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Archi­tek­to­nische Wan­de­rungen durch den Bre­gen­zerwald (Teil 2)

Im zweiten Teil der Reihe nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch den Hinteren Bregenzerwald und stellen kleine Architekturschmuckstücke in Tälern und auf Bergen zwischen Schwarzenberg und der Kanisfluh vor.

von Gunnar Brand im Oktober 2025

 Archi­tek­to­nische Wan­de­rungen durch den Bre­gen­zerwald (Teil 2) in  /

Unsere Reise in den „hin­teren“ Bre­gen­zerwald starten wir in der male­risch gele­genen Gemeinde Schwar­zenberg. Die Streu­siedlung schmiegt sich an die öst­liche Seite des Bödele und eröffnet groß­artige Aus­blicke über den Vor­deren und Hin­teren Bre­gen­zerwald.

Am Dorf­platz reihen sich prächtige Holz­häuser auf: Hotel, Gasthaus und typische Wäl­der­häuser formen hier eine besondere Orts­mitte. Wer sich für den Ausflug mit gutem Bergkäse ver­sorgen möchte, kauft diesen am besten im Käs­laden Vögel ein. Per­fekte Ent­schleu­nigung in einem „Super­markt“ des letzten Jahr­hun­derts. Und der Käse ist fan­tas­tisch.

Nur ein paar Minuten Fußweg vom Dorf­platz ent­fernt liegt das Angelika Kauffmann Museum, das 2007 von Dietrich Unter­trifaller Archi­tekten ent­worfen wurde. Angelika Kauffmann war eine bedeu­tende Por­trät­ma­lerin im 18. Jahr­hundert und lebte einige Jahre in Schwar­zenberg. Das Museum befindet sich in einem über 450 Jahre alten Wäl­derhaus. Wenn das seitlich plat­zierte, große Schie­betor offen steht, ist auch das Museum geöffnet. Dann lässt sich der präzise archi­tek­to­nische Ein­griff gut erkennen. Im Wohnteil des Hauses befindet sich das Hei­mat­museum, und im ehemals wirt­schaft­lichen Teil bauten die Archi­tekten als „Haus-in-Haus-Kon­struktion“ den Aus­stel­lungssaal ein. Der Ein­gangs­be­reich öffnet sich bis hoch zum First: ein impo­santes Entrée. Und ein gutes Bei­spiel dafür, wie im Bre­gen­zerwald alte Hand­werks­tra­dition fort­ge­führt und mit zeit­ge­mäßer Archi­tektur und heu­tiger Hand­werks­kunst wei­ter­gebaut wird.

Dass das Handwerk eine Haupt­rolle im Bre­gen­zerwald spielt, spürt, sieht und fühlt man in jedem Winkel. Der Werkraum Bre­gen­zerwald spiegelt dies auf ein­zig­artige Weise wider.

1999 grün­deten Hand­werks­be­triebe einen Verein zur För­derung des Hand­werks und der Bau­kultur. Vom Tischler, Zim­mermann, Maurer, Elek­triker bis hin zu Gold­schmieden, Malern und Ofen­bauern sind derzeit circa 100 Betriebe Mit­glied und zeigen alle Facetten des Hand­werks. Seit 2013 gibt es dafür das Werkraum Haus in Adelsbuch. Kein geringer als Pritzker-Preis­träger Peter Zumthor hat diesen Aus­stel­lungsraum ent­worfen. Gebaut haben die Hand­werker das große, licht­durch­flutete Gebäude natürlich selbst. Seitdem gibt es jährlich wech­selnde Aus­stel­lungen, die auf immer wieder inspi­rie­rende Weise das Handwerk und die hohe Kunst des hand­werk­lichen Arbeitens ver­an­schau­lichen. Das Werkraum Haus ist schon von weitem durch sein schwarzes, weit aus­kra­gendes Dach sichtbar. Das Dach­tragwerk besteht aus einem gigan­ti­schem „Holzrost“ und schwebt in 5,80 Metern Höhe über dem schwarzen, glänzend polierten Ter­razzo­boden. Nahezu rings­herum ermög­licht eine „raumhohe“ Ver­glasung den Ein­blick in den Innenraum. Das Haus wird so zu einem Schau­fenster des Hand­werks.

