhe. Wer hier über­nachtet, ist der Welt direkt ein bisschen ent­rückt: Und was vorher groß und wichtig scheint, wird plötzlich nichtig und klein. Auf jeweils 40 Qua­drat­metern ist Platz für bis zu vier Per­sonen. Der Wald kommt tat­sächlich bis in die Räume – wenn auch im über­tra­genen Sinne, denn die Baum­häuser sind aus öster­rei­chi­schem Lär­chenholz gefertigt, das gesund­heits­schäd­liche Strahlung abschirmt und ein äußerst ange­nehmes Raum­klima schafft. Wer genug hat vom drinnen sein, ver­bringt Zeit auf der Ter­rasse mit Eich­hörnchen-Gucken oder Specht-Lau­schen.

Zum Haus Resort Baum­ge­flüster

Neu sehen

Es war einmal ein Trak­tor­schuppen, der seine Aufgabe ver­loren hatte. Doch statt ihn ver­schwinden zu lassen, ver­wan­delte man ihn. Ein Sinnbild für den Wandel der Region: von der Land­wirt­schaft weg, hin zu einem sanften Tou­rismus, wurde er zum beson­deren Feri­en­do­mizil.

Wie bei jedem Umbau eines kleinen Funk­ti­ons­ge­bäudes zum Micro-Wohnhaus stellte sich auch hier die Frage: Wo bringt man alles Not­wendige unter? Beim Projekt La Cha­lette beant­wor­teten Ohlf Schoch Archi­tekten die Frage so: Das Feri­en­do­mizil ist von hinten zu begehen; im Erd­ge­schoss plat­ziert man Küche und Bad sowie einen Wohnraum mit Schlaf­couch. Eine schmale Treppe erschließt die gemüt­liche Schlafkoje unterm Dach. Als wich­tigstes Material für den Innen­ausbau wähle man hei­mische Weiß­tanne – ist ja nahe­liegend. Fertig ist das Feri­enhaus für zwei bis maximal vier Per­sonen, inklusive Quasi-Garantie für mehrere Aus­zeich­nungen. Ein Raum­wunder, in dem man sich geborgen fühlt wie in einem Schwarz­wälder Holz­schäch­telchen.

Zum Haus La Cha­lette

Lächelnd ein­schlafen

Dieses Objekt bringt einen einfach zum Schmunzeln: Irgendwie wirkt die 45-Qua­drat­meter-Cabin von Architekt Peter Jungmann aus Lienz von Weitem ein bisschen wie eine Mischung aus einer flie­genden Unter­tasse und einem dicken, reichlich plumpen Vogel. Genannt wird sie – wie passend – Ufogel.

Die Form ist aller­dings kein Witz – eigentlich war der Ufogel als Schutz­hütte geplant; und was wie ein Vogel­schnabel aus­sieht, sollte als Schutz vor Schnee in den Bergen dienen. Gelandet ist das Objekt aber auf einer Wiese im Ost­ti­roler Ort Nußdorf. Unter­kommen können hier bis zu acht Per­sonen; Schlaf­plätze gibt es sowohl ganz oben auf der Galerie als auch auf einer Lie­ge­wiese, die sich in der Mitte befindet. Ganz unten liegt die Wohn­küche mit großem Ess­platz. Durch die Pan­ora­ma­fenster ist man den Bergen trotzdem nahe. Und weil es viele Blick­bezüge zwi­schen den ver­schie­denen Etagen gibt, ent­steht trotz der Mikro-Fläche ein unbe­dingter Ein­druck von Groß­zü­gigkeit.

Zum Haus Ufogel

Unsichtbar werden

In einem Kie­fern­wäldchen, eine Stunde westlich von Kopen­hagen, steht ein Ort für kom­pro­miss­losen Rückzug. Von weitem kann man das Mini-Haus nur schwerlich zwi­schen den Bäumen aus­machen. Wie sowas ent­stehen kann? Die Fassade wurde vom Architekt Leif Jør­gensen bekleidet mit dünnen Kiefern-Ästen.

Drinnen ist das Not­wen­digste für zwei Per­sonen vor­handen – Bett, Kit­chenette und Bad. Der eigent­liche Luxus hier sind nicht die ver­füg­baren 12,5 Qua­drat­meter Raum, sondern die unbe­dingte Reduktion. Umso beein­dru­ckender der Blick vom Bett über Büsche und Bäume gen Norden, auf die sanften Wellen der Ostsee in der Sejerø-Bucht. Je nach Jah­reszeit und Wetter ver­ändert sich dieser Aus­blick kom­plett. Immer aber schafft er Raum für unge­störtes Denken, wie es sonst wohl kaum irgendwo möglich wäre. Aus­ge­kleidet mit Kie­fernholz, ver­schwimmt auch der Innenraum quasi mit dem umge­benden Wald. Tags wie nachts beein­druckt außerdem der Blick vom Bett durch das Ober­licht in den Himmel.

Zum Shelter (Barn House & Farm House)

Text / Zusam­men­stellung: Barbara Hallmann & Anne-Birga Niepelt

Fotos: Geranimo via unsplash.com (Titelbild), Iona Dutz & Jana Gunst­heimer (Stall & Sterne), Anthony Marion & Alpha Smoot (Cabanon Con­crete Retreat), Two Pho­to­graphers (Ahoy & Wachter), Kathrine Sørgård (For­dyp­nings­rommet Fleinvær), Tobias Mittmann (Resort Baum­ge­flüster), Roland Halbe (La Cha­lette), Christoph Gaggl & Lukas Jungmann (Ufogel), Sofie Staun­sager (Shelter)

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