Unser nächstes Ziel können wir vom rück­wär­tigen Bereich schon sehen: das Son­derdach erhebt sich steil nach oben. Ein Berg­rücken samt Hoch­plateau, von dem bei guter Thermik zahl­reiche Para­glider starten und durch die Lüfte schweben.

Wir fahren weiter in den Ort Bezau. Bevor wir hoch auf das Son­derdach wandern, emp­fiehlt sich ein Rundgang durch den Ort. In jeder Gemeinde gibt es einen „Umgang“ der einen zu den beson­deren Bau­werken führt. Diesen „Umgang“ sowie 22 weitere findet man auf der vor­bild­lichen Web­seite von Tou­rismus Bre­gen­zerwald oder kann diese in gedruckter Form erwerben.

Dort werden his­to­rische und zeit­ge­nös­sische Bau­werke kurz und gut beschrieben – ein toller Ein­blick in die Bau­kultur. Der Spa­ziergang durch Bezau ist das ideale Auf­wärm­pro­gramm für den Auf­stieg zum Berg­massiv Niedere.

Dazu parken wir an der Tal­station Bezau und haben im Rucksack Brot, Käse, Manner Schnitten und aus­rei­chend Wasser. Die Wan­derung hoch zur Berg­station Baum­gar­tenhöhe und über den Pan­ora­maweg auf dem Plateau Niedere dauert, ohne Pausen, circa vier­einhalb Stunden. Der Weg geht recht gleich­mäßig den Berg hoch, zuerst durch den Wald und später über Alm­wiesen. Ein abwechs­lungs­reicher Wan­derweg, dessen Höhe­punkt der Rundweg auf dem Hoch­plateau ist. Von hier eröffnen sich tolle Aus­blicke in die Täler, auf die Gipfel des Bre­gen­zer­waldes und bis zum Bodensee.

Unser archi­tek­to­ni­sches Ziel ist die Berg­ka­pelle Niedere. Der höl­zerne Bau, mitt­ler­weile sil­bergrau im Son­nen­licht schim­mernd, steht iko­nisch an einer Hang­kante. Von hier fällt das Gelände erst flach und dann steil ab – man befindet sich quasi zwi­schen Himmel und Erde. Cukrowicz Nachbaur Archi­tekten haben den privat orga­ni­sierten Archi­tek­tur­wett­bewerb gewonnen, den die Familie Feu­er­stein aus­gelobt hatte. Die Familie hatte ein Baby ver­loren und ver­sprach, eine Kapelle zu errichten, sollte ihnen ein gesundes Kind geboren werden. Statt eines Preis­geldes gab es drei Laib Käse aus der eigenen Sen­nerei. 

Mit Hilfe von Freunden der Familie und vielen an der Planung Betei­ligten wurde die Kapelle von Hand als ver­ti­kaler Strickbau errichtet. Die Holz­ka­pelle ruht auf einem Sockel aus Steinen, die auf der gesamten Alp­fläche zusam­men­ge­sammelt wurden. Die Fichten stammen aus dem eigenen Wald. Aus Holz­ele­menten mit einem Profil von nur 10 mal 20 Zen­ti­metern wurden Außenwand, Dach und Boden errichtet. „Es gibt keine Ver­klei­dungs­teile: alles ist außen und innen sichtbar“, erklären die Archi­tekten. Länge, Breite und Dach­neigung stehen in einem per­fekten Ver­hältnis zuein­ander. Der Bau­körper strahlt eine selbst­ver­ständ­liche Ruhe aus, und mein Herz­schlag ver­langsamt sich immer, wenn ich die Kapelle sehe. Wenn sich die Tür hinter einem schließt, herrscht im Innenraum eine absolute Ruhe. Ein Ort der Einkehr – ideal, um zu sich zu finden, ins Zwie­ge­spräch mit sich selbst zu gehen oder ein Gebet zu sprechen. Nichts lenkt hier ab. Ein Glas­schlitz in Wand und Dach lässt die Altarwand schweben, und das seitlich ein­fal­lende Licht taucht den höl­zernen Raum in ein sanftes, gedämpftes Licht.

Auf einem der umlie­genden großen Steine findet sich ein schönes Plätzchen für die Rast. Bei gutem Wetter lassen sich die Para­glider beob­achten, die von hier aus mit schnellen Schritten ihren laut­losen Flug starten.

Wer keine Ver­pflegung dabei hat, kann den Berg­gasthof der Familie Feu­er­stein ansteuern und hier eine gute Jause genießen. Gestärkt machen wir uns auf die letzten Meter zur Berg­station und schweben mit der Gondel hin­unter nach Bezau. Wer länger als drei Tage hier ver­bringt, bekommt eine Gäs­te­karte, mit der die Lifte im Sommer kos­tenlos genutzt werden können. Bus­fahrten und der Ein­tritt in die Frei­bäder sind eben­falls frei.

Nach Bezau sollten sie übrigens noch einmal wie­der­kommen und ein beson­deres Augenmerk und etwas mehr Zeit für einen Besuch im Museum Bezau ein­planen, das bereits seit über 100 Jahren exis­tiert. Behei­matet ist es in einem typi­schen Bau­ernhaus aus dem Jahr 1555. Seit Mai 2024 gibt es einen Anbau, der mehr Platz für den Emp­fangs­be­reich und einen zeit­ge­mäßen Muse­ums­be­trieb schafft, aber auch zusätz­liche Flächen für neue Aus­stel­lungen bereit­stellt.

Die Archi­tekten Markus Innauer und Sven Matt, deren Büro in Bezau behei­matet ist, wurden mit der Erwei­terung beauf­tragt. Wie Sie es schon ver­muten: Auch hier spielt das Handwerk eine große Rolle – ebenso wie der Respekt für das Bestands­ge­bäude. Innauer Matt bauten in gleicher Kubatur weiter und ver­woben geschickt das Alte mit dem Neuen. Sie spielten mit dem Kon­trast des alten dunklen Holzes und der neuen, hellen Ver­tä­felung aus Weiß­tanne, mit den kleinen Zimmern des Altbaus und den weiten Räumen des neuen Gebäu­de­teils. Dem Schin­del­kleid des Altbaus steht eine modern inter­pre­tierte Boden-Deckel-Schalung gegenüber, deren gestal­te­ri­sches Motiv in das gra­fische Erschei­nungsbild des Museums über­nommen wurde. Die Räume im Ober­ge­schoss werden geschickt über Dach­flä­chen­fenster beleuchtet. Ein weißer Holz­schirm ver­teilt das Licht gleich­mäßig im Raum und schafft eine besondere Atmo­sphäre. Ein gut durch­dachtes und hand­werklich beein­dru­ckend aus­ge­führtes Haus. Wer bei Hei­mat­museum an Ver­staubtes aus den letzten Jahr­hun­derten denkt und dankend abwinkt, sollte sich auf die toll erzählte und gezeigte Geschichte dieses Museums ein­lassen. Hier jodelt nichts, wird nicht alt­backen erklärt, sondern erfri­schend und modern die Geschichte des Bre­gen­zer­waldes, das Leben in frü­heren Zeiten und vor allem die hand­wer­kenden Frauen in den Fokus geschoben. Nach dem Besuch ver­steht man noch besser, was diese besondere Kul­tur­land­schaft aus­macht und warum hier Tra­dition und Moderne gut zusam­men­passen und nicht nur hohle Mar­ke­ting­phrasen sind.

Nun geht es weiter nach Mellau. Die Berge werden höher, fel­siger und schroffer. Und über dem Ort thront die Kanisfluh, ein impo­santer Berg­stock, der ein Fix­punkt in der hie­sigen Bergwelt ist und als Wahr­zeichen des Bre­gen­zer­waldes gilt. Von Mellau aus ragt die Felswand steil nach oben, von der Gegen­seite hin­gegen steigen Wissen sanft an und führen zum Gipfel, der auf 2.044 Metern Seehöhe liegt. Eine Wan­derung, die sich lohnt und mit der man diesem mys­ti­schen Berg näher kommt.

Wenn wir in einem Hotel oder einer Feri­en­wohnung in Mellau über­nachten, gehen wir nach dem Früh­stück oftmals eine kleine Runde. Dann folgen wir dem Mel­lenbach und steigen auf zur Doseg­galpe. Meist treffen wir auf dieser kleinen Runde nie­manden. Die Luft ist frisch und im Frühling und Sommer duftet es nach Heu. Der Herbst ver­zaubert den Laubwald in ein pracht­volles, buntes Blät­termeer, immer begleitet vom leichten Rau­schen des Gebirgs­bachs.

Direkt am Ortsrand steht die Feu­erwehr und Berg­rettung Mellau, die von Dietrich Unter­trifaller Archi­tekten geplant und 2005 fer­tig­ge­stellt wurde.

Ein funk­tio­naler Zweckbau mit archi­tek­to­ni­scher Klasse. Geschickt nutzten die Planer einen Höhen­un­ter­schied im Gelände: unten ein Beton­sockel, in dem die Fahr­zeug­halle, Werk­stätten und Umkleiden ihren Platz finden und oben ein Holzbau für die Ein­satz­zen­trale, Büros und Übungs­räume. Diesen Teil betritt man über eine Brücke von der oben gele­genen Straße. Durch die getrennten Zugäng­lich­keiten kommt sich bei einem Ret­tungs­einsatz niemand in die Quere. Die Beson­derheit des Gebäudes liegt im Zusam­men­spiel aus einer seitlich kom­plett geschlos­senen Fassade, die sich an den Längs­seiten im Ober­ge­schoss bodentief über die gesamte Länge öffnet. Funktion plus Archi­tektur plus Handwerk ergibt eine Bau­kultur, die einfach gut ist, mehr als seinen Zweck erfüllt und nicht nur eine Garage für Lösch­fahr­zeuge bietet. Das Bauwerk wird Teil des gesell­schaft­lichen Lebens im Dorf. 

Unterhalb der gewal­tigen Kanisfluh gibt es eine weitere Kapelle – die Kapelle Am Wirm­boden. Der Wirm­boden ist ein Vorsäß. Was um Himmels willen ist ein Vorsäß, werden sich nun viele fragen? Die Milch­wirt­schaft ver­läuft im Bre­gen­zerwald in drei Stufen. Im Winter sind die Kühe im Tal im Stall, werden im Frühjahr nicht direkt hoch auf die Alm getrieben, sondern legen einen Zwi­schen­stopp quasi „auf halber Höhe“ ein und können hier fri­sches Gras finden, ehe es dann weiter hoch geht, wenn die dor­tigen Flächen schneefrei und in voller Pracht sind. Auf dem Rückweg im Herbst, das gleiche Spiel – wieder erfolgt ein Zwi­schen­stopp. Diese „Zwi­schen­station“ ist das soge­nannte Vorsäß, auf dessen Fläche einfach Ställe errichtet wurden – oft als ein­zelne Gebäude, manchmal aber auch als kleine Sied­lungen, wie hier am Wirm­boden. Die Bauern errich­teten hier außerdem eine Kapelle. Leider wurde das Got­teshaus 2012 von einer Lawine weg­ge­rissen. Daher ent­schied man sich 2016, neu zu bauen. Den Auftrag bekam das Archi­tek­turbüro Innauer Matt. Die neue Kapelle steht nun inmitten der Hütten und misst circa 3 x 2 Meter im Inneren. Ihre Wände bestehen aus Stampf­beton mit grob­kör­nigem Kies, zudem wurden Fels­brocken aus der Umgebung in den Beton ein­ge­ar­beitet. Wer sich die Steine fan­ta­sievoll anschaut, kann abs­trakt geformte Tiere erkennen. Das geschin­delte Dach hat mit den Jahren eine grau Farbe ange­nommen. Von außen wirkt sie rau, archaisch, robust und ver­sucht so der steilen Wand der Kanisfluh ent­ge­gen­zu­treten. Durch eine schlichte Holztür mit dar­über­lie­gendem Holz­stabwerk betritt man den Raum. Schlanke, hohe Sparren aus fein gewach­sener Hasel­fichte bilden den Dach­stuhl. Licht fällt diffus durch einen Licht­schlitz im Dach in den Innenraum und durch einen blau schim­mernden Schlitz in der Gie­belwand. Auf einem dicken Findling steht eine Kerze. Neben der Tür sind zwei Bretter als Bank ein­ge­lassen, um sich zu setzen, in Ruhe zu beten oder einfach in sich zu kehren. Zwi­schen den Sparren hängen Bilder ver­stor­bener Fami­li­en­mit­glieder, die am Wirm­boden eine Hütte hatten.

Einfach, bescheiden und zugleich kraftvoll, das zeichnet die beschrie­benen Kapellen aus. Sie stellen den Men­schen in den Mit­tel­punkt und ver­zichten auf jeg­liche Zur­schau­stellung reli­giöser Insi­gnien und Macht, und genau das macht diese Räume besonders und ein­zig­artig.

Apropos ein­zig­artig: Sie werden schnell fest­stellen, dass die Zeit im Bre­gen­zerwald ihre eigene Geschwin­digkeit hat. Das macht den Urlaub hier besonders und noch ein Stück weit erhol­samer als in anderen Regionen.

Genießen Sie Ihre Zeit im Bre­gen­zerwald und ent­decken Sie die Archi­tektur, das Handwerk, die Land­schaft und die Kuli­narik. Alle beschrie­benen Gebäude und Wan­derwege sind nur ein kleiner Auszug – es gibt noch so viel mehr zu ent­decken bei den Wäl­de­rinnen und Wäldern!


Hier finden Sie Teil 1 der Reise durch den Bre­gen­zerwald.

Bild­nach­weise: Kapelle Vordere Niedere in Andelsbuch © Michael Meus­burger / Bre­gen­zerwald Tou­rismus (Titelbild), Schwar­zenberg © Michael Meus­burger / Bre­gen­zerwald Tou­rismus (1) © Adolf Bereuter / Bre­gen­zerwald Tou­rismus (2), Angelika Kauffmann Museum © Marion Hirschbühl / Angelika Kauffmann Museum (3) © Bruno Klomfar (4/5), Werkraum Bre­gen­zerwald © Rupert Mühl­bacher / Bre­gen­zerwald Tou­rismus (6), Kirche und Kloster in Bezau © Emanuel Sut­terlüty / Bezau Tou­rismus (7), Blick vom Baum­garten Richtung Reuthe und Bezau © Nora Fröhlich / Bre­gen­zerwald Tou­rismus (8), Blick von Baum­garten auf den Bodensee © Ian Ehm / friendship.is (9), Kapelle Vordere Niedere in Andelsbuch © Michael Meus­burger / Bre­gen­zerwald Tou­rismus (10) © Kevin Faing­naert / Vor­arlberg Tou­rismus (11), Berg­station Baum­garten, Seilbahn Bezau © Jana Sabo / friendship.is (12), Museum Bezau © Johannes Fink / Bre­gen­zerwald Tou­rismus (13) © Dominic Kummer / Bre­gen­zerwald Tou­rismus (14) © Julian Schmelz­inger / Museum Bezau (15), Wandern in Mellau mit Blick auf die Kanisfluh © Nora Fröhlich / Bre­gen­zerwald Tou­rismus (16), Feu­erwehr Mellau © Bruno Klomfar (17/18/19), Kapelle Wirm­boden Vorsäß © Nadine Lerho / Bre­gen­zerwald Tou­rismus (20), Son­nen­un­tergang an der Kanisfluh © Michael Meus­burger / Bre­gen­zerwald Tou­rismus

URLAUBS­AR­CHI­TEKTUR-Häuser im Bre­gen­zerwald

Feri­enhaus Schnepfegg 52
Schnepfegg 52
Feri­enhaus Schnepfegg 52
Schnepfegg 52 ist ein Bre­gen­z­wälder Bau­ernhaus aus dem 18. Jahr­hundert — gelegen auf 900 Metern Höhe an einer Pass­straße zwi­schen Schnepfau und Biza im öster­rei­chi­schen Vor­arlberg.
Apartment Mes­merhaus
Mes­merhaus
Apartment Mes­merhaus
Das Mes­merhaus gehört zum his­to­ri­schen Häuser-Ensemble rund um die barocke Wall­fahrts­kirche in der Ort­schaft Bild­stein am Fuße des Bre­grenzer Waldes mit Cine­ma­scope-Blick über den Bodensee.
Apartment Schwar­zenberg 960
Schwar­zenberg 960
Apartment Schwar­zenberg 960
Mit seiner Schin­del­fassade passt sich das moderne Holzhaus der tra­di­tio­nellen Bau­kultur Vor­arl­bergs an. Dank seiner Pan­or­a­malage hat man selbst an nebe­ligen Tagen freie Sicht auf die Berg­spitzen.
Hotel Krone Hit­tisau
Krone Hit­tisau
Hotel Krone Hit­tisau
Das tra­di­ti­ons­reiche Hotel Gasthof Krone steht zentral am Dorf­platz von von Hit­tisau im Bre­gen­zerwald. Der orts­ty­pische Blockbau von 1838 war ursprünglich ein Gerichts­ge­bäude, wird aber seit 170 Jahren als Gasthaus genutzt.
Apart­ment­Hotel Fuchsegg Eco Lodge
Fuchsegg Eco Lodge
Apartment // Hotel Fuchsegg Eco Lodge
Natür­liche Vielfalt. Die Fuchsegg Eco Lodge schmiegt sich zwi­schen Wiesen, Wälder und Berge. Ein facet­ten­reicher Ort, der die Vorzüge eines Hotels mit der Nähe zur Natur ver­bindet. Dass hier der Fokus auf Nach­hal­tigkeit und Regio­na­lität liegt, wird bereits durch die Archi­tektur deutlich.
Feri­enhaus Wene­frieda
Wene­frieda
Feri­enhaus Wene­frieda
Wene­frieda ist ein typi­scher Ver­treter der modernen Holz­ar­chi­tektur, für die das west­ös­ter­rei­chische Bun­desland Vor­arlberg bekannt ist. Dieses Feri­enhaus im Lang­hausstil ist den tra­di­tio­nellen Gebäuden des Bre­gen­zer­waldes nach­emp­funden.
Apartment Tempel 74
Tempel 74
Apartment Tempel 74
Tempel 74 in Mellau im Bre­gen­zerwald ist ein Projekt von Evi und Jürgen Haller. Die Apart­ment­häuser Tempel 74 ver­binden gekonnt Tra­dition und Moderne sowie Archi­tektur und Hand­werks­kunst.
Feri­enhaus Feri­enhaus Islen
Feri­enhaus Islen
Feri­enhaus Feri­enhaus Islen
Der Bre­gen­zerwald ist bekannt für seine modernen Holz­bauten und die hoch­wertige Hand­werks­kultur. Ein Bei­spiel dieser Inno­vation und Tra­dition ver­bin­denden Archi­tektur ist das Haus Islen in der Gemeinde Mellau.
Hotel kleiner Löwe
kleiner Löwe
Hotel kleiner Löwe
Unprä­ten­tiöse Eleganz: Mit dem Stadt­hotel kleiner Löwe im kul­tu­rellen Zentrum von Bregenz schlägt Herzog & De Meuron den Bogen zwi­schen his­to­ri­schem Kontext und zeit­ge­nös­si­scher Archi­tektur. Ein stil­si­cheres Erlebnis.
Apartment Wälder Vakanz
Wälder Vakanz
Apartment Wälder Vakanz
Modernes, zurück­hal­tendes Design und die ruhige Lage in der Vor­arl­berger Hügel­land­schaft prägen die Feri­en­wohnung Wälder Vakanz. Die Wohnung befindet sich im Hang­ge­schoss eines Ein­fa­mi­li­en­hauses in der Ort­schaft Krumbach im Bre­gen­zerwald.
Hotel Hotel Bären
Hotel Bären
Hotel Hotel Bären
Das Hotel Bären am Dorf­platz von Mellau im Bre­gen­zerwald ist eines der wenigen Stein­häuser in dem von Holz­häusern geprägten Ort. Mit der Über­nahme durch die jungen Besitzer ist fri­scher Wind in das Tra­di­ti­onshaus von 1872 ein­ge­kehrt.

